Diskussion
storniert

Kollektive Unschuld

Die Abwehr der Shoah im deutschen Erinnern

Aufgrund der aktuellen Lage das Corona-Virus betreffend hat der Referent leider abgesagt. Die Veranstaltung muss deshalb ausfallen.

Details

TDJK
TDJK

Die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und der Shoah galt lange als bundesdeutsche Erfolgsgeschichte. Dieses Image beginnt mit der zunehmenden Radikalisierung in Politik und Gesellschaft zu bröckeln. Salzborn zeigt, dass in diesem Selbstbild immer schon die Geschichte der
Schuld- und Erinnerungsabwehr, der Täter- Opfer-Umkehr, der Selbststilisierung als Opfer und der antisemitischen Projektion ausgeblendet wurde. Er vertritt die These, dass eine (selbst-)kritische Aufarbeitung der Vergangenheit auf gesellschaftlicher Ebene kaum stattgefunden habe. Dies gilt es zu
hinterfragen und zu diskutieren.

Zum Kalender hinzufügen

Veranstaltungsort

Neue Sächsische Galerie im TIETZ, 1. Etage, Moritzstraße 20 09111 Chemnitz

Referenten

  • Prof. Dr. Samuel Salzborn
    • Politik- und Sozialwissenschaftler