Ein vielfältiger Einstieg: Erfahrungen sichtbar machen
Zum Auftakt reflektierten die Teilnehmerinnen ihren beruflichen Werdegang und ordneten sich entlang ihrer Dienstjahre. Die Bandbreite – von jungen Kolleginnen bis zu fast pensionierten Teilnehmerinnen – machte schnell deutlich, welche Vielfalt an Perspektiven und Erfahrungen die Gruppe mitbrachte.
Resilienzarbeit mit Andrea Hendrich
Unter der Leitung von Andrea Hendrich (Dipl.-Päd., Systemische Familientherapeutin) setzten sich die Polizistinnen intensiv mit ihren persönlichen Krisenerfahrungen, Grundbedürfnissen und inneren Mustern auseinander. Übungen zur Selbstreflexion sowie der Austausch in Kleingruppen zeigten, wie eng Gedanken, Verhalten und Persönlichkeit miteinander verbunden sind.
Einprägsame Bilder wie das „Reiskorn“ machten deutlich, wie kleine Impulse große Veränderungen auslösen können.
Das Resilienz-Rad: Acht Speichen für mehr innere Stärke
Der zweite Seminartag widmete sich den acht Bereichen des Resilienz-Rades. Mit anschaulichen Beispielen und Geschichten zeigte Hendrich, wie die Faktoren Optimismus, Selbstwirksamkeit, Achtsamkeit und Problemlösekompetenz dazu beitragen, Belastungen im Arbeitsalltag besser zu bewältigen.
Sichtbar machen, was stärkt: Impulse von Sandra Bach
Sandra Bach, Kommunikationsdesignerin und Moderatorin, ergänzte das Seminar mit Methoden der Visualisierung. Die Teilnehmerinnen erarbeiteten individuelle Übersichten zu ihren persönlichen Zielen, Ressourcen und möglichen Hindernissen – ein praxisnahes Werkzeug für berufliche und private Entwicklungsprozesse.
Weimar weiblich: Inspiration aus der Stadtgeschichte
Eine thematische Stadtführung „Weimar weiblich“ bot Einblicke in das Wirken bedeutender Frauen wie Sybille von Kleve, Anna Amalia und Maria Pawlova. Die historischen Perspektiven knüpften ideal an die Themen Selbstwirksamkeit und Vorbilder an.
Fazit: Stärkung für Beruf und Alltag
In der Abschlussrunde zeigten sich die Teilnehmerinnen beeindruckt vom Praxisbezug und der Intensität des Seminars. Viele nahmen wertvolle Impulse für ihren beruflichen Alltag mit und wünschten sich eine Fortsetzung des Formats.
Besonders hängen blieb der Gedanke:
„Wenn zwei Steine in einer Mauer unperfekt gesetzt sind, wurden mindestens 498 perfekt gesetzt.“
Eine Erinnerung daran, den Blick auf das Gelungene zu richten – im Beruf wie im Leben.
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Politisches Bildungsforum ThüringenЗа серијата публикации
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