Συνεισφορές εκδηλώσεων

Die Perspektive der Jugend

Nachwuchsreporterin berichtet vom Tag der KAS

Experiment gelungen: Ohne jedes Vorwissen über die Konrad-Adenauer-Stiftung hat die 17-jährige Schülerin Lisa Ihde aus Brandenburg einen Tag lang als Jugend-Reporterin gearbeitet. Sie hatte sich über die KAS-Facebook-Seite beworben. Ausgerüstet mit Handykamera, Zettel und Stift mischte sie sich unter die Menschen und staunte über das vielseitige Angebot am Tag der KAS. Ihr Fazit: "Ich war sehr gerne Jugend-Reporterin und werde die Konrad-Adenauer-Stiftung auch in Zukunft als sehr engagiert und beeindruckend in Erinnerung behalten."

Mein Tag der KAS als Jugend-Reporterin (von Lisa Ihde)

„Tag der Konrad-Adenauer-Stiftung 2013“ steht auf dem Armband im Regenbogen-Look, welches ich zur Begrüßung erhielt. Herr Lange und seine Praktikantin Frau Saetzler führten mich zur Orientierung durch das Gebäude, dabei kamen mir immer mehr Menschen mit bunten Armbändern entgegen. Auffällig waren die vielen Jugendlichen unter ihnen, welche wiederum zum Leitmotiv: „Jugend bewegt!“ passten. Auch der Garten war durch die Bühne, das Festzelt und das weitverteilte Catering sehr gut in Szene gesetzt, sodass es zum Feiern einlud.

Nach diesem beeindruckenden Rundgang startete die erste Diskussionsrunde, welche Frau Bergmann leitete. Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist natürlich modern und hat für einen Live-Stream im Internet gesorgt und eine Twitterwand, wo Kommentare der User zu lesen waren. Zum Beginn gewann die Moderatorin die Aufmerksamkeit des Publikums, indem man durch Aufstehen seine Zustimmung gab, ob Zusammenhalt, Sicherheit oder Leistung für einen persönlich am Wichtigsten ist. Diese spontane Aktion lockerte die Runde auf und ich stellte fest, dass meine Werte sich nicht von anderen Jugendlichen unterschieden. Auch die Ansichten der Rapper teilte ich, so sollte nach Afrob das Leben vereinfacht werden, denn es ist ungesund mit 16 Jahren schon an die Rentenabsicherung zu denken, wenn man sich noch in einer Selbstfindungsphase befindet, und nicht sicher weiß, was man später werden möchte. Wir leben in einer unsicheren Zeit laut Megaloh, denn jeder will für seine Familie sorgen, glücklich sein, genug Freizeit haben und noch viele andere Dinge. Es ist ein Funken Wahrheit dran, wenn er sagt, dass sich bestimmte Menschen bewusst komplizierte und aufwendige Verfahren für Steuern und Wahlen überlegen, weil sie genau wissen, wie verwirrt das Volk sein wird, denn die Mehrheit blickt in der Politik nicht mehr durch. Die Jugendlichen von heute sind ehrgeizig und wollen unabhängig sein, daher sind Sozialleistungen wie Hartz IV „unflexibel und nicht gut für die Psyche“, dieser Schlussfolgerung Megalohs stimme ich zu.

Man fühlte sich während des Gespräches verstanden und die Rapper gaben viele Jugendmeinungen wieder. Natürlich gewannen nicht nur die Rapper meine Sympathie, auch der muslimische CDU-Abgeordnete Younes Ouaqasse hatte sie. So teilte er mit, dass er gerne Rapper gewesen wäre, aber ihn seine Freunde auf sein nicht vorhandenes Talent hinwiesen. Mit auf den Weg nehme ich die Zukunftsphilosophie, dass man mit Selbstverantwortung sich gegen politische Unwissenheit schützen kann, und dies eine Perspektive in die Zukunft wäre.

Im Festzelt fand nun die Verleihung des Preises für den Videowettbewerb „100 Sekunden Heimat“ statt. Alle Videos waren einzigartig und zeigten den Begriff Heimat in vielfältigen Varianten, bis das Gewinner-Video es auf den Punkt brachte, denn Heimat ist individuell und man kann sich diese überall schaffen.

Darauf folgte die zweite Diskussionsrunde mit dem Bundesstagspräsidenten Herrn Lammert, welche Themen wie den demografischen Wandel und die Zukunft der Demokratie umfasste. Er hielt eine ziemlich gute Rede, so dass der Saal und die Übertragungsorte im Festzelt und im Haus überfüllt waren, sodass ich mich auf die Dachterrasse flüchtete. Dort konnte ich die gesammelten Eindrücke erst einmal sacken lassen, während die Sonne auf mich schien und leichter Wind wehte.

Als ich mich erholt hatte, ging ich in den Garten, wo ein junges Jazzquartett aus Frankfurt spielte. Bei der großen Auswahl des Caterings konnte ich mich kaum entscheiden, doch die langen Warteschlangen an einigen Ständen bewegten mich dazu, mir erst einmal die Ausstellung über die Jugend im ersten Obergeschoss anzusehen. Diese war sehr originell, besonders die 5 Urnen: Verantwortung, Respekt, Toleranz, Leistung und Engagement, welche mit bunten Bällen gefüllt waren, je nach dem für welchen Begriff man sich entschied, sprachen mich an.

Im Erdgeschoss stärkte ich mich mit Donuts und einem Fruchtsaft, dann setzte ich mich auf die Stufen, um den Auftritt von Afrob, Grace & Megaloh zu verfolgen. Die Musiker bewegten die junge Generation als auch die alte Generation zu dem Rhythmus zu tanzen. Das Highlight war, als Megaloh ein Dialog mit dem Publikum schaffte, so rief er ins Mikrofon: „Kein!“ und die Menschenmenge antwortete mit: „Loser!“. „Kein Loser“ ist einer seiner Titel, den er aufgrund seiner Teilzeitarbeit als Lagerarbeiter schrieb. Somit wurde auch eine freundliche Atmosphäre geschaffen, in der jeder durch die Musik verbunden war, egal welches Alter oder welche Hautfarbe er hatte. Das Sommerfest war sehr fröhlich und ich sammelte viele positive Eindrücke über die Stiftung. Gegen 20 Uhr überreichte mir Herr Lange einen nagelneuen iPod Shuffle, dies war natürlich die Krönung des wundervollen Abends.

Ich ging ohne jegliches Wissen über die Konrad-Adenauer-Stiftung zu diesem Event und wurde überrascht über die verschiedensten Förderungen, die Studierende, Nachwuchsjournalisten, Promovenden und Absolvierende unterstützen, die Projekte zur Demokratie voran bringen und dies sowohl national als auch international. Des Weiteren weckte die Studie „Wo bitte geht’s zum Generationskonflikt? Politische Einstellungen Jugendlicher und junger Erwachsener in Deutschland“ mein großes Interesse und zeigten vorausschauend, welche Richtung die meisten Jugendlichen einschlagen werden. Ich war sehr gerne Jugend-Reporterin und werde die Konrad-Adenauer-Stiftung auch in Zukunft als sehr engagiert und beeindruckend in Erinnerung behalten.

Lisa Ihde (17 Jahre) aus Leegebruch

άτομο επαφής

Dr. Viola Neu

Dr

Stellvertretende Leiterin Analyse und Beratung und Leiterin Wahl- und Sozialforschung

viola.neu@kas.de +49 30 26996-3506

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