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Die europäische Perspektive

22. Wasserwerk Gespräch mit Hans-Gert Pöttering

Gut drei Monate vor den Europawahlen, hat Hans-Gert Pöttering das 22. Wasserwerk-Gespräch zu einer Einschätzung aktueller Herausforderungen genutzt, denen sich Europa gegenübersieht. Vor 800 Zuhörern im ehemaligen Plenarsaal des Bundestages in Bonn erinnerte er daran, dass die Europäische Union in ihrem Kern eine Wertegemeinschaft sei, in der die Würde des Menschen im Mittelpunkt stehe. „Daher ist es unsere Pflicht, dass wir uns für die Menschen überall auf der Welt einsetzen, in Weißrussland genauso wie im Nahen Osten“, so der Präsident des Europäischen Parlaments.

Pöttering warb erneut für den Vertrag von Lissabon: „Der Vertrag ist notwendig für die Demokratie, eine stärkere Verhandlungsfähigkeit und mehr Transparenz.“ Solange der Vertrag nicht in Kraft getreten sei, werde es keine EU-Erweiterung geben.

Ausdrücklich warnte er davor, in der Finanz- und Wirtschaftskrise den Binnenmarkt mit protektionistischen Schranken und Sanktionen zu zerstören. Stattdessen müsse alles getan werden „die Stabilität der europäischen Währung zu erhalten“.

Der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Prof. Dr. Bernhard Vogel, hatte zuvor seinen Wunsch nach mehr Interesse in der Bevölkerung an Europa geäußert. So hätten sich die anstehenden Wahlen am 7. Juni „noch nicht ausreichend herumgesprochen“. Dabei, so Vogel weiter, „ist Europa doch ein anderes Wort für Frieden auf diesem Kontinent.“

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neljapäev, 5. märts 2009. a
Rückblick auf das 21. Wasserwerk Gespräch mit Elmar Brok

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