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Sehnsucht nach Freiheit

Der 17. Juni 1953 und seine Relevanz für die Demokratie in Deutschland

Die Konrad-Adenauer-Stiftung und der Freistaat Sachsen starten das Gedenkjahr anlässlich des 70. Jahrestags des Volksaufstands in der ehemaligen DDR.

Freiheit - heutzutage ein Grundbegriff innerhalb moderner Demokratien und ein zentraler Bestandteil unseres Grund- sowie Menschenrechtsverständnisses. Im Laufe der vergangenen Jahre hat sich der Freiheitsbegriff gewandelt und damit auch das, was jeder einzelne von uns unter Freiheit versteht. Damals wie heute kämpften Bürgerinnen und Bürger Deutschlands für ihre Freiheiten, so auch am 17. Juni 1953 in der damaligen DDR. Protestiert und demonstriert wurde für den Rücktritt der Regierung, freie Wahlen und die deutsche Einheit. Der Volksaufstand in den mehr als 700 Ortschaften der DDR wurde jedoch durch die sowjetischen Streitkräfte niedergeschlagen.

Während der kommenden Monate möchten wir den Blick über das historische Ereignis hinaus richten und diskutieren, was der damalige Kampf für die Freiheit uns über die Prozesse in der Gegenwart offenbaren kann. Welche Lehren können wir für die zukünftige demokratische Entwicklung unserer Gesellschaft ziehen? Welchen Raum nimmt die Freiheit heutzutage in der neuen politischen Realität Europas ein? Und wie können wir diese gegen äußere Einflüsse verteidigen?

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat dem Rahmenthema „Freiheit“ eine ungeahnte Aktualität verliehen. Der Arbeiteraufstand am 17. Juni 1953 war der erste große Aufstand gegen die sowjetische Fremdherrschaft in Mittel- und Osteuropa nach Ende des Zweiten Weltkriegs. Das Gedenkjahr aus Anlass des 17. Juni 1953 beginnt am 17. Juni 2022 und endet am 17. Juni 2023, dem 70. Jahrestag des Arbeiteraufstands mit einer zentralen Gedenkveranstaltung in der Bundeshauptstadt Berlin. Inhaltlich werden in zahlreichen Veranstaltungen, einer Ausstellung, in einem Blog und Social-Media-Kanälen Aspekte thematisiert, die zum Arbeiteraufstand 1953 führten und jene, die die Freiheit bis in die Gegenwart hinein bedrohten und bedrohen.

Wir möchten Sie recht herzlich dazu einladen, diesen Prozess zu begleiten und gemeinsam mit uns über diese wichtigen Themen nachzudenken und zu diskutieren. Alle Veranstaltungen, welche Teil des Programms zum Gedenkjahr sind, können Sie an dem beigefügten Logo in der jeweiligen Veranstaltungsübersicht erkennen.

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Dr. Joachim Klose

Dr. Joachim Klose

Landesbeauftragter für die Bundeshauptstadt Berlin, Leiter des Politischen Bildungsforums Berlin und Leiter Grundlagenforum

joachim.klose@kas.de 030/26996-3253 030/26996-53253