Workshop

Kommunale Selbstverwaltung in Russland und Deutschland: Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Modelle

Europäisch-russischer Expertenworkshop

In einem europäisch-russischen Expertenworkshop soll ein Vergleich zwischen der Organisation der regionalen und kommunalen Strukturen gemacht werden.

Details

Die Frage über die kommunale und regionale Selbstverwaltung wird oft während der Reformdebatte in der Europäischen Union gestellt, um Flexibilität und Subsidiarität zu fördern. Selbstverwaltung bildet nämlich ein Fundament der Europäischen Union. Mit dem Subsidiaritätsprinzip, das von grundlegender Bedeutung für die europäische Entscheidungsfindung und die Arbeitsweise der EU ist, werden Entscheidungen so bürgernah wie möglich getroffen werden. Doch um ihren Aufgaben und ihrer Bedeutung gerecht werden zu können, müssen Kommunen neben einem Handlungsspielraum auch dazu organisatorisch in der Lage sein.

In der Russischen Föderation stellt sich aktuell die Frage nach einer Neuorganisation und Reform der regionalen und kommunalen Politik. Im Rahmen der "Deutschen Woche", der jährlich vom Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in St. Petersburg organisierten Veranstaltungsreihe, veranstaltet der Europäische Club der Kommunalexperten (EKE), SUSPb und die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. einen europäisch-russischen Expertenworkshop zur aktuellen Rolle und zum Konzept der kommunalen Selbstverwaltung.

Programm

Eröffnung

Prof. Dr. Natalia Scheveleva, Dekanin Juristische Fakultät der Staatlichen Universität St. Petersburg

Thomas Schneider, Leiter EU-Russland-Dialog, Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

Evgenij Grigoriev, Vorsitzender Komitee für Auswärtige Beziehungen, Regierung von St. Petersburg

Vadim Reimer, Kultur- und Pressereferat des Generalkonsulats der Bundesrepublik Deutschland in St. Petersburg

Mika Boedeker, Direktor des Informationsbüros des Ministerrates von Nordischen Ländern in St. Petersburg

Rolle und Status der kommunalen Selbstverwaltung in der modernen Gesellschaft und in einem modernen Staat aus russischer und deutscher Sicht

Prof. Dr. Alexander Blankenagel, Juristische Fakultät Humboldt-Universität, Berlin

Prof. Dr. Konstantin Aranovsky, Richter Verfassungsgericht der Russischen Föderation

Dr. Emil Markwart, Präsident Europäischer Club der Kommunalexperten (ECE), Leiter der Abteilung für Staatsverwaltung des Instituts für kommunale Verwaltung Perm

Territoriale Grundlagen und Kompetenz der Selbstverwaltung in Russland und in Deutschland

Holger Schäfer, Bürgermeister der Stadt Ottweiler, Deutschland

Prof. Dr. Elena Gritsenko, Professorin des Lehrstuhls für Verfassung -und Verwaltungsrecht, Juristische Fakultät, Staatliche Universität St. Petersburg, ECE Mitglied

Prof. Dr. Ekaterina Schugrina, Professorin, Staatliche Juristische Akademie Moskau, ECE Mitglied

Finanzen und wirtschaftliche Betätigung der Kommunen in Russland und in Deutschland

Dr. Ilya Levin, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Lehrstuhls für öffentliches Recht, Russisches Recht und komparatives Recht, Juristische Fakultät, Humboldt-Universität, Berlin

Antje Himmelreich, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Länderbereiche: Russland, Ukraine und GUS-Staaten, Institut für Ostrecht Regensburg-München

Olga Savranskaya, Beraterin Verfassunggericht der Russischen Föderation

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Veranstaltungsort

Staatliche Universität St. Petersburg, 22. Linie 7, 190000 St. Petersburg

Kontakt

Thomas Schneider

Prof. Dr. Alexander Blankenagel während seines Vortrages zum Thema "Die Rolle der lokalen Selbstverwaltung in der modernen Gesellschaft und in dem Staat: europäisch-russische Erfahrung". Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
Die Teilnehmer des europäisch-russischen Expertenworkshops während einer der Panelsitzungen. Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

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