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Regionale Kooperation


Die Eurasische Union – Ein Integrationsprojekt auf dem Prüfstand | Regionale Kooperation in Westafrika: „A Study in Frustration?“ | Gemeinsam einsam: Die südamerikanischen Bündnisse Mercosur oder Unasur sind in einer Krise | Neuanfang statt Neugründung – Honduras nach den Wahlen | Verfassungsreform und Verfassungswirklichkeit in Marokko: Zwischen monarchischer Stabilität und demokratischer Erneuerung

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Inhalt

  • Editorial

    Olympia in Sotschi ist weit mehr als sportlicher Wettkampf. Es ist ein Symbol für die sichtbare Rückkehr Russlands auf die Weltbühne, ein Symbol für die politische Revitalisierung dieses größten Flächenlandes der Erde. Darauf hat man in Moskau seit dem Fall des Eisernen Vorhangs und der anschließenden Implosion des Sowjetimperiums gewartet – historische Entwicklungen, die von Wladimir Putin als „die größte geopolitische Katastrophe des 20. Jahrhunderts“ bezeichnet wurden.

    von Gerhard Wahlers

Regionale Kooperation

  • Die Eurasische Union

    Ein Integrationsprojekt auf dem Prüfstand

    Ein Erfolg der Eurasischen Union ist nicht gesichert. Zum einen muss sie den Beweis, dass Mitgliedsländer wirtschaftlich davon profitieren, erst antreten. Zweitens muss Russlands Bereitschaft zur Selbstbeschränkung konsistent und von Dauer sein. Dazu gehört zu verstehen, dass in den ehemaligen Sowjetrepubliken der Prozess der Identifikation mit dem eigenen Land im vollen Gang und die Neigung, Souveränität wieder abzugeben, nicht sehr groß ist.

    von Canan Atilgan, Gabriele Baumann, Alexander Brakel, Claudia Crawford, Jakov Devčić, Amos Helms

  • Regionale Kooperation in Westafrika

    „A Study in Frustration?“

    Während die ECOWAS als von der Afrikanischen Union anerkannte regionale Wirtschaftsgemeinschaft und Ansprechpartnerin der EU in den Verhandlungen über ein regionales Wirtschaftspartnerschaftsabkommen im öffentlichen Diskurs wesentlich präsenter ist, erweist sich die kleinere UEMOA bei genauerer Analyse als deutlich weiter fortgeschrittenes westafrikanisches Integrationsprojekt. Die Integrationsbemühungen innerhalb der heterogenen ECOWAS sind hingegen immer wieder ins Stocken geraten.

    von Franziska Porst

  • Gemeinsam einsam

    Die südamerikanischen Bündnisse Mercosur und Unasur sind in einer Krise

    Seit zwei Jahrhunderten suchen die Länder Lateinamerikas nach Partnerschaften und einer gemeinsamen Linie in der Wirtschafts- und der Außenpolitik. Doch sie verfolgen oft unterschiedliche Interessen und finden nicht zusammen. Statt auf pragmatische Lösungen und Kooperation mit den Nachbarn zu setzen, bedient die argentinische Regierung mit protektionistischen Maßnahmen ihre Autarkiefantasien. Diese Art der Lateinamerikanisierung Argentiniens belastet die regionale Zusammenarbeit erheblich.

    von Kristin Wesemann

Andere Themen

  • Neuanfang statt Neugründung

    Honduras nach den Wahlen

    Aufatmen in Honduras: Befürchtungen, in dem mittelamerikanischen Land mit der höchsten Mordrate weltweit könne es am Wahltag zu Ausschreitungen kommen, haben sich nicht bestätigt. Die Präsidentschafts-, Kongress- und Kommunalwahlen am 24. November 2013 verliefen friedlich, transparent und mit unerwartet hoher Beteiligung. Die Wahlen zum höchsten Staatsamt gewann der Kandidat der christdemokratisch-konservativen Nationalen Partei, Juan Orlando Hernández.

    von Annette Schwarzbauer

  • Verfassungsreform und Verfassungswirklichkeit in Marokko

    Zwischen monarchischer Stabilität und demokratischer Erneuerung

    Das auffallende Tempo der Verfassungsreform von 2011 lag zum einen daran, dass Marokko weder eine gesellschaftliche Revolution noch einen gewaltsamen Machtwechsel erlebt hat und somit auch keine Phase des Übergangs überwinden musste. Zum anderen war die Reform ein „königliches Projekt‟. Letztendlich hatte die Verfassungsänderung zum Ziel, die marokkanische Monarchie für die Zukunft zu wappnen und „Stabilität durch Reform“ zu schaffen.

    von Ellinor Zeino

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Über diese Reihe

Die Auslandsinformationen (Ai) sind die Zeitschrift der Konrad-Adenauer-Stiftung für Internationale Politik. Sie bieten politische Analysen unserer Expertinnen und Experten in Berlin und aus mehr als 100 Auslandsbüros in allen Weltregionen. Gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

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Herausgeber

Dr. Gerhard Wahlers

ISBN

0177-7521

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Benjamin Gaul

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Dr

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