Durch den Rücktritt der langjährigen Bundesratsmitglieder Ueli Maurer (Schweizerische Volkspartei, SVP) und Simonetta Sommaruga (Sozialde-mokratische Partei der Schweiz, SP) war eine Ersatzwahl von zwei der sieben Schweizer Bundesräte notwendig geworden. Zwar war schnell klar, dass die Parteien nicht an der Schweizer Zauberformel rütteln und sich nichts am Kräfteverhältnis der im Bundesrat vertretenen Parteien ändern würde. Dennoch gab es eine Überraschung: Statt ihrer favorisierten Basler SP-Parteigenossin Eva Herzog, machte die dem linken Flügel zugehörige Elisabeth Baume-Schneider aus dem Jura im dritten Wahlgang äußerst knapp das Rennen. Keine Überraschung gab es hingegen beim SVP-Kandidaten: Hier setzte sich mit dem ehemaligen Parteivorsitzenden Albert Rösti der Favorit gegen seinen Parteifreund Hans-Ueli Vogt durch.
Durch das Wahlergebnis werden die deutsch-schweizer Bundesräte erstmals seit 1920 in der Minderheit sein. Noch mehr sorgt allerdings die fehlende Vertretung größerer urbaner Zentren in dem Gremium bei Vertretern aus Politik und Öffentlichkeit für Verstimmung.
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