Publikationen

Wikipedia-Grafik: BFlores (WMF) (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:WP20_mark_example.png), https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode

Revolution der Wissenskultur?! 20 Jahre Wikipedia – und (k)ein bisschen weise?

Bericht zur digitalen Veranstaltung am 11. März 2021

Am 16. März 2021 feierte die deutsche Ausgabe der „freien Enzyklopädie“ ihr 20. Jubiläum. Dies nahm die Abteilung Medienanalyse und -archiv der Konrad-Adenauer-Stiftung zum Anlass und lud zu einer digitalen Diskussion zur Rolle der Wikipedia innerhalb der Wissenschaft ein.

picture alliance | Christian Ohde

Der Umgang mit der Corona-Krise vor dem Hintergrund des deutschen Sozialstaats und der Gesundheitspolitik der Europäischen Union

In der Bekämpfung der Corona-Pandemie verfolgt die deutsche Politik einen mittleren Weg, zwischen drastischen Einschränkungen und größtmöglicher Liberalität. Die Ergebnisse dieser Politik sind allerdings zum aktuellen Zeitpunkt ernüchternd. Als wichtigster Stabilisator der Konjunktur erweist sich bislang der Sozialstaat, der mit dem Kurzarbeitergeld und umfangreichen Zahlungen an Familien und Selbstständige die Nachfrage aufrechterhält. Von Regierung und Opposition wird der Sozialstaat gleichermaßen unterstützt.

Thomas Imo/photothek.net

Die Konrad-Adenauer-Stiftung trauert um ihren langjährigen Wegbegleiter Karl Schiewerling

Am 28. Februar 2021 ist der ehemalige Bundestagsabgeordnete Karl Schiewerling im Alter von 69 Jahren verstorben. Er galt viele Jahre als das soziale Gesicht der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag. Nicht nur die CDU/CSU-Fraktion und die gesamte CDU auch die Konrad-Adenauer-Stiftung verliert einen außergewöhnlichen Impulsgeber.

KAS

Deutsche Christliche Demokraten in Europa

Am 26. Februar jährt sich zum 20. Mal die Unterzeichnung des Nizza-Vertrags, mit dem die Erweiterung der EU institutionell vorbereitet und mit dem der Weg hin zu einem Verfassungskonvent beschritten worden ist. Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat dieses Jubiläum zum Anlass genommen, im Eigenverlag den Sammelband „Deutsche Christliche Demokraten in Europa“ herauszugeben.

KAS

Die Welt im Griff. Fragen zu Corona aus medizinhistorischer Sicht

Bericht zur digitalen Veranstaltung am 22. Februar 2021

Seit rund einem Jahr befindet sich das öffentliche Leben in Deutschland und weltweit aufgrund der Covid-19-Pandemie in einer Ausnahmesituation. Aus diesem Anlass veranstaltete die Abteilung Zeitgeschichte der Konrad-Adenauer-Stiftung in digitaler Form ein Zoom-Fachgespräch, um in medizinhistorischer Perspektive Methoden der Seuchenbekämpfung in der Vergangenheit zu betrachten und daraus Schlüsse für die derzeitige Pandemiebekämpfung zu ziehen.

picture alliance / akg-images

Vom Obrigkeitsstaat zur werdenden Demokratie: Das Deutsche Kaiserreich 1871–1914

Im Vergleich mit Ländern wie Großbritannien, Frankreich und den USA betrachtet, zeichnete sich die Wahlpraxis im Deutschen Kaiserreich durch ein hohes Maß an Sicherheit und Redlichkeit aus. Die Durchführung der Wahlen stand unter dem Schutz des Staates und dies kam sogar den Parteien zugute, die von der Regierung abgelehnt wurden. Seit 1871 wuchsen die Autorität des Reichstags und seiner Abgeordneten stetig an und so konnte das Deutsche Reich bis zum Vorabend des Ersten Weltkriegs deutliche Fortschritte in seiner politischen Kultur verzeichnen.

Ulrich Baumgarten/Süddeutsche Zeitung Photo

Antisemitismus

Zum historischen Hintergrund der aktuellen Debatte

Vierte Ausgabe Zeitgeschichte AKTUELL

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Der lange Weg zur Holocaust-Erinnerung

Ein Blick zurück

Seitdem die Generalversammlung der Vereinten Nationen 2005 den 27. Januar zum „Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust“ erklärte, wird dieser in vielen Ländern öffentlich begangen. Die Zeitgenossen des Holocaust taten sich mit der Erinnerung jedoch lange Zeit schwer und es bedurfte einer Jahrzehnte andauernden Entwicklung, ehe dieses beispiellose Verbrechen in das Zentrum einer globalen Erinnerungskultur rückte.

picture alliance/ASSOCIATED PRESS/Carolyn Kaster

Das Hohe Alter

Was es für die Ausübung eines politischen Amtes bedeuten kann

Am 20. Januar 2021 wird Joe R. Biden als Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt. Sein hohes Alter steht dabei vielfach in der Diskussion. Aber erlaubt das chronologische Alter überhaupt eine Aussage für oder gegen die Ausübung eines bedeutenden politischen Amtes? Welche Faktoren spielen bei der Analyse des Alters eine Rolle? Und welche Kompetenzen sollten besonders ausgeprägt sein, um als Politikerin oder Politiker auch im hohen Alter zu überzeugen?

picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Sebastian Willnow

Corona. Emotionsgeschichtliche Perspektiven auf die aktuelle Pandemie.

In der nunmehr fast seit einem Jahr bestehenden Corona-Krise werden staatliche Steuerungsmechanismen und gesellschaftliche Konfliktlagen in hohem Maß von Emotionen bestimmt. Besonders schwerwiegend ist dabei die Infragestellung der „feeling rules“: Distanz statt Nähe wird zu einem Gebot der Nächstenliebe umgedeutet. Welche Folgen dies langfristig für das gesellschaftliche Miteinander haben wird, bleibt abzuwarten. Ein emotionsgeschichtlicher Blick auf die Geschehnisse hilft jedoch dabei, die Dimensionen der gegenwärtigen Erfahrungen einzuordnen.