Am Montag, dem 9. Dezember 2019 kam es in Paris nach drei Jahren wieder zu einem Normandie-Treffen auf der Ebene der Staats- bzw. Regierungschefs zur Vermittlung im Ukraine-Konflikt. Dabei trafen zum ersten Mal Wolodymyr Selenskyj in seiner Funktion als neuer Präsident der Ukraine und der russische Präsident Wladimir Putin aufeinander. Das Ergebnis ist – ebenso wie die Analyse der ersten Monate der Arbeit der neuen ukrainischen Regierung – ambivalent. Der Konflikt in den ostukrainischen Gebieten Luhansk und Donetzk hat seit 2014 bereits über 13.000 Todesopfer gefordert. Allein 2019 sind bislang 144 Zivilisten verletzt worden, davon 28 tödlich.
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