Am 21. Januar wurde im Goethe-Institut Paris der Film An einem Tag im September von Kai Wessel gezeigt. Die Vorführung bot den anwesenden Gästen einen eindrucksvollen Einblick in einen bedeutenden Moment der europäischen Geschichte. Der Film thematisiert das erste historische Treffen zwischen Bundeskanzler Konrad Adenauer und Charles de Gaulle am 14. September 1958 in Colombey-les-Deux-Églises – ein Ereignis, das als wichtiger Schritt zur Überwindung der jahrhundertelangen deutsch-französischen Gegnerschaft gilt und den Grundstein für die bis heute bestehende enge Partnerschaft zwischen Deutschland und Frankreich legte.
Im Anschluss an die Filmvorführung fand eine Podiumsdiskussion statt. Unter der Moderation der Journalistin Romy Strassenburg diskutierten der Produzent Wolfgang Cimera, der Schauspieler Jean-Yves Berteloot, die Historikerin Dr. Marion Gaillard sowie der Oberbürgermeister der Stadt Essen, Thomas Kufen, über die historische Bedeutung des Treffens und dessen Relevanz für die heutige deutsch-französische Zusammenarbeit.
Am 22. Januar wurde in der Residenz des Deutschen Botschafters in Paris in Kooperation mit dem Deutsch-Französischen Bürgerfonds die neue Handreichung Moderne Städte- und Gemeindepartnerschaften – Fördermöglichkeiten und Praxistrends vorgestellt. Die praxisorientierte Publikation richtet sich an kommunale Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger sowie an zivilgesellschaftliche Akteure und bietet konkrete Unterstützung bei der Gestaltung moderner Partnerschaften. Der Politikwissenschaftler Andreas Marchetti beleuchtet darin aktuelle Entwicklungen, neue Förderinstrumente – unter anderem im Kontext des Vertrags von Aachen und des Deutsch-Französischen Bürgerfonds – sowie innovative Praxistrends. Die Studie steht in deutscher und französischer Sprache zum Download zur Verfügung