Publikationen

KAS Mongolei

Die mongolische Opposition im Hungerstreik

In der Mongolei gefährden Machtkämpfe die junge Demokratie

Seit mittlerweile sechs Tagen befinden sich Abgeordnete der oppositionellen Demokratischen Partei im Hungerstreik vor dem mongolischen Parlament. Begonnen hatte der dramatische Protest, nachdem die Nationale Wahlkommission in der Nacht zum 6. Mai den Eingang des dritten und letzten Kandidaten für die kommenden Präsidentschaftswahlen bestätigte: S. Erdene. In den Stunden zuvor beschworen die DP-Abgeordneten die Kommission, die Unterlagen des ehemaligen Vorsitzenden nicht anzunehmen. Der sich nun zuspitzende Konflikt zeichnet sich bereits seit Monaten ab und bedroht nicht nur die größte Oppositionspartei der Mongolei, sondern auch die Glaubwürdigkeit der mongolischen Demokratie insgesamt.

An Election with Handpicked Candidates?

Guest Post for "Mongolia Focus"

On May 6, the election commission confirmed the receipt of the third and last candidate for the upcoming presidential elections: S Erdene. In the hours before, the deputies of his own party urged the commission not to accept his documents, resorting even to starting a hunger strike on Ulaanbaatar’s central Sukhbataar Square. The now culminating conflict is already swelling for months and not only threatens Mongolia’s biggest opposition party but also the credibility of its election system.

Democracy in Danger? A Court Ruling with Serious Implications for Mongolia’s Future

Guest Post for "Mongolia Focus"

The lead-up to the Mongolian presidential elections on June 9 is getting messier by the day. On April 16 the constitutional court ruled to bar the incumbent president Kh Battulga from running a second time for the position of head of state. The decision aroused opposition among the political opposition of the landlocked Asian country and led to an exchange of accusations between the president and the former socialist ruling party, the Mongolian People’s Party. But the decision comes with many implications and might put the political system in serious jeopardy.

Studie zum rechtlichen Schutz von Journalisten in der Mongolei

In einer neuen KAS-Studie wird die rechtliche Situation von Journalisten in der Mongolei umfassend beleuchtet.

Konrad-Adenauer-Stiftung

Die Zerstörung der Demokratischen Partei?

Jüngste Parteispaltung wird zur Gefahr für den Staatspräsidenten

Seit Monaten ist die Demokratische Partei in zwei Lager gespalten. Ende März fanden zwei parallele Abstimmungen über den Vorsitz der größten mongolischen Oppositionspartei statt. Beide Lager reklamieren für sich, die gesamte Partei zu repräsentieren. Eine Überwindung der Spaltung unter den beiden neu gewählten Vorsitzenden scheint derzeit kaum realistisch. Die parteiinternen Streitigkeiten sind längst zu einer ernsthaften Gefahr für die Wiederwahl von Staatspräsident Battulga geworden. Seine erneute Nominierung durch die Demokratische Partei für die im Juni geplanten Präsidentschaftswahlen ist zurzeit völlig ungewiss.

Duljargal Jargalsaikhan

Mongolische Regierung tritt zurück

Im Anschluss an einen Abend der Proteste hat der mongolische Premierminister U. Khurelsukh am Donnerstag überraschend den Rücktritt seiner Regierung verkündet. Hintergrund ist ein Skandal im Gesundheitswesen. Bereits seit Wochen häuft sich die Kritik an den Corona-Maßnahmen der Regierung. Beobachtern zufolge könnte es sich bei dem Rücktritt jedoch auch um eine machtpolitische Finte handeln, da Khurelsukh als wahrscheinlicher Kandidat der regierenden Volkspartei bei den im Juni stattfindenden Präsidentschaftswahlen gilt.

Magazin Staatsaufbaukunde #02

Die COVID-19-Pandemie und ihre Folgen in der Mongolei

In der aktuellen und zweiten Ausgabe unseres mongolischsprachigen Fachmagazins für Verwaltung und Staatsaufbau beschäftigen sich unsere neun Gastwissenschaftler mit dem COVID-19-Virus.

Konrad-Adenauer-Stiftung e. V.

Darum in die Ferne schweifen

Ein Plädoyer für Projektmaßnahmen im ländlichen Raum der Mongolei

6231 Kilometer zeigte der Tacho unseres Projektfahrzeuges nach unserer jüngsten Dienstreise in der ländlichen Mongolei an. Konkret bedeutet das: mehrere Tage ohne Dusche, oftmals nur ein Plumpsklo, Hunderte Kilometer sandiger Pisten und gewöhnungsbedürftige kulinarische Genüsse wie Murmeltierfleisch, Kuhkopfsuppe und vergorene Stutenmilch. Auf diese Weise hat das Büro der KAS Mongolei in den vergangenen zwei Jahren Projekte und Maßnahmen in 20 der 21 Provinzen der Mongolei durchgeführt. Doch warum tut man sich das eigentlich an? Und wie ist es um die Nachhaltigkeit regionaler Maßnahmen bestellt? Dieser untypische Länderbericht ist ein Plädoyer für Projekte in der Steppe und soll Einblicke in die Aktivitäten unseres Auslandsbüros außerhalb Ulan Bators liefern.

Magazin zur politischen Bildung

"Offene Politik"

Unser aktuelles (mongolisches) Debattenmagazin beschäftigt sich u.a. mit Fragen der Bürgerpartizipation, Ökologie und Digitalisierung.

KAS-Artikel zu algorithmischen Entscheidungen ins Mongolische übersetzt

Zusammen mit ihren Partnern hat die KAS den spannenden Artikel zur Komplexität algorithmischer Entscheidungssysteme und deren mögliche politische Handhabung erstmals ins Mongolische übersetzt.