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Last Call für die Zukunft der nachhaltigen Luftfahrt

25 Stipendiatinnen und Stipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung fragen drei Tage lang in Frankfurt nach, wie nachhaltiges Fliegen gelingen kann: beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, bei Fraport, Airbus, Lufthansa und H2FLY.

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Autorinnen und Autoren: Henry Krenzer, Philipp Gröning, Carolin Franke, Isabel Dunker, Jule Hinz, Kirill Kappes

 

Mobilität ist ein menschliches Grundbedürfnis. Doch wie lässt es sich mit Klimaverantwortung vereinbaren? Mit dieser Frage im Gepäck hieß es für die Stipendiatinnen und Stipendiaten: Bitte einsteigen ins Initiativseminar. Ziel: die Zukunft der Luftfahrt.

Den Auftakt machte Dr. Ali Al-Lami vom Bereichsvorstand Luftfahrt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt: Am Beispiel des VOLCAN-Projekts, bei dem ein Airbus mit reinem nachhaltigem Kraftstoff flog, zeigte er, dass nachhaltige Luftfahrt technisch möglich ist. Die Bürgervereinigung Freising e. V. widersprach direkt im Anschluss: Vor allem Lärm und Ultrafeinstaub durch Start- und Rollverkehr am Boden belasten Anwohnende und Beschäftigte am Flughafen. Technischer Fortschritt allein löse dieses Problem nicht.

Bei Fraport erlebten die Teilnehmenden, wie sich Nachhaltigkeit im neuen Terminal 3, die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte und die Idee autonomer, elektrischer Schlepper zu einem Gesamtbild fügen: Auch Flughäfen können den Spagat zwischen Mobilität und Klimaverantwortung mitgestalten.

Wie schwierig das bleibt, zeigten Isabell Gradert (Airbus) und Nina Sproedt (Lufthansa Group): Flugzeugbau und Airline-Einsatz machen Fortschritte, doch lange Entwicklungszyklen, Zertifizierungen und zu wenig Sustainable Aviation Fuel (SAF) bremsen sie aus. Prof. a. D. Josef Kallo (H2FLY) setzte dagegen: Wasserstoff ist effektiver als herkömmliche Triebwerke. Bloß Zertifizierung und früher Forschungsstand halten ihn noch vom Kurzstreckenverkehr fern.

Am Samstag kam die Politik zu Wort: Mit Heiko Kasseckert (CDU, MdL) und Tarek Al-Wazir (Bündnis 90/Die Grünen, MdB) diskutierten die Teilnehmenden über die Bedeutung des Frankfurter Flughafens, die Antriebstechnik der Zukunft und mögliche politische Weichenstellungen.

Mobilität und Umweltverträglichkeit sind in der Luftfahrt vereinbar, auch wenn ein schneller Erfolg unwahrscheinlich bleibt. Die Technologien sind weit entwickelt, taugen aber erst langfristig als Lösung. Kurzfristig ließe sich mehr bewegen, doch wie genau, darauf können sich die Stakeholder nicht einigen.

Nach drei Tagen lautet die Frage nicht mehr, ob nachhaltiges Fliegen technisch geht. Wasserstoff, Ökosprit und elektrische Schlepper gibt es. Sie lautet jetzt, ob Zulassung, Entwicklungszyklen und die Beteiligten so schnell sind wie die Technik.

 

Leitung: Dr. Tanja Buchholz

Seminar: Zukunft der Luftfahrt: zwischen
Mobilitätsbedürfnis und Klimaverantwortung

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Dr. Tanja Buchholz

Dr
Referentin Studienförderung, Referat SF03
tanja.buchholz@kas.de

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Sobre esta série

A Fundação Konrad Adenauer, os seus órgãos e centros de formação e os seus escritórios no estrangeiro sugerem anualmente vários milhares de eventos sobre temas sempre diferentes. Em www.kas.de, informamos, de uma forma sempre actual e em exclusivo, sobre determinadas conferências, eventos, simpósios, etc.. É aqui que também encontrará materiais adicionais, como imagens, manuscritos de palestras, vídeos ou trechos áudio gravados, para além de um resumo dos conteúdos.

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