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Analysen und Argumente

Deep Fake: Gefahren, Herausforderungen und Lösungswege

Norbert Lossau
Nicht nur Textnachrichten und Fotos lassen sich fälschen. Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz sind auch Videos manipulierbar, und zwar so, dass Wahrheit und Täuschung nicht mehr ohne weiteres unterschieden werden können. Dies hat weitreichende Folgen für Gesellschaft und Politik. Technische und gesetzgeberische Maßnahmen sind notwendig, um dieser negativen Entwicklung entgegen zu steuern.
  • Noch mehr als Fake News können manipulierte Videos, sogenannte Deep Fakes, gefährliche Auswirkungen auf Gesellschaft und Demokratie haben.
  • Die Produktion von Deep Fakes gelingt mit Methoden der Künstlichen Intelligenz, sogenannten Neuronalen Netzwerken mit Deep Learning.
  • Eine Gegenstrategie kann das Dokumentieren von Quellen und Verbreitungswegen von Videos sein. Insbesondere „digitale Wasserzeichen“ oder auch die Blockchain-Technologie können dabei eine Rolle spielen.
  • Es gibt Handlungsbedarf in juristischer Hinsicht. Bislang gibt es in Deutschland keine ausreichenden Gesetze zum Umgang mit Deep Fakes. Es gibt sinnvolle Anwendungen der Technik, die für Deep Fakes genutzt werden, in Kunst, Wissenschaft und Bildung. Diese sollten nicht verboten sein.
  • Den klassischen Medien kommt beim Thema Deep Fake eine besondere Rolle und Verantwortung zu, was zu ihrer Stärkung beitragen könnte.

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Die Reihe informiert in konzentrierter Form über Analysen der Konrad-Adenauer-Stiftung zu relevanten aktuellen Themen. Die einzelnen Ausgaben stellen zentrale Ergebnisse und Empfehlungen eigener und externer Expertinnen und Experten vor, bieten Kurzanalysen von rund fünf Seiten und nennen KAS-Ansprechpartnerinnen.

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