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Strategische Kommunikation hat sicherheitspolitische Relevanz

Auftakt zur Veranstaltungsreihe "Kommunikation, Resilienz und Sicherheit"

Mit dem Online-Workshop "Fake News und Resilienz. Strategische Kommunikation als Größe für die Landes- und Bündnisverteidigung" wurde am 25. Juni 2020 die Veranstaltungsreihe "Kommunikation, Resilienz und Sicherheit" eröffnet.

In ihrem Impulsvortrag zeigte Prof. Dr. Natascha Zowislo-Grünewald, Professorin am Institut für Organisationskommunikation, sehr eindringlich das Gefährdungspotential kommunikativ ausgerichteter Bedrohungslagen auf. So können in asymmetrischen, hybriden Konflikten mit Fake News und anderen manipulierenden Elementen operierende Kommunikationen sicherheitspolitische Diskurse leicht dominieren und so gestalten, dass Legitimation und Anerkennung des eigenen staatlichen Handelns, auch von Einsatzmandaten unterminiert und somit politische Handlungsgrundlagen entzogen werden. In militärischen Worten ausgedrückt, fallen die sicherheitspolitischen Diskurse quasi als ‚Geländegewinne‘ an den Gegner. Um dies zu verhindern, gilt es zum einen Resilienz gegen die Manipulation der öffentlichen Meinung aufzubauen und Strukturen strategischer Kommunikation, einschließlich des Aufbaus von Frühwarnsystemen zu etablieren.

Daphne Wolter, Referentin für Medien im Team Demokratie, Recht und Parteien der Hauptabteilung Analyse und Beratung der Konrad-Adenauer-Stiftung, ging in ihrem ergänzenden Impulsvortrag konzeptionell auf Fake News und die hiermit verbundenen Gefährdungen für Staat und Gesellschaft sowie die Rolle der Medien und der Medienpolitik ein. Hierbei wurde sehr deutlich, dass gerade im Bereich der digitalen Medien, die bestehenden Regulierungsinstrumente noch wenig zielführend sind. Regulierung ist aber nur eine begrenzte Antwort auf die Herausforderungen durch kommunikative Bedrohungslagen. Eine wehrhafte Demokratie sollte sich auch in Form eines strategischen Managements von Kommunikation äußern.

Die anschließende Diskussion führte diese Gedanken fort und stimmte mit der Analyse der beiden Referentinnen überein. Ergänzend wurde eingebracht, wie wichtig auch ein ressortübergreifender Dialog in diesem Kontext ist und strategische Kommunikation auch die Streitkräfte selbst vor eine große Herausforderung stellt, das Thema zwar dort angekommen ist, allerdings noch geeignete Antworten gefunden werden müssen.

Zweck der in Kooperation der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Universität der Bundeswehr München durchgeführten Workshop-Reihe "Kommunikation, Resilienz und Sicherheit" ist eine multiperspektivische Analyse und Diskussion der Herausforderungen an die Sicherheitskommunikation im Kontext des digitalen Wandels und den sich hieraus auch verändernden weltpolitischen Bedrohungsszenarien. Weitere Veranstaltungen in dieser Reihe folgen im Drei-Wochen-Rhythmus.

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Steven Bickel

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