Im Plenum kompakt

Die Broschüren im DIN-A-4-Format fassen kurz und knapp die Ergebnisse von Konferenzen, Fachtagungen und Kongressen zusammen, die von längerfristigem Interesse sind.

Außen- und Sicherheitspolitische Herausforderungen des Arabischen Frühlings

з Hardy Ostry, Henning Suhr

Die Region Nordafrika und Naher Osten durchlebt seit Beginn des Jahres 2011 einen historischen Prozessdes politischen Wandels, resultierend aus den Protesten der Bevölkerung. Der autokratische und repressiveFührungsstil der politischen Eliten in der arabischen Welt, basierend auf Militär- und Polizeigewalt, Korruption,Zensur und Klientelismus, führte die despotischen Regime in eine Legitimitätskrise. Als entscheidende Einflussfaktoren in diesem Prozess müssen die wachsenden demografischen und ökonomischen Herausforderungengelten, mit denen sich die Länder der Region konfrontiert sahen und nach wie vor sehen, auf die Regierungen jedoch keine zufriedenstellenden Antworten gefunden hatten. Die daraus resultierende Perspektivlosigkeit großer Bevölkerungsteile ließ schließlich insbesondere die junge Bevölkerung aufbegehren.Ihr Ruf nach Freiheit, politischer Partizipation, und sozialem sowie wirtschaftlichem Wandel führte zu einer bisher ungekannten gesellschaftlichen Mobilisierung in der Region, die nicht zuletzt durch die Verbreitung sozialer Netzwerke zusätzlich gefördert wurde.

Die katholische Soziallehre und ihr Einfluss auf die soziale und politische Entwicklungs Afrikas

з Julia Steffenfauseweh (ehem. Weber)

Afrika ist ein Kontinent im Wandel. Zwar wächst in vielen Staaten südlich der Sahara die Wirtschaft weit schneller als in anderen Regionen der Welt, doch gemessen an sozialen und politischen Indikatoren liegt der Kontinent im Vergleich zu anderen nach wie vor weit zurück. Das Wirtschaftswachstum sorgt nicht wie erhofft für eine verbesserte Lage der Bevölkerung. Im Gegenteil: In den meisten afrikanischen Ländern geht die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinander.Eine erfolgreiche und nachhaltige Entwicklung in Afrika braucht eine solide Grundorientierung. Die KatholischeSoziallehre liefert mit ihren Prinzipien wie Personalität, Subsidiarität und Solidarität wichtige Leitlinienfür die Gestaltung von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, die beim Aufbau einer gerechten Gesellschafthelfen können.DIESE AUSGABE ERSCHENIT NUR ONLINE.

Europa-Golf-Afrika

з Thomas Birringer

Grundsätze und Perspektiven für die weitere Entwicklung und Zusammenarbeit
Um Grundsätze und Perspektiven für die weitere Entwicklung und Zusammenarbeit im Bereich Europa-Golf-Afrika zu diskutieren, lud das Regionalprogramm Golf-Staaten der Konrad-Adenauer-Stiftung zusammen mit der Wirtschafshochschule INSEAD am 2. Juni zu der Fachkonferenz „From Private Action to Public Good- How Can the Gulf Region Contribute to Sustainable Socio-Economic Development in Africa?” ein.

Stabilität oder Krise

з Maximilian Hedrich

Hat Afrika die Wahl?
Auf Einladung der Deutschen Afrika Stiftung (DAS)und der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) fand am 25.Oktober 2011 in Berlin die jährlich stattfindende Afrikakonferenzmit dem Thema „Stabilität oder Krise:Hat Afrika die Wahl?” mit afrikanischen und deutschenVertretern aus Politik und Wissenschaft statt. Ziel derVeranstaltung war es, einen Einblick in die demokratischenProzesse verschiedener afrikanischer Länderzu gewähren und den Stand der Demokratie auf demvielfältigen afrikanischen Kontinent zu diskutieren.

Ordnungspolitische Grundsätze der internationalen Zusammenarbeit

з Franziska Broich

4. Eichholzer Fachtagung zur Entwicklungspolitik der Konrad-Adenauer-Stiftungmit dem Bund Katholischer Unternehmer, Wesseling, 15. und 16. April 2011

Religionsfreiheit als Schwerpunkt deutscher Menschenrechtspolitik

з Helmut Reifeld

Religionsfreiheit ist ein universelles Menschenrecht. Sie gilt für alle Religionen in gleicher Weise. Sie impliziert die Freiheit, seinen Glauben öffentlich zu bekennen, für ihn zu werben und ihn gegebenenfalls auch zu wechseln. Religionsfreiheit ist heute jedoch weltweit gefährdet. In der letzten Zeit waren es vor allem Übergriffe gegen Christen und christliche Einrichtungen, die immer wieder Aufmerksamkeit und Empörung hervorgerufen haben. Diesen Problemen hat sich der Stephanuskreis, der sich im April 2010 innerhalb der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gegründet hat, in besonderer Weise angenommen. Gemeinsam mit seiner Sprecherin, Frau Ute Granold MdB, hat die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) am 11. Mai 2011 ein Expertengespräch durchgeführt, das die Ziele und Strategien der deutschen Menschenrechtspolitik erörtern sollte.

Europäische und globale Ordnungspolitik nach der Finanzmarktkrise

з Joscha Ritz

Der ordnungspolitische Dialog zur Sozialen Marktwirtschaft stand im Mittelpunkt einer internationalen Konferenz der Konrad-Adenauer-Stiftung zum Thema „Europäische und globale Ordnungspolitik nach der Finanzmarktkrise” – ausgerichtet vom 8.-10. Februar 2011 in Brüssel. Ziel war es, mit Auslandsmitarbeitern der KAS sowie externen Referenten Erfahrungen aus Wissenschaft und Politik auszutauschen und neue Impulse für den weltweiten ordnungspolitischen Dialog nach der Finanzmarktkrise zu geben.

Parteienzusammenarbeit in Europa

з Karsten Grabow, Yvonne Daum

Auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) fand vom 3. bis 4. Februar 2011 in Berlin die Konferenz „Parteienzusammenarbeit in Europa” mit Vertretern von dreißig Parteien aus der „Familie” der Europäischen Volkspartei (Vollmitglieder, Assoziierte Mitglieder, Beobachter) aus den Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas statt.
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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.