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Auslandsinformationen 4/2010


Ein Stoff für Konflikte. Ägypten streitet über die Vollverschleierung |Der aktuelle Kontext syrisch-israelischer Spannungen. Bewegung in der Region und Stagnation | Vereint statt entzweit? Welche Auswirkungen haben westliche Sanktionen auf den Iran? | Zur gegenwärtigen Situation der Christen im Nahen Osten | Nach den Präsidentschaftswahlen: Wie die Ukrainische Demokratie konsolidieren? | Zurück in die Vergangenheit? Die Rolle der Kommunistischen Partei in Tschechien | Kontinuität in Costa Rica für die kommende Legislaturperiode. Costa Rica hat seine neue Präsidentin gewählt

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Inhalt

  • Editorial

    Ausgabe 4/2010 der Auslandsinformationen der Konrad-Adenauer-Stiftung

    von Gerhard Wahlers

  • Ein Stoff für Konflikte

    Ägypten streitet über die Vollverschleierung

    Spätestens seit dem französischen Vorstoß zum sogenannten Burka-Verbot im Dezember 2009 hat die Islam-Debatte in Europa eine neue Komponente, den Streit um Tolerierung oder Verbot der Vollverschleierung. Was viele nicht wissen, Vorreiter dieser Auseinandersetzung war nicht das streng säkulare Frankreich, sondern das tief religiöse Ägypten. Weitgehend unbemerkt von der europäischen Öffentlichkeit wird hier seit Monaten eine heftige öffentliche Debatte um den Niqab – die arabische Version der Burka – geführt. Eine Analyse von

    von Andreas Jacobs

  • Der aktuelle Kontext syrisch-israelischer Spannungen

    Bewegung in der Region und Stagnation

    Ein Analyst in Damaskus beschrieb den Umgang mit Syrien wie folgt: „Die Europäer tendieren dazu, Syrien zu unterschätzen. Und die Syrer tendieren dazu, sich zu überschätzen. Deshalb reden beiden Seiten oft aneinander vorbei“. Beides kann dazu führen, sich einer Sache vorschnell zu sicher zu wähnen. Das birgt Gefahren in einer äußerst gespannten Region, in der einmal mehr von einem bevorstehenden Krieg die Rede ist. Carsten Wieland kommentiert die Lage im Nahen Osten

    von Carsten Wieland

  • Vereint statt entzweit?

    Welche Auswirkungen haben westliche Sanktionen auf den Iran?

    Seit der Enthüllung des iranischen Nuklearprogramms im Jahr 2002/3 ringen die internationale Gemeinschaft mit der Islamischen Republik Iran um das iranische Atomprogramm. Die langwierigen Verhandlungen sind nun in eine bedrohliche Phase gelangt, die ökonomische Sanktionen und im schlimmsten Fall eine militärische Konfrontation nach sich ziehen könnten. Trotz der ständigen Bekundungen Irans, sein Atomprogramm sei friedlicher Natur, gibt es besorgniserregende Indizien, die dem widersprechen. Behrouz Khosrozadeh fasst die gegenwärtige Situation zusammen.

  • Zur gegenwärtigen Situation der Christen im Nahen Osten

    Die Situation der Christen im Nahen Osten gibt Grund zur Besorgnis. In allen Ländern des Nahen Ostens nimmt der Anteil der einheimischen Christen an der Gesamtbevölkerung stetig ab. Das ist vor allem das Resultat des anhaltenden Exodus von Christen aus dem Nahen Osten. Ursache dafür ist in den meisten Fällen nicht – wie etwa im Irak – offene Gewalt gegen Christen, die den Verbleib im Heimatland unmöglich macht, sondern die allgemeine Perspektivlosigkeit. Ottmar Oehring berichtet

    von Otmar Oehring

  • Nach den Präsidentschaftswahlen: Wie die Ukrainische Demokratie konsolidieren?

    How Can the Ukrainian Democracy Be Consolidated?

    Die Ukraine schlug mit den Ereignissen der Orangen Revolution im Winter 2004 einen Weg zu Demokratisierung und Modernisierung ein, der sich von den anderen ehemaligen Sowjetrepubliken, wenn man vom Baltikum absieht, klar unterscheidet. Durch eine erfolgreiche Konsolidierung der liberalen Demokratie könnte die Ukraine demonstrieren, dass in dieser Region eine Alternative zum dort vorherrschenden, patriarchalischen und autoritären Gesellschaftsmodell darstellt. Die Präsidentschaftswahlen im Januar und Februar 2010 hatten hierbei große Bedeutung. Eine detaillierte Untersuchung von

    von Nico Lange

  • Zurück in die Vergangenheit?

    Die Rolle der Kommunistischen Partei in Tschechien

    Anhand des Beispiels von Tschechien wird in diesem Artikel untersucht, wie sich in einem post-kommunistischen Staat eine kommunistische Partei (in diesem Fall die KČSM) im politischen System etablieren kann und welche Herausforderungen bzw. Konsequenzen hierdurch entstehen. Aus Prag berichten Mathias Paul und

    von Hubert Gehring

  • Kontinuität in Costa Rica für die kommende Legislaturperiode

    Costa Rica hat seine neue Präsidentin gewählt

    Mit Laura Chinchilla von der sozialdemokratisch-liberalen Regierungspartei Partido Liberación Nacional (PLN) hat Costa Rica am 7. Februar 2010 zum ersten Mal in seiner Geschichte eine Frau als Staatsoberhaupt gewählt. 60 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechtes in Costa Rica hat eine Frau den Sprung an die Führungsspitze des Landes geschafft. Über diese entscheidende Wahl berichtet Kerstin von Bremen

    von Kerstin von Bremen

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Über diese Reihe

Die Auslandsinformationen (Ai) sind die Zeitschrift der Konrad-Adenauer-Stiftung für Internationale Politik. Sie bieten politische Analysen unserer Expertinnen und Experten in Berlin und aus mehr als 100 Auslandsbüros in allen Weltregionen. Gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

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