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Perspektiven unserer Entwicklungspolitik für die islamische Welt

Diskussionsforum in Berlin

Regionale entwicklungspolitische Konzeptionen, die Länder mit vergleichbaren Problemstellungen in ihrer politischen und wirtschaftlichen Entwicklung aktiv und langfristig unterstützen, werden im Zeitalter der Globalisierung immer bedeutender. Grundsätzlich gilt dies auch für die islamischen Entwicklungsländer. Dort wird der Einsatz der Entwicklungspolitik im Kampf gegen Armut, Überbevölkerung, mangelnde Bildung, innerstaatliche soziale Missstände und Modernisierungsblockaden sowie Perspektivlosigkeit auch als wichtiger Beitrag zur Austrocknung des Nährbodens der Sympathisanten des Terrorismus und Extremismus verstanden.

Die aktuellen politischen Ereignisse werfen die Frage auf, wie eine nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit mit den Staaten der islamischen Welt aussehen sollte und inwieweit eine die islamische Welt umfassende Entwicklungskonzeption überhaupt formulierbar ist. Mit dieser Frage beschäftigt sich das Diskussionsforum „Perspektiven unserer Entwicklungspolitik für die islamische Welt“, das die Konrad-Adenauer-Stiftung zusammen mit der Hanns-Seidel-Stiftung und der CDU/CSU-Bundestagsfraktion am Montag, dem 26. Januar 2003, 10.00 bis 16.00 Uhr, in der KAS-Akademie in Berlin (Tiergartenstr. 35) veranstaltet.

Nach der Eröffnung und Einführung durch Dr. Christian Ruck MdB, Dr. Gerhard Wahlers, Leiter der KAS-Hauptabteilung Internationale Zusammenarbeit, und Dr. Rainer Gepperth, Leiter des Instituts für Internationale Begegnung und Zusammenarbeit der Hanns-Seidel-Stiftung, hält Prof. Dr. Udo Steinbach, Direktor des Deutschen Orient-Instituts in Hamburg ein Impulsreferat (10.30 Uhr). Es schließen sich zwei Panels an. Auf dem ersten (11.00 bis 12.45 Uhr) diskutieren Ruprecht Polenz MdB, Prof. Dr. Udo Steinbach, PD Dr. Volker Perthes von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin und Experten aus der Region über „Entwicklung und Islam – politische Perspektiven“. Die zweite Diskussionsrunde (14.00 bis 15.30 Uhr) befasst sich mit Ansätzen eines entwicklungspolitischen Konzeptes für die islamische Welt. Auf dem Podium sitzen Dr. Bernd Eisenblätter, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit in Eschborn, Dr. Hanns-Peter Neuhoff von der Kreditanstalt für Wiederaufbau in Frankfurt, Prof. Dr. Volker Nienhaus von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum, Dr. Michael Köhler von der Europäischen Kommission in Brüssel, Dr. Ulrich Popp, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Stiftung für internationale Weiterbildung und Entwicklung in Bonn, sowie Experten aus der Region. Beide Panels moderiert Dr. Ralf Brauksiepe MdB. Vorträge und Diskussionen werden simultan gedolmetscht.

Zu dieser Veranstaltung sind Sie sehr herzlich eingeladen.

U.A.w.g. unter Fax 030/26 996-261 oder

eMail

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Berlin Deutschland