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Auslandsinformationen 7/2005


Die schwierige Auswahl der Empfängerländer öffentlicher Entwicklungshilfe. Die Entwicklung der Parteiensystemein den postkommunistischen EU-Beitrittsländern – Eine vergleichende Analyse. Präsidentschaftswahlen im Iran. Die soziale Frage und das Nuklearprogramm bestimmen die Agenda Ahmadinedschads. Bilanz des Untersuchungsausschusses im spanischen Parlamentzu den Madrider Terroranschlägen am 11. März 2004. Biotechnologie in der Landwirtschaft: Verbreitung und Auswirkungen auf das Agrobusiness. Ein Buch über Wissenschaft und Orient.

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Inhalt

  • Wer hilft wem?

    Die schwierige Auswahl der Empfängerländer öffentlicher Entwicklungshilfe

    Effektivität, Effizienz und Nachhaltigkeit einerseits, Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung und good governance andererseits – die Kriterien für die Vergabe öffentlicher Entwicklungshilfe werden von den Geberstaaten und – organisationen höchst unterschiedlich festgelegt und erfordern, soll die Hilfe ihr Bestimmungsziel tatsächlich erreichen, einen wohldurchdachten Koordinationsplan auf internationalem Niveau.

    von Paul Kevenhörster

  • Die Entwicklung der Parteiensysteme in den postkommunistischen EU-Beitrittsländern

    Eine vergleichende Analyse ihrer Errungenschaften und Defizite

    Die Parteienlandschaft in den ehemals kommunistischen Ländern Mittel-und Osteuropas ist derzeit von vier Parteitypen - den postkommunistischen bzw. sozialistischen Parteien, den neuen demokratischen, aus der Opposition entstandenen Parteien, den tradierten, seinerzeit teils im Block organisierten Parteien sowie den populistischen, sich häufig nationalistisch gerierenden Parteien geprägt - ein Spektrum, in dem es gerade den neuen demokratischen Parteien noch an Stabilität und Widerstandskraft gegen nichtdemokratische Potenziale mangelt.

    von Hans-Joachim Veen

  • Präsidentschaftswahlen im Iran

    Die soziale Frage und das Nuklearprogramm bestimmen die Agenda Ahmadinedschads

    Neben der Lösung der sozialen Probleme des Landes wird auch die Suche nach einem Kompromiss in der Atomfrage zu den Aufgaben Mahmuds Ahmadinedschads gehören, des neuen iranischen Präsidenten, der als Kind einer elfköpfigen Schmiedsfamilie nicht nur ein Mann des Volkes ist, sondern der auch als besonders rigoroser Verfechter der islamischen Revolution gilt.

    von Oliver Ernst

  • Die Bürgerkriegsfronten sind nicht vergessen

    Bilanz des Untersuchungsausschusses im spanischen Parlament zu den Madrider Terroranschlägen am 11. März 2004

    Der Untersuchungsausschuss zu den Anschlägen vom 11. März 2004 in Madrid hat seine Arbeit beendet, doch bleiben Fragen: Zwar wurden Chronologie und Akteure der Geschehnisse im Vorfeld des Attentats und der darauf folgenden Wahlen weitgehend erhellt, die Forderung der seinerzeitigen Regierungspartei PP nach Anhörung weiterer Zeugen und somit nach Aufklärung des tatsächlichen Informationststandes wichtiger PSOE-Funktionäre zu den Vorkommnissen blieb indes bis heute unerfüllt.

    von Johannes Heisig

  • Biotechnologie in der Landwirtschaft

    Verbreitung und Auswirkungen auf das Agrobusiness

    Agrarmodernisierung bedeutet zunehmend auch Einsatz transgener, d.h. genetisch veränderter Produkte; sind doch die Voraussetzungen von nachhaltiger Landwirtschaft und Agrarbusiness die Beibehaltung der Produktivitätssteigerungsraten der landwirtschaftlich genutzten Produktionsfaktoren, die Minimierung der Anbaufläche sowie die Entlastung der Umwelt.

    von Josè Maria F. J. da Silveira, Izaias de Carvalho Borges

  • Ein Buch über Wissenschaft und Orient

    Ernst Herzfelds Standort

    Der im wilhelminischen Deutschland verwurzelte und gegen Ende der Weimarer Zeit in die USA übergesiedelte Orientforscher und –gelehrte Ernst Herzfeld zählt sicher zu den verdientesten, wenn auch eigenwilligsten deutschen Altertumskundlern seiner Zeit – ein Wissenschaftler, dessen Leben und Werk in dem jüngst von Gunter und Hauser herausgegebenen Werk eine umfassende Darlegung und Würdigung erfährt.

    von Hans-Ulrich Seidt

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Über diese Reihe

Die Auslandsinformationen (Ai) sind die Zeitschrift der Konrad-Adenauer-Stiftung für Internationale Politik. Sie bieten politische Analysen unserer Expertinnen und Experten in Berlin und aus mehr als 100 Auslandsbüros in allen Weltregionen. Gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

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