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Neuzuschnitt der Wahlkreise verändert Zusammensetzung des neuen Bundestages

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Durch die vom Bundestag beschlossene Veränderung der Wahlkreise wird sich auch der neue Bundestag mit der Wahl im September erheblich verändern. Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat nun in einer Studie untersucht, welche Auswirkungen dieser Neuzuschnitt auf die Direktmandate voraussichtlich hat.

Legt man die Zahlen der letzten Bundestagswahl 1998, bei der die SPD ein außergewöhnliches Ergebnis erzielte, zugrunde, können 44 Wahlkreise der neuen Wahlkreise als umstritten gelten, da die Stimmendifferenz weniger als 5.000 betrug. Zehn Wahlkreise werden voraussichtlich besonders hart umkämpft sein, da in ihnen - ausgehend vom Wahlergebnis 1998 - die Differenz bei weniger als 1.000 Stimmen liegt.

Erhebliche Auswirkungen könnte der Neuzuschnitt der Wahlkreise hinsichtlich der Direktmandate für einige Bundesminister haben. So sind die Wahlkreise von Arbeitsminister Walter Riester, Verkehrsminister Kurt Bodewig, Entwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul, Verteidigungsminister Rudolf Scharping und Kanzleramtsminister Hans Martin Bury besonders umstritten.

Die Studie "Bundestagswahl 2002 - Die umstrittenen Wahlkreise" ist

hier verfügbar.

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Arbeitspapiere
15 Ιανουαρίου 2002
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