Katrin Funke

Titlu

Soziale Gerechtigkeit und Generation Z

Wie die vermeintlich spaß- und ichbezogene „GenZ“ mit klarem und kritischem Blick auf soziale Schieflagen in unserer Gesellschaft schaut.

Bei aller Verspieltheit zeigt sich die Generation Z (13-24 Jahre) erstaunlich konservativ – Zukunftsthemen wie die Alterssicherung, die Folgen des Klimawandels oder die immer noch vorhandene Benachteiligung von Frauen in der Berufswelt beschäftigen sie nachhaltig. Was bedeutet soziale Gerechtigkeit für junge Menschen, die der Christdemokratie nahestehen? 15 junge Autorinnen und Autoren geben Antwort. Begleitend kommen Perspektiven der Caritas sowie junger Politikerinnen und Politiker zu Wort.

Mit witzigen TikTok-Videos weisen die Jungen auf soziale Ungerechtigkeiten hin, ernster Inhalt und verspielte Form sind für sie keine Gegensätze. Überweite Hoodies verdecken zwar das Gesicht, nicht aber den klaren und kritischen Blick auf soziale Schieflagen in unserer Gesellschaft. 

Für die junge Autorenschaft der vorliegenden Broschüre ist soziale Gerechtigkeit das größte politische Querschnittsthema – ein Alltagsthema ohne Bezug zu Ideologien. So pocht die Generation Z (13- bis 24 Jahre alt) wie keine andere auf intrinsisch motivierte Politikerinnen und Politiker, um ihre Ziele durchzusetzen. Für viele von ihnen sind die Angebote der globalen „Alles-ist-möglich“-Welt, die die Babyboomer ihren Kinder schufen, nicht erstrebenswert. Formale Bildungswege mit multiprofessionellen Teams für individuelle Förderung, eine faire Arbeitswelt, die Ermöglichung von Wohneigentum, die gute finanzielle Absicherung in ihrem Alter, Klimagerechtigkeit und eine diskriminierungsfreie Gesellschaft gehören zu ihrem Verständnis von sozialer Gerechtigkeit.

Die vorliegende Broschüre bietet einen Einblick in die aktuelle Wahrnehmung des Themas soziale Gerechtigkeit in der Christdemokratie und soll zur Ermutigung für eine Debatte beitragen. Ein offenes Ohr für die „GenZ“, die weltweit als die Generation mit einer Antenne für soziale Gerechtigkeit gilt, kann das soziale Profil der Christdemokratie stärken.

Lesen Sie die Broschüre „Soziale Gerechtigkeit und Generation Z“ hier als PDF.

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