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Stručna konferencija

5. Kieler Sicherheitskonferenz

Zwischen frischer Brise und Kälteschock: Wie lässt sich die Zukunft europäischer Sicherheit gestalten?

In Kooperation mit dem International Institute for Strategic Studies (IISS) und der Hermann-Ehlers-Stiftung (HES)

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Detalji

5th Kiel Security Conference KAS
5th Kiel Security Conference

Die jährliche Kiel Security Conference dient als hochrangige Plattform für den Austausch zwischen politischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern, Militärführungen, Expertinnen und Experten sowie Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft zu drängenden internationalen Sicherheitsherausforderungen.

Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine bleibt die bedeutendste und unmittelbarste Herausforderung für die europäische Sicherheit und prägt weiterhin das strategische Umfeld des Kontinents.

Über das eigentliche Kriegsgeschehen hinaus hat Russland seine hybriden Operationen in Europa intensiviert – darunter Cyberangriffe, Desinformationskampagnen, Sabotageakte sowie anhaltende Bedrohungen kritischer Infrastruktur, die für die EU im Jahr 2026 als Risiken mit höchster Priorität eingestuft werden.

Der maritime Raum ist dabei besonders verwundbar geworden. Das Schwarze Meer bleibt ein Schwerpunkt militärischer Konfrontationen sowie von Blockaden und Angriffen auf zivile Schifffahrt, mit unmittelbaren Auswirkungen auf die regionale und globale Sicherheit. Gleichzeitig destabilisieren hybride Operationen, Bedrohungen kritischer Unterwasserinfrastruktur sowie der Einsatz sogenannter Schattenflotten weiterhin die Ostsee. Auch in der Arktis und im Hohen Norden entsteht neuer geostrategischer Druck. Russland baut seine militärische Präsenz und hybriden Bedrohungsaktivitäten in der Region aus, während China seine Präsenz durch Dual-Use-Forschung, zivil-militärische Fusionsinitiativen sowie strategisches wirtschaftliches Engagement verstärkt.

Gleichzeitig sieht sich Europa mit weiteren globalen Risiken konfrontiert, die das sicherheitspolitische Umfeld zusätzlich verschärfen: einem möglichen Rückzug der USA aus ihrer Rolle als wichtigster Sicherheitsgarant Europas, der steigenden Wahrscheinlichkeit eines China-Taiwan-Konflikts mit direkten Auswirkungen auf die europäische Stabilität sowie zunehmenden Cyberverwundbarkeiten und Desinformationsbedrohungen. Diese Entwicklungen verdeutlichen Europas wachsende Anfälligkeit gegenüber außereuropäischen Krisen.

Vor dem Hintergrund dieser verschränkten Herausforderungen – und sich verändernder sicherheitspolitischer Prioritäten der USA – müssen die europäischen Staaten ihre Bemühungen beschleunigen, glaubwürdige Abschreckungs- und Verteidigungsfähigkeiten gegenüber Russland als Hauptbedrohung aufzubauen. Gleichzeitig sollten sie ihre Resilienz gegenüber hybriden, cyberbezogenen und infrastrukturellen Risiken stärken sowie ihre Fähigkeit verbessern, auf globale Krisen zu reagieren.

Program

08:00 – 09:00 | Registrierung und Begrüßungskaffee

09:00 – 09:10 | Konferenzeröffnung und Begrüßungsworte

Annegret Kramp-Karrenbauer

Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung  

 

Dr. Ben Schreer

Geschäftsführer, The International Institute for Strategic Studies (IISS) Europe

09:10 – 10:00 | Keynotes und High-Level Conversation

I.E. Oana-Silvia Țoiu

Außenministerin Rumäniens

I.E. Dr Johann Wadephul

Außenminister Deutschlands

 

Moderation:

Dr. Ben Schreer

Geschäftsführer, The International Institute for Strategic Studies (IISS) Europe

10:00 – 11:00 | Panel I: Ostsee und Schwarzes Meer – Unterschiedliche Herausforderungen, gemeinsame Lösungen

Die Europäer übernehmen zunehmend Verantwortung für die Verteidigung ihrer maritimen Räume. Von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer sehen sich beide Regionen immer dynamischeren und komplexeren Bedrohungen gegenüber. In der Ostsee handelt es sich dabei überwiegend um hybride Bedrohungen, während das Schwarze Meer durch konventionelle Kriegsführung geprägt ist. Dieses Panel untersucht, wie gewonnene Erkenntnisse, bewährte Verfahren und koordinierte Ansätze die maritime Abschreckung und Verteidigung in beiden Regionen stärken können und welche gemeinsamen Lösungen für unterschiedliche Herausforderungen bestehen.

 

Niclas Herbst

Mitglied des Europäischen Parlaments

Ausschuss für Sicherheit und Verteidigung

Vorsitzender der CDU/CSU-Gruppe

 

Lesya Orobets

Direktor der Nichtregierungsorganisation ,,Price of Freedom'',

ehemaliges Mitglied des ukrainischen Parlaments

 

I.E. Audra Plepytė 

Stellvertretende Außenministrerin Litauens

 

Prof. Mitat Çelikpala

Vize-Rektor, Kadir Has Universität, Türkei

 

Vizeadmiral Jeffrey T. Anderson

Kommandeur der 6. Flotte der Vereinigten Staaten,

U.S. Naval Forces Europe and Africa

 

 

Moderation:

Thomas Birringer

Leiter des KAS-Büros Ukraine

11:00 – 11:30 | Kaffeepause und Networking

11:30 – 11:45 | Hochrangige Keynote

I.E. Thorgerdur Katrin Gunnarsdottir

Außenministerin Islands

11:45 – 12:45 | Panel II: Schutz der Arktis und des Hohen Nordens

Die zunehmenden militärischen Aktivitäten Chinas und Russlands in der Arktis und im Hohen Norden geben den NATO-Verbündeten Anlass zur Sorge. Dieses Panel beleuchtet die konkreten Handlungen und Risiken, die von Russland und China in der Arktis und im Hohen Norden ausgehen, einschließlich militärischer Machtdemonstrationen, hybrider Aktivitäten sowie Herausforderungen für die Freiheit der Schifffahrt und kritische Infrastrukturen. Zudem wird erörtert, wie die Vereinigten Staaten und ihre europäischen Verbündeten gemeinsam Stabilität und Sicherheit im Hohen Norden gewährleisten können.

 

Sprecherinnen und Sprecher:

 

Eivind Vad Petersson 

Staatssekretär im Außenministerium Norwegens

 

James Bezan

Mitglied des kanadischen Unterhauses

 

Vizeadmiral Jan Christian Kaack 

Inspekteur der Deutschen Marine

 

Vizeadmiral Robert G Pedre CB

Kommandeur des Alliierten Seekommandos (MARCOM), NATO

 

Moderation:

Nick Childs

Senior Fellow für Seestreitkräfte und Maritime Sicherheit,

The International Institute for Strategic Studies (IISS)

12:45 – 13:45 | Mittagspause

13:45 – 14:00 | Hochrangige Keynote

I.E. Margus Tsahkna

Außenminister der Republik Estland

14:00 – 15:15 | Panel III: Die Zukunft der europäischen Abschreckungs- und Verteidigungsfähigkeit

Angesichts der veränderten Sicherheitsprioritäten der USA übernehmen die Europäer zunehmend Verantwortung für die Verteidigung des Kontinents. Die europäischen Verbündeten müssen bestehende Fähigkeitslücken in den Bereichen Aufklärung, Überwachung und Nachrichtengewinnung rasch schließen, ihre Fähigkeiten zur Präzisionsschlagkraft ausbauen und die konventionellen sowie nuklearen Streitkräfteanforderungen im Rahmen einer neuen transatlantischen Abschreckungsarchitektur neu bewerten. Dieses Panel untersucht, wie die europäischen Verbündeten die multidimensionale Abschreckung innerhalb eines NATO-Rahmens stärken und eine wirksamere Arbeitsteilung entwickeln können.

 

I.E. Margus Tsahkna

Außenminister der Republik Estland

 

Thomas Röwekamp

Mitglied des Deutschen Bundestages,

Vorsitzender des Verteidigungsausschusses

 

Alice Rufo

Beigeordnete Ministerin beim Minister für die Streitkräfte und Veteranen, Ministerium der Streitkräfte, Frankreich

 

Paweł Ksawery Zalewski

Staatssekretär, Verteidigungsministerium, Polen

 

Georg Georgiew

Mitglied der Bulgarischen Nationalversammlung

 

Moderation:

Dr. Christina Krause

Leiterin der Hauptabteilung Internationale Politik und Sicherheit

Konrad-Adenauer-Stiftung

15:15 – 15:30 | Schlusswort

Ovdje možete preuzeti program: Kiel Security Conference 2026

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Mjesto

Maritim Hotel Bellevue Kiel Bismarckallee 2, 24105 Kiel Germany

Lokacija

Kontakt Evelyn Gaiser
Evelyn Gaiser
Referentin Transatlantische Beziehungen/ NATO
evelyn.gaiser@kas.de +49 30 26996-3645
Kontakt Dr. Edmund Ratka
Portrait von Dr. Edmund Ratka (2021)
Referent für Innere Sicherheit und hybride Bedrohungen
edmund.ratka@kas.de +49 30 26996-3953

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Partneri

Hermann-Ehlers-Stiftung