Виступи на заходах

Schrumpfende Städte?

з Peter-Paul Dreesbach

Stadtqualität sichern – fördern – entwicklen

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

sehr geehrte Herren Referenten,

verehrte Gäste !

Herzlich willkommen zu unserem kommunalpolitischen Forum,

„Schrumpfe Städte?

Stadtqualität sichern, fördern, entwickeln“,

zu dem wir uns heute morgen hier in den Räumen des Kongresszentrums der Kölnmesse zusammengefunden haben.

Gemeinsam mit der Messe und Medien GmbH STADT und RAUM freuen wir uns von der Konrad-Adenauer-Stiftung, dass Sie unserer Einladung so zahlreich gefolgt sind. Wir danken der Koelnmesse als Hausherrn für die Gelegenheit, hier unser kommunalpolitisches Forum zu veranstalten und zudem das Fluidum einer solch großen Fachmesse wie der FSB mit unseren Forums-Teilnehmern wahrnehmen zu können.

Durch die Kombination aus Fachausstellung und kommunalpolitischem Forum bietet die Veranstaltung nicht nur die Möglichkeit frische Ideen zur Bewältigung eigener Aufgaben zu sammeln, sondern auch die Gelegenheit, nützliche Kontakte mit Vertretern aus Ministerien und Planungsbüros, der Regionalentwicklung, von Verbänden, Projektträgern, Wirtschaftsförderungs- und Marketinggesellschaften zu knüpfen.

An dieser Stelle drängt es mich, doch zu erwähnen, dass die Konrad-Adenauer-Stiftung mit dem – von „seinen Kommunalen“ unter dem Dach der HA „Politik und Beratung“ initiierten Forum – ein Premiere begeht.

In diesen Tagen – am Samstag den 5. November – feiert die Konrad-Adenauer-Stiftung mit einer Jubiläumsveranstaltung im früheren neuen Bonner Plenarsaal des Deutschen Bundestages ihren 50. Geburtstag.

50 Jahre öffentlicher politischer Diskurs an vielen Orten in der Welt, in den Städten und Gemeinden unseres Landes, vielfach auch – verständlicherweise hier in Köln, der Stadt Konrad Adenauers, aber – meines Wissens noch nicht im Rahmen einer hier in der Koelnmesse durchgeführten Fachmesse.

Im Programm zu dieser Fachmesse ist zu lesen, viele Wege führen in die rheinische Metropole Köln. Dies ist eine optimale infrastrukturelle Voraussetzung, viele Messe- und Forumsbesucher hierher zu führen und damit eben viele Experten und engagierte „Stadtakteure“ aus der europäischen Metropolregion Rhein-Ruhr und darüber hinaus aus vielen benachbarten und entfernteren Regionen unseres Landes.

Dass Sie in so beachtlicher Zahl unserer Einladung gefolgt sind, ist andererseits aber auch ein Beleg dafür, dass wir ein Thema von anhaltend hoher politischer Aktualität auf die Tagesordnung gesetzt haben.

Wir führen mit Ihnen den Diskurs über Handlungsfelder, noch verbliebene kommunale Handlungsspielräume, über die Notwendigkeit zu integrierten Stadtentwicklungskonzepten zu gelangen und über Optionen zu ihrer raschen Umsetzung, über Chancen und Wege – zugegebenermaßen – unabänderlich steinige Wege, Gratwanderungen, aber notwendige Wege unserer Städte und Gemeinden zu Beginn des 21. Jahrhunderts.

Es ist kein Geheimnis – unsere Kommunen stehen vor immensen Herausforderungen. Einen Königsweg zur Bewältigung der Herausforderungen des vor uns liegenden Jahrzehnts wird es aller Voraussicht nach nicht geben, denn es ergeben sich durch die aktuellen ökonomischen und gesellschaftlichen Umbrüche gerade Fragen für die städtebauliche Entwicklung, die wir gegenwärtig noch kaum werden verlässlich abschätzen, geschweige denn beantworten können.

Wohl nirgendwo tritt der demographische und soziale Wandel, dem unsere Gesellschaft ausgesetzt ist, manifester zu Tage, als in unseren Städten und Gemeinden, wo viele Menschen auf relativ begrenztem Raum zusammen leben. Probleme und Herausforderungen gestalten sich komplex und – vor allem – sie treten zu allem Überfluss fast immer gleichzeitig auf und dies in einem immer stärkeren Akzelerationsprozess. Wir brauchten – so äußerte sich einmal ein Stadtentwicklungsdezernent einer Großstadt – in solch prekären Situationen einen „Komplexitätsreduktionsmechanismus“, den wir aber erst noch erfinden müssten. Werden wir ihn finden? Wird er uns helfen können – angesichts der enormen Herausforderungen?

Hier kommt möglicherweise die „Dimension Region“ hilfreich ins Spiel; eine verstärkte, innovative regionale Kooperation, wenn wir denn in der Lage sind, sie adäquat mit Leben zu füllen, ganz im Sinne eines ausgleichenden Gebens und Nehmens, selbst wenn die administrativen staatlichen Grenzen weiterhin Bestand haben werden. Jedenfalls bestehen reelle Chancen vor allem im kreativen Überwinden bestehender Grenzen in den Köpfen.

„Nachhaltige Stadtentwicklung“ – so haben wir es auf dem Einband einer unserer kommunalpolitischen Publikationen einmal festgehalten – „braucht Ideen. Nur die besten Ideen sind gerade gut genug für die Städte von morgen“.

Meine Damen und Herren, „Weniger, älter, bunter“ – diese auf den ersten Blick recht unscheinbar wirkenden Adjektive, die einem viel zu glatt über die Lippen gehen, beschreiben dramatische Trends in der Bevölkerungsentwicklung und im sozialen Wandel.

Die Bevölkerungspyramide „steht Kopf“ und – wie es aussieht – nicht nur sie! Zunehmende Individualisierung, steigende Anonymität, abwandernde – vor allem junge – Familien, Arbeitsstätten und Einzelhandelseinrichtungen sind nur einige der zahlreichen Herausforderungen, mit denen Stadtentwicklung und Stadtpolitik konfrontiert werden.

Auf eine kurze Formel gebracht: Stadtentwicklung, wenn Städte nicht mehr wachsen, bewegt sich zwischen Krisenmanagement und Zukunftsgestaltung zwischen immer enger gezogenen oder schon nicht mehr vorhandenen kommunalen Spielräumen und d o c h dem unbedingten, selbstverständlichen Willen, ein „Überleben“ sichern bzw. Zukunftsfähigkeit zurückgewinnen zu wollen.

Das, meine Damen und Herren, ist grob umrissen der Hintergrund, vor dem unser kommunalpolitisches Forum über die künftige Ausgestaltung von Stadtentwicklung und einem damit verbundenen Perspektivwechsel heute den Diskurs mit Ihnen führen möchte:

Mit ganz unterschiedlichen Stadtakteuren und Professionen (aus Planung, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunalverwaltungen)

„ l a u t n a c h d e n k e n “ über denkbare Perspektiven und Zielvorstellungen und die Chancen der Umsetzung solch „denkbarer“ Leitgedanken und Ideen.

Die Diskussion um schrumpfende Städte ist kein Augenblicksthema, gewissermaßen kein „freiwilliges“ Thema.

Im Einsteinjahr 2005 und veranlasst durch seinen inhaltsreichen Aphorismus, der - wie ein Imperativ formuliert – lautet:

„ Niemals aufhören Fragen zu stellen !“

haben wir in unserem Forum die Frage gestellt:

Schrumpfende Städte?

Und gleich auch die Imperative

„Stadtqualität sichern – fördern – entwickeln“

für den Diskurs „mitgeliefert“.

Meine Damen und Herren, ich freue mich, dass wir einen solch hochkarätigen Kreis an Referenten und Mitstreitern gewonnen haben. Persönlich und im Namen der Konrad-Adenauer-Stiftung heiße ich Sie noch einmal sehr herzlich willkommen.

Uns allen wünsche ich einen anregenden und erkenntnisreichen Diskurs.

Hierzu wird uns der Stadtentwicklungsdezernent der Stadt Köln – Herr Streitberger – mit seinem Einführungsvortrag

„Die Chancen der Metropole: Stadtqualität sichern, fördern, entwickeln“

einen ersten Impuls geben. Wir sind sehr gespannt, was Sie uns zu sagen haben. Wir freuen uns auf Ihre Ausführungen.

 

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