Unter großen persönlichen Schwierigkeiten und Risiken sind die Teilnehmer von beiden Seiten nach Bet Hanina gekommen. Die israelischen Teilnehmer mussten zusätzlich zu den physischen Barrieren zwischen Israel und den Palästinensischen Gebieten auch die Angst und die psychischen „Barrieren“ überwinden, denn ein freier Austausch ist zur Zeit praktisch unmöglich und Fahrten zur jeweils anderen Seite finden in der Regel nicht statt.
Die Palästinenser mussten Geld- und Haftstrafen befürchten, sollten Sie denn auf ihrer Reise zum Seminar entdeckt werden, denn der Tagungsort lag noch jenseits der Palästinensischen Autonomiegebiete und war deshalb den palästinensischen Teilnehmern als Aufenthaltsort verboten.
Das Seminar fand statt und zwar mit fast 80 Teilnehmern, die keine Mühen scheuten, um teilzunehmen. Die Wiedersehensfreude, die Ernsthaftigkeit der einzelnen Arbeitssitzungen, der Wunsch nach der Realisierung gemeinsamer Ziele und nach einer konkreten Veränderung der momentanen politischen Situation und der Lebensbedingungen sind schwer zu beschreiben und von europäischen Ländern und Lebensbedingungen aus kaum vorstellbar.
Professor Jona Rosenfeld und Professor Bernard Sabella eröffneten das Seminar mit eindrucksvollen Redebeiträgen:
Hier soll ein Eindruck wiedergegeben werden vom Inhalt der einzelnen Referate.
- Gemeinsamkeit – warum?
- Trennt der Trennzaun auch gemeinsame Aktivitäten und Schicksale für immer?
- Wie kann mit und für Kinder gearbeitet werden, wenn Trennung vorherrscht?
- Kann es gegenseitiges Vertrauen geben wenn:
- Kennen lernen erschwert wird
- Achtung des Anderen nicht gelingen kann
- Begegnung nicht stattfinden kann
- Es nur Schwierigkeiten gibt, dem anderen zu Vertrauen
- Es scheint, als blieben zwei Gesellschaften einfach getrennt
- Und müssten sich mit dieser Trennung abfinden.
- gemeinsame Aktivitäten
- gemeinsam gegründete Institutionen, Arbeitskreise, Programme
Die Haltung der einzelnen Lehrer und Erzieher spiegelt wieder, warum trotz mangelndem Vertrauen, Angst und des Risikos der Begegnung so viele Teilnehmer kamen:
- Glaube an die Koexistenz
- Wille zur Veränderung der Situation
- Ende der Gewalt erreichen
- Weg zum Dialog suchen
- Die große Angst, der bestehende Dialog könnte unterbrochen und gar beendet werden.
- Kultur des Anderen kennen lernen
- Aufbau von Beziehungen
- „Lichter in die Finsternis stellen“
- Die Erziehung als Schwerpunkt sehen, um einen Weg aus der Gewalt zu finden
- Mitgliedern der eigenen Gesellschaft „zeigen“, dass man auf der „anderen Seite“ war und so Mut machen.
Eine Fortsetzung der gemeinsamen Arbeit und der Begegnung ist für beide Seiten klar und wird mit aller Kraft aufrechterhalten. Sollten die äußeren Umstände es überhaupt nicht erlauben eine Begegnung herzustellen, sind beide Seiten schon geübt in der Abhaltung von Konferenzen und Arbeitsgruppen via Telefon, Internet, SMS und Fax.
Die Konrad-Adenauer-Stiftung leistet hier wichtigste Arbeit zum Friedensprozess in Nahost, zur Erziehung hin zu Demokratieverständnis und persönlicher Freiheit.
Die Co-Direktoren von MECA betonten immer wieder, das ohne diese enorme Stärkung seitens der KAS nicht nur die finanziellen Hürden wesentlich höher wären, sondern vor allem auch die täglichen Hindernisse aufgrund der Situation unüberwindlich seien.
Die KAS sei praktische und moralische Stütze in einer Zeit, in der es immer schwerer wird, aktiv am Frieden zu bauen.
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