Was dürft ihr als Kinderbürgermeister in eurer Stadt mitgestalten?
Mia und Elyas: Wir dürfen mitreden, wenn es um Dinge geht, die Kinder in Dorsten wichtig finden. Wir haben zusammen mit Bürgermeister Tobias Stockhoff schon Spielplatzeröffnungen vorgenommen, das große Fest zum Weltkindertag eröffnet, an Ratssitzungen teilgenommen und einen Tag mit dem Bürgermeister verbracht. Tobias hat uns durchs Rathaus geführt und wir waren auch bei der Feuerwehr, im Stadtarchiv und beim Entsorgungsbetrieb – das war richtig spannend! Außerdem haben wir mit unseren Schulklassen das Rathaus besucht oder der Bürgermeister ist zu uns in die Schule gekommen und wir haben überlegt, was wir uns für Dorsten wünschen.
Habt ihr den Eindruck, als Kinderbürgermeister wichtige Themen mitbestimmen zu können?
Mia und Elyas: Ja! Wir merken, dass die Erwachsenen uns zuhören und unsere Ideen ernst nehmen. Manchmal durften wir sogar mitentscheiden oder Vorschläge machen, die dann auch umgesetzt werden – zum Beispiel bei der Planung von Spielplätzen. Das fühlt sich richtig gut an, weil man merkt: Unsere Meinung zählt!
Was wünscht ihr euch von eurer Stadt für Kinder und Jugendliche in Dorsten?
Mia und Elyas: Wir wünschen uns, dass Dorsten noch kinderfreundlicher wird: schöne Spielplätze und Orte zum Treffen, Plätze zum Spielen und Sport machen. Und dass Kinder immer gefragt werden, was sie sich wünschen. Toll finden wir auch, dass Kinder uns Briefe oder Bilder in den Postkasten im Rathaus werfen können – so können alle mitmachen und sagen, was ihnen wichtig ist. Ganz besonders spannend finden wir, dass wir jetzt mit allen Kindern einen Kinderstadtplan entwickeln und so zeigen können, welche Orte für uns wichtig sind.
Ausblick
Das Beispiel der Kinderbürgermeister zeigt eindrucksvoll, wie ernsthafte Beteiligung junger Menschen in der Kommunalpolitik gelingen kann. Die Kinderbürgermeister von Dorsten erlebten ihre Rolle nicht als symbolisch, sondern als echte Möglichkeit, ihre Stadt mitzugestalten.