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Monitor

Südafrikas Rolle in der internationalen Entwicklungspolitik

з Henning Suhr

Hohe Ambitionen und beschränkte Möglichkeiten einer afrikanischen Regionalmacht

Mit der Reihe „Monitor Entwicklungspolitik“ widmet sich die Konrad-Adenauer-Stiftung der Rolle nicht-traditioneller Geber in der Entwicklungszusammenarbeit. Dieses Mal werfen wir einen Blick auf Südafrika, das zwar aufgrund begrenzter Möglichkeiten nicht als klassisches Geberland gelten kann, sich jedoch insbesondere auf multilateraler Ebene für eine Zusammenarbeit im Sinne seiner Prinzipien einsetzt.

Südafrika kann nicht als Geberland im klassischen Sinn bezeichnet werden. Hierfür ist der eigene Mittelaufwand zu niedrig und der Mittelzufluss anderer Geber zu signifikant. Nichtsdestotrotz hat sich Südafrika relativ früh auf dem internationalen Parkett mit eingemischt und dabei eigene Kooperationsstrategien und -ansätze verfolgt. Das Land hat sich in der internationalen Politik als ein großer Fürsprecher für Multilateralismus und Panafrikanismus etabliert.

Die südafrikanische Außen- und Entwicklungspolitik ist dabei aufgrund limitierter Möglichkeiten auf das Schaffen von Institutionen und die Veränderungen von Regeln und Normen ausgelegt, die südafrikanischen Interessen entgegenkommen.

Aufgrund der historischen Wirtschaftskrise und einer damit einhergehenden Verschiebung innenpolitischer Prioritäten ist jedoch zu erwarten, dass die finanziellen Aufwendungen für die Außen- und Entwicklungspolitik in den kommenden Jahren noch sinken werden. Dennoch bleibt Südafrika mangels Alternativen der wichtigste Partner in der Region für nicht-afrikanische Geberländer.

 

Lesen Sie unseren Monitor Entwicklungspolitik „Südafrikas Rolle in der internationalen Entwicklungspolitik“ hier als PDF.

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