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Auslandsinformationen 5/2005


Serbien zwischen Ost und West. Die Identitäten Griechenlands und der Türkei. Moldawien: Auswanderung statt Demokratie. Landreform in Brasilien. Der pakistanische Geheimdienst ISI. Die Regierungspartei erringt die Zweidrittelmehrheit bei den Parlamentswahlen in Simbabwe. Bücher über den Mittleren Osten.

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Inhalt

  • Serbien zwischen Ost und West – Kulturgeschichtliche Spannungsursachen

    Nach einer langen Tradition der Ideologisierung und Überhöhung der eigenen Geschichte gibt es für Serbien, das südosteuropäische Land mit gleichermaßen abendländischer wie morgenländischer Verwurzelung, heute keine Alternative zur Integration in ein vereintes Europa; eine Integration, die jedoch von den Serben selbst die Abkehr vom Nationalismus sowie die Entmystifizierung der Vergangenheit verlangt.

    von Tihomir Popovic

  • Die Identitäten Griechenlands und der Türkei.

    Wechselseitige Bedingtheiten ihrer Entstehung

    Nach einer nahezu 200-jährigen Geschichte der gegenseitigen Ablehnung von Griechen und Türken, die auch das nationale Selbstbild beider Völker bestimmt hat, dürfen auch die Anzeichen der Entspannung, die manche im Zuge der jüngsten EU-Perspektive für die Türkei zu sehen glauben, allenfalls mit verhaltener Vorsicht bewertet werden.

    von Angelos Giannakopoulos

  • Moldawien: Auswanderung statt Demokratie.

    Die Wiederwahl der Kommunisten

    Die Kommunisten um Woronin sind die Sieger der jüngsten Wahlen in Moldawien, einem wirtschaftlich und gesellschaftlich ruinierten Land, in dem Korruption und Kriminalität regieren und das angesichts wachsender politisch-ideologischer Gegensätze von einer Annäherung an seinen natürlichen Bruder Rumänien heute weiter entfernt ist denn je.

    von Albrecht Rothacher

  • Landreform in Brasilien.

    Integration und Verteilungsmechanismen

    Der fehlende Erfolg der Landreform in Brasilien, das Ausbleiben von Entwicklung, Beschäftigung und Einkommen auf dem Lande rufen nach einer neuen Landwirtschaftspolitik, für die nicht mehr der Boden das Hauptkriterium für Produktion und Einkommen ist, sondern die in der Förderung von Technologie und Integration in wettbewerbsfördernde Märkte sowie der Umwandlung von Millionen landwirtschaftlicher Familienbetriebe in Kleinunternehmen ihre Hauptaufgabe sieht.

    von Francisco Graziano Neto

  • Der pakistanische Geheimdienst ISI

    Stationsreich und schillernd ist die Geschichte des 1948 gegründeten pakistanischen Geheimdienstes ISI zweifellos: Neben seinen Operationen in Afghanistan, die seinerzeit den Abzug der sowjetischen Besatzer mitbewirkten, sind seine Unterstützung der Aufständischen im Panjir-Tal und sein Agieren im indischen East Punjab ebenso zu nennen wie seine Aktionen zur Manipulation von Wahlen und zum Sturz unbequemer Regierungen sowie seine Verwicklung in den Drogenhandel in der Region.

    von Hein G. Kiessling

  • Wundersames Traumergebnis in Zeiten

    Die Regierungspartei ZanuPF erringt die Zweidrittelmehrheit bei den Parlamentswahlen in Simbabwe

    Ein ruhiger Wahlkampf sowie der Hauch des Wechsels, den Simbabwe im Vorfeld der Parlamentswahlen vom 31. März zu verspüren glaubte, erwiesen sich als trügerisch. Mit der Manipulation von Wahlregistern und der Unterschlagung von Stimmzetteln, der Instrumentalisierung der Wirtschaftskrise und der Benachteiligung des politischen Gegners gelang es Robert Mugabe und seiner Zanu-PF erneut, den Wahlsieg zu erringen und die Hoffnung auf ein baldiges Ende ihrer ruinösen Herrschaft zu zerstören.

    von Beatrice Schlee

  • Bücher über den Mittleren Osten

    Schauplätze des real existierenden Islamismus

    Saudi Arabien, das von den USA am Leben gehaltene Land mit seiner mehrheitlich antiamerikanisch gesonnenen Bevölkerung, und der Iran, das von Washington verteufelte Land mit seiner großen Zahl überaus amerikafreundlich eingestellter Bürger, sind Betrachtungsgegenstand zweier Neuerscheinungen, die die inneren Widersprüche des in beiden Ländern herrschenden Islamismus anschaulich zur Darstellung bringen.

    von Andreas Jacobs

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