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Aufstrebende Mittelschichten in den Schwellenländern


Editorial | Mittelschichten in Lateinamerika: Zwischen medialem Hype und differenzierter Analyse | Brasiliens neue Mittelschicht: Gekommen, um zu bleiben? | Schwarze Fachkräfte und der ANC bei der Wahl 2014: Lockerung der Parteibindung? | Großbritannien weiter vereint, aber was nun? Das Schottland Referendum und seine Folgen | Regierungswechsel im größten muslimischen Land: Joko Widodo wird siebter Staatspräsident Indonesiens

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Aufstrebende Mittelschichten in den Schwellenländern

  • Editorial

    Das Wachstum der Mittelschichten ist ein globaler Trend. Die damit verbundenen Chancen bringen aber genauso sozio-ökonomische sowie komplexe politische Anforderungen mit sich. Bleiben die Regierungsleistungen dauerhaft hinter den Erwartungen der Menschen zurück, ist mit einem steigenden Unruhepotenzial in einzelnen Gesellschaften zu rechnen. Wie können Mittelschichten in aufstrebenden Schwellenländern in diesem Spannungsfeld politische Verantwortung übernehmen und gleichzeitig im Wettbewerb bestehen?

    von Gerhard Wahlers

  • Mittelschichten in Lateinamerika

    Zwischen medialem Hype und differenzierter Analyse

    Laut Schätzungen der Weltbank ist die lateinamerikanische Mittelschicht zwischen 2003 bis 2009 auf 152 Millionen Menschen angewachsen. Allerdings ist eine politische oder gesellschaftliche Debatte über die Nachhaltigkeit über diesen anhaltenden Trend nicht stark ausgeprägt. Was bleibt, ist ein ambivalentes Gefühl. Die Armut sinkt, das Wachstum wird gepriesen, während Risiken und negative Begleiterscheinungen ausgeblendet werden. Eine kritische Auseinandersetzung mit den Folgen des Mittelschichtenwachstums in Lateinamerika ist geboten.

    von Stefan Jost

  • Brasiliens neue Mittelschicht

    Gekommen, um zu bleiben?

    In Brasilien lebte vor mehr als zehn Jahren jeder dritte Einwohner unter der offiziellen Armutsgrenze. Heute gehören mehr als die Hälfte der Brasilianer der Mittelschicht an. Angehörige dieser wachsenden Bevölkerungsgruppe sind dabei, ihre gesellschaftliche und politische Rolle zu finden. Besorgt zeigen sie sich darin, ihren neuen bescheidenen Wohlstand zu sichern. Wie stehen die Chancen, diesen Erfolg zu festigen und fortzusetzen?

    von Friedrich Christian Matthäus, Kathrin Zeller

  • Schwarze Fachkräfte und der ANC bei der Wahl 2014

    Lockerung der Parteibindung?

    Südafrikas schwarze Mittelschicht gewinnt für die politischen Parteien an Bedeutung. Bei der Parlamentswahl im Mai 2014 warben deutlich mehr politische Parteien um Stimmen aus dieser Bevölkerungsgruppe. Sie orientiert sich zwar weiterhin stark am regierenden ANC. Im Vorfeld der Wahlen gab es jedoch Grund zur Annahme, dass die Unterstützung der schwarzen Mittelschicht für den ANC abnehmen und dies ein wahlbeeinflussender Faktor sein würde.

    von Amuzweni Ngoma

Andere Themen

  • Regierungswechsel im größten muslimischen Land

    Joko Widodo wird siebter Staatspräsident Indonesiens

    Mehr als 190 Millionen Wahlberechtigte waren im Juli in Indonesien dazu aufgerufen, den neuen Präsidenten zu wählen. Gewonnen hat der bisherige Gouverneur der Hauptstadt Jakarta und Medienliebling Joko Widodo. Zur Durchsetzung seines ambitionierten Reformkurses bedarf es zuallererst parlamentarischer und innerparteilicher Macht. Beides hat Jokowi bislang nur bedingt.

    von Jan Woischnik

  • Großbritannien weiter vereint, aber was nun?

    Das Schottland Referendum und seine Folgen

    Am 18. September 2014 stimmten die Schotten mehrheitlich gegen die Unabhängigkeit ihres Landes vom Vereinigten Königreich. Alles deutet darauf hin, dass damit zwar diese punktuelle Frage (vorläufig) beantwortet ist, die Diskussion über die politische Neuordnung des Landes aber gerade erst begonnen hat.

    von Hans-Hartwig Blomeier

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Über diese Reihe

Die Auslandsinformationen (Ai) sind die Zeitschrift der Konrad-Adenauer-Stiftung für Internationale Politik. Sie bieten politische Analysen unserer Expertinnen und Experten in Berlin und aus mehr als 100 Auslandsbüros in allen Weltregionen. Gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

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ISBN

0177-7521

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