Виступи на заходах

Europäische Bildung als Pflichtinhalt an allen Schulen

Forderungen der Teilnehmer des deutsch-polnischen Jugendkongress „Verstehen – Erleben – Gestalten“

Zwanzig jungen Menschen haben bei der KAS-Podiumsdiskussion „Deutschland und Polen im vereinten Europa“ ihre Ideen und Wünsche für das Europa der Zukunft vorgestellt. Diese wurden auf dem deutsch-polnischen Jugendkongress „Verstehen – Erleben – Gestalten“ in der Europäischen Akademie Berlin erarbeitet. In vier Gruppen diskutierten die Jugendlichen die Themen: „Europa und die Welt“, „Soziales Europa“, „Kommunikation“ sowie „Integration“. Trotz unterschiedlicher Perspektiven entdeckten sie dabei viele Gemeinsamkeiten, wie die Forderungen zeigen:

EUROPA UND Die WELT

Was genau zeichnet die Europäische Union aus und was für eine Rolle spielt sie in der Welt in gesellschaftlicher und wirtschaftspolitischer Hinsicht? Wo wird sie (vermutlich) im Jahre 2020 stehen?

  • Zur Relevanz Europas als sogenannter „Global Player“ in der globalisierten Welt ist die Erhaltung und Rettung des Euro unabdingbar. Ansonsten verliert Europa seine politische und wirtschaftliche Bedeutung in der Welt!
  • So wie wir die Welt betrachten, so werden wir auch gesehen. Europa muss daher in Politik und Gesellschaft toleranter werden!
  • Europa soll als starke Gemeinschaft und als Vorbild im Bereich Umwelt, Menschenrechte und innovative Technologie fungieren - jetzt und auch in Zukunft. Daher fordern wir stärkere Ausbildung von Fachkräften und Entwicklung der Forschung!
SOZIALES EUROPA

Sozialpolitik bedeutet für uns Maßnahmen zur Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Situation, insbesondere benachteiligter gesellschaftlicher Gruppen. Für uns ist es wichtig, die soziale Lage der Menschen durch einen Ausgleich der Lebenschancen und Existenzbedingungen zu verbessern. Daher fordern wir:

  • Gleichberechtigte Bedingungen für Studenten und Auszubildende in Bezug auf Einschreibungen an Universitäten (finanzielle Gleichstellung)!
  • Vereinbarkeit von Kind und Karriere (skandinavisches Familienmodell, Ganztagschulen, Elterngeld, Kitaplätze)!
  • Bekämpfung der Arbeitslosigkeit durch:
    • Bildung von Kindern und Jugend,
    • Spezialisierung in Berufsnischen,
    • Bessere Ausbildung der Fachkräfte,
    • Unterstützung und Aufbau der Fremdsprachen!
KOMMUNIKATION

  • Europa muss transparenter werden! Wir wünschen uns mehr Ehrlichkeit in der EU-Politik. Erstens durch die Vermittlung von konkreten Informationen zwischen den EU-Institutionen und den Bürgern. Zweitens durch regelmäßige Sendungen und Berichte über aktuelle Themen, die in den EU-Institutionen diskutiert werden.
  • Europäische Projekte (Erasmus, Comenius, Grundtvig, Sokrates, Projekte für Arbeitslose) müssen weiterhin gefördert werden! Zusätzlich sollten die Formalitäten vereinfacht werden, um sie so für breitere Zielgruppen zugänglich zu machen. Entscheidend bleibt die Kontrolle der zielgerichteten Verwendung der Mittel.
  • Europäische Bildung muss als Pflichtinhalt an allen Schulen eingeführt werden!
  • Wir wollen, dass interkulturelle Kommunikation in Form von Fremdsprachenkenntnissen und europaweiter Landeskunde vermittelt wird!
  • Wir wünschen uns, dass die telefonische und mobile Kommunikation innerhalb Europas durch einheitliche Tarife erleichtert wird!
INTEGRATION

Auch beim Thema Integration sehen wir noch Verbesserungsbedarf. In Europa gibt es eine große Vielfalt von Ländern, Menschen und Kulturen. Bei aller Vielfalt gibt es aber einen gemeinsamen Wertekatalog.

  • Wir fordern, dass diese gemeinsamen Werte auch im Alltag beachtet und eingefordert werden!
  • Sie sollen von allen geachtet werden und für alle gelten! Das ist noch nicht in allen Bereichen der Fall, zum Beispiel bei der Situation Homosexueller genauso wie bei den Entfaltungsmöglichkeiten einiger Migranten.
  • Wegen der großen Vielfalt Europas herrscht auch in vielen Gebieten großes Unwissen übereinander. Wir fordern daher mehr Austausch um Vorurteile und Unwissen abzubauen! Dies soll nicht nur zwischen Ländern sondern auch zwischen den Gruppen innerhalb eines Landes, zum Beispiel durch Kitasprachkurse oder mehr christlich-muslimischen Dialog, gefordert werden.
Momentan befindet sich die Europäische Union in einer schwierigen Phase. Die Frage, was in oder mit Griechenland los ist, wird Konsequenzen für die gesamte EU haben. Nichtsdestotrotz glauben wir, junge Europäer, an die Zukunft der europäischen Integration. Wir alle sind Europa!

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