Promotionskolleg „Soziale Marktwirtschaft“

Roland Koch bei den 3. Expertengesprächen des Promotionskollegs Soziale Marktwirtschaft in Frankfurt Stefan Stahlberg / Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
Roland Koch bei den 3. Expertengesprächen des Promotionskollegs Soziale Marktwirtschaft in Frankfurt

Die deutsche Wirtschaftspolitik in der Krise – Antworten auf der Jubiläumsfeier des Promotionskollegs Soziale Marktwirtschaft

Mehr als 40 Absolventinnen und Absolventen, über 10 Jahre, ein Thema: Das Promotionskolleg Soziale Marktwirtschaft feierte nun sein Jubiläum. In Anwesenheit des wissenschaftlichen Beirats sowie zahlreicher Altstipendiatinnen und Altstipendiaten diskutierten die aktuellen Geförderten mit den Professorinnen und Professoren über aktuelle Herausforderungen für die Soziale Marktwirtschaft. Prof. Dr. Lammert, Vorsitzender der Stiftung, dankte dem langjährigen Leiter des Kollegs, Prof. Dr. Rolf Hasse, sowie der Referentin Elvira Giebel-Felten, die ebenfalls nach langjähriger Arbeit für das Kolleg, ihren Abschied feierte.

 

Zur Veranstaltung

 

Podcast Erststimme: "Mit gutem Recht? Wo berühren Grund- und Verfassungsrechte die Soziale Marktwirtschaft?"

Als Konrad Adenauers Wirtschaftsminister machte er die Soziale Marktwirtschaft zu einem überaus erfolgreichen Grundgesetz der deutschen Wirtschaftspolitik ab 1948. Dabei steht die Soziale Marktwirtschaft selbst nicht namentlich in dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Wie harmonieren das deutsche Verfassungsrecht und die Grundgedanken der Sozialen Marktwirtschaft? Wo und wie garantieren die Grundrechte auch die ökonomischen Grundfreiheiten? Und was bedeutet das für die aktuell brisanten Fragen des Mietmarktes, des Mindestlohnes, der unternehmerischen Handlungsautonomie und -verantwortung sowie der Tarifbeziehungen?

Diesen Fragen gehen wir in unserer 42. Folge unseres Podcasts "Erststimme" nach. Dazu sprechen wir mit Dr. Jan Asjoma, Absolvent des Promotionskollegs Soziale Marktwirtschaft der Konrad-Adenauer-Stiftung.

 

"Arbeit for Future? Von montags bis freitags die Welt retten."

In der Welt der Wirtschaft wächst das Problembewusstsein, und es scheint eine Art Sinneswandel vor sich zu gehen: Immer mehr Firmen schreiben sich und ihren Mitarbeitern einen höheren sozialen Zweck auf die Fahnen. „We exist to make sustainable living commonplace“ („Wir existieren, um nachhaltiges Leben alltäglich zu machen“), proklamiert etwa Unilever, Produzent von Pfanni-Knödeln und Magnum-Eis.

Gesamter Beitrag "Arbeit for Future?" von Hans Rusinek in "Die Politische Meinung".

 

Zukunftspotenzial Soziale Marktwirtschaft

Die Mischung aus festen Prinzipien und ihre Kraft bei der Bewältigung von Krisen hat die Soziale Marktwirtschaft in der Vergangenheit stark gemacht. Aber wie zukunftsfähig ist das Konzept heute? Auch nach der Bundestagswahl 2021 muss die Wirtschaftsordnung ihre Wesenskerne – Währungsstabilität, Wettbewerb und unternehmerische Freiheit  – erhalten und markanter ausprägen. Das bedeutet jedoch nicht, dass keine neuen Akzente gesetzt werden müssten.  

Gesamter Beitrag: "Zukunftspotenzial Soziale Marktwirtschaft" von Prof. Dr. Rolf Hasse und Dr. Maximilian Kutzner in "Die Politische Meinung".

 

Barrierefreiheit als Wettbewerbsvorteil

Quer durch die Parteienlandschaft werden „Inklusion“ und „Teilhabe“ von Menschen mit Behinderung diskutiert. Die Parteien demonstrieren Empathie und den Anspruch, den vermeintlich schwächsten Gesellschaftsmitgliedern helfen zu wollen. Als selbst Betroffener kann man jedoch den Eindruck gewinnen, dass sich dahinter oft politische Kosmetik statt ernst gemeinter Handlungswille verbirgt. Ich bin seit meinem vierten Lebensjahr vollständig erblindet, CDU-Kommunalpolitiker in Heide, Altstipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung und promovierter Ökonom. Zwei Aspekte möchte ich beim Thema Inklusion und Marktwirtschaft besonders in den Fokus rücken: das paternalistische Politikverständnis und die Egoismen der Sozialverbände.

Gesamter Beitrag: Barrierefreiheit als Wettbewerbsvorteil von Carsten Dethlefs in "Die Politische Meinung".

 

Welche Rolle spielt die Soziale Marktwirtschaft in der Europäischen Union?

Preisstabilität, offene Märkte, Wettbewerb oder ein nachhaltig ausbalanciertes Wachstum - in nur wenigen Staatsgebilden nimmt Ordnungspolitik eine so prominente Rolle ein wie in der Europäischen Union. Die politische Ökonomie der EU war dementsprechend Thema des ersten Kooperationsseminars zwischen dem Promotionskolleg Soziale Marktwirtschaft und dem KAS-Büro Athen. Zu Gast: Elmar Brok, Abgeordneter des Europäischen Parlaments von 1980 bis 2019. Weiterlesen ...

 

 

Hinweise zur Antragstellung und Förderung finden Sie auf der Website mit den regulären Richtlinien der Promotionsförderung.

 

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