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Armee und Gesellschaft


Editorial | Ein Anker in der Gesellschaft. Über den Stellenwert der Streitkräfte und der Soldaten in den USA | Missbrauch von Kindern in Konflikten. Kindersoldaten in der kongolesischen Gesellschaft | Das Verhältnis von Militär und Gesellschaft in Israel. Das ganze Volk ist die Armee, das ganze Land ist die Front | Nordkoreanische Flüchtlinge In Südkorea. Belastende Flucht Und Schwierige Integration | Vom machtpolitischen Instrument zum demokratischen Wert. Dezentralisierung in Marokko

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Inhalt

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Armee und Gesellschaft

  • Editorial

    Wenn wir dieser Tage des Kriegsausbruchs von 1914 gedenken, lassen sich die aktuellen Krisenherde nicht übersehen. Dabei gerät in der Berichterstattung oft zu kurz, welchen Belastungen Gesellschaften in Konflikten ausgesetzt sind. Aber auch für Länder, deren Streitkräfte an internationalen Missionen teilnehmen, bietet sich Diskussionsstoff. Welches Interesse bringt die Bevölkerung ihren Soldaten entgegen, wenn diese an Auslandseinsätzen beteiligt sind? Wie präsent ist die Gesellschaft in der Armee und umgekehrt?

    von Gerhard Wahlers

  • Ein Anker in der Gesellschaft

    Über den Stellenwert der Streitkräfte und der Soldaten in den USA

    Bis auf eine kurze Phase während des Vietnam-Kriegs steht die amerikanische Nation grundsätzlich hinter ihrer Armee, die umgekehrt fest in der Gesellschaft verankert ist. Sie kennt ihren Platz in der Demokratie, in der gewählte Politiker über Einsätze entscheiden. Doch wie andere Staaten stehen auch die USA vor der Herausforderung, den Soldaten und Soldatinnen die Unterstützung entgegenzubringen, auf die sie angewiesen sind.

    von Elmar Sulk

  • Missbrauch von Kindern in Konflikten

    Kindersoldaten in der kongolesischen Gesellschaft

    Derzeit gehen Schätzungen von weltweit 250.000 Kindersoldaten, Jungen wie Mädchen, aus. Der bisher größte Einsatz fand bislang in den beiden Kongo-Kriegen (1996 bis 2003) statt. Nunmehr ist die Demokratische Republik Kongo mit Hilfe der internationalen Gemeinschaft bemüht, nicht nur die Demobilisierung zu bewerkstelligen, sondern ebenso die Reintegration ehemaliger Kindersoldaten in die Gesellschaft anzugehen. Eine schwierige Aufgabe.

    von Steffen Krüger, Diana Hund

  • Das Verhältnis von Militär und Gesellschaft in Israel

    Das ganze Volk ist die Armee, das ganze Land ist die Front

    Die Frage der nationalen Sicherheit ist zentraler Bestandteil der politischen Kultur Israels. Angesichts des Nahostkonflikts betrachten Bevölkerung und Politik eine starke Armee als unabdingbar für die Überlebensfähigkeit des Staates. Auf vielfältige Weise ist die Armee in der Gesellschaft präsent. Um diesen Charakter zu bewahren, müssen sich die israelischen Streitkräfte den gesellschaftlichen Veränderungen stellen.

    von Evelyn Gaiser

Andere Themen

  • Nordkoreanische Flüchtlinge in Südkorea

    Belastende Flucht und schwierige Integration

    Seit der Staatenteilung und den anschließenden kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Nord- und Südkorea sind tausende Nordkoreaner angesichts politischer Verfolgung und materieller Not aus ihrer Heimat geflohen. Ihr Zielland ist Südkorea. Dort angekommen, verläuft die Integration alles andere als einfach. Vorurteile, kulturelle Unterschiede und ein moderner Lebensalltag bringen Spannungen mit sich.

    von Norbert Eschborn, Ines Apel

  • Vom machtpolitischen Instrument zum demokratischen Wert

    Dezentralisierung in Marokko

    Als mit dem Referendum vom 1. Juli 2011 die neue Verfassung Marokkos in Kraft trat, bedeutete dies einen beachtlichen Schritt in Richtung Demokratisierung. Damit verbunden sind auch Maßnahmen zur Dezentralisierung. Wenn dies zu einer nachhaltigen Stabilisierung des Landes beitragen soll, darf Dezentralisierung nicht von Machtausübung und Kontrolle getragen sein, sondern vom Bewusstsein der Würde des Menschen und seinem Recht auf Selbstbestimmung.

    von Helmut Reifeld

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Über diese Reihe

Die Auslandsinformationen (Ai) sind die Zeitschrift der Konrad-Adenauer-Stiftung für Internationale Politik. Sie bieten politische Analysen unserer Expertinnen und Experten in Berlin und aus mehr als 100 Auslandsbüros in allen Weltregionen. Gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

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ISBN

0177-7521

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