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Vom Prinzip zum Paradigma

Künstliche Intelligenz und Ethik in konkreten Anwendungskontexten

Die technischen Fortschritte von Künstlicher Intelligenz kommen voran. Der Ruf nach ethischer Bewertung und Regulierung intelligenter Algorithmen wird lauter. Doch wo sollte man hier ansetzen? Unser Autor Antonio Bikić zeigt die Problematik anhand von drei Beispielen auf und plädiert für die Anwendung des Vorsorgeprinzips.
Für Technologien, die einen hohen Automatisierungsgrad aufweisen, ist eine erweiterte Anwendung des Vorsorgeprinzips notwendig, um Belastungen oder Schäden im Voraus zu vermeiden oder weitestgehend zu verringern.
 
In den hier aufgeführten Beispielen zeigen sich diverse ethische Problemstellungen. Diese können nicht mit lediglich hochrangigen ethischen Prinzipien aufgelöst werden. Die Prinzipien müssen sich in konkreten Anweisungen widerspiegeln.
 
Es zeigt sich: Der algorithmischen Implementierung eines Fairness-Prinzips muss eine gerechtigkeitstheoretische Diskussion vorangehen.
 
Langfristig bieten sich Kooperationen von Universitäten und Unternehmen an. Auch sind Verbundprojekte mit Forschungsinstituten möglich. Auf diese Weise können Unternehmen die nötige Ethik-Expertise aufbauen, um künstlich intelligente Systeme allgemeinverträglich zu konzipieren.
 
Lesen Sie unsere Publikation „Vom Prinzip zum Paradigma – KI und Ethik in konkreten Anwendungskontexten“ hier als PDF.

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