KAS 2021

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Geschlossenheit als wichtiger Faktor für die Zukunftsfähigkeit der CDU als Volkspartei

Goslarer Rede zum 70. Jahrestag der Gründung der CDU Deutschlands

Unter dem Leitspruch "Einigkeit und Recht und Freiheit" war in Goslar vom 20. bis 22. Oktober 1950 der erste Bundesparteitag der CDU abgehalten worden. Mit der jährlichen "Goslarer Rede" erinnerte die Konrad-Adenauer-Stiftung traditionell an dieses historische Ereignis. Der CDU Bundesvorsitzende Armin Laschet hielt eine Grundsatzrede.

Der Stiftungsvorsitzende und frühere Bundestagspräsident Norbert Lammert warnte im Rahmen seiner Begrüßungsrede davor, das Debakel der CDU bei der Bundestagswahl vorschnell als endgültiges Zeichen für das Ende der Volksparteien zu verstehen. Die CDU Deutschlands sei immerhin die erfolgreichste deutsche Partei, die in 72 Jahren Bundesrepublik 52 Jahre die Regierung anführte. Er plädierte mit Blick auf den Prozess der Neuaufstellung der Partei Gründlichkeit und Sorgfalt Priorität einzuräumen.

Hauptredner Armin Laschet, Vorsitzender der CDU Deutschlands, zog die großen historischen Linien der CDU von 1950 bis heute nach. Mit Blick auf die Gegenwart war ein wichtiger Erklärungsansatz für den CDU-Vorsitzenden: Die mangelnde Einigkeit innerhalb der Partei und das schwindende Vertrauen der Bürger und Bürgerinnen. Während der Rede zieht er die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" des Mittwochs hervor und zitiert einen Bericht des Meinungsforschungsinstituts "Allensbach" daraus: In diesem Jahr hätten 57 Prozent der Befragten nicht geglaubt, dass die Union als Partei geschlossen sei. Demnach sei die innerparteiische Geschlossenheit wahlentscheidend gewesen.

Laschet präsentierte den Gästen Konrad Adenauers Redemanuskript vom Gründungsparteitag in Goslar 1950. Adenauer setzte den Schwerpunkt auf Außen- und Sicherheitspolitik, Kernthemen christdemokratischer Politikgestaltung. Auch 2021 habe das CDU-Wahlprogramm mit Sicherheits- und Europapolitik begonnen, aber die Wähler nicht erreicht. Folglich sei der Platz der Union nun in der Opposition. Diese Rolle solle seine Partei konstruktiv ausfüllen, sie solle als Opposition mit neuen Ideen auftreten. Das bedeute, nicht schrill, laut und populistisch zu werden, sondern Alternativen aufzuzeigen, um spätestens in vier Jahren auch wieder regierungsfähig zu werden.

Nach der Grundsatzrede diskutierten Anna Kreye, Vorsitzende der Jungen Union Sachsen-Anhalt, Minister Bernd Althusmann, Landesvorsitzender der CDU in Niedersachsen sowie Prof. Dominik Geppert, Historiker mit dem Schwerpunkt auf Parteiengeschichte, Zukunftsoptionen für die Weiterentwicklung der CDU als Volkspartei.

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Live-Mitschnitt Goslarer Rede 2021

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Christoph Bors

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