Heute sind fast 7 Millionen Wähler in Peru junge Menschen. Daher ist es nicht mehr nur eine Option, sondern eine zentrale Aufgabe zur Stärkung der Demokratie, zu verstehen, wie sie denken, sich informieren und mobilisieren.
Wie Dr. Andrés Hildebrandt, Projektkoordinator der KAS, betonte, ist das Verständnis dieser Verhaltensweisen für das Land ein „absolut unvermeidlicher Trend“. Ebenso betonte Armando Borda, Präsident des IESC, die Notwendigkeit, dass Institutionen Räume für aktives Zuhören schaffen.
Gemeinsam mit den Experten Urpi Torrado, Analystin und CEO von Datum, John Flores, Forscher und Dozent, sowie Javier Colina, Rechtsanwalt und Berater, konnten in diesem Rahmen folgende Erkenntnisse gewonnen werden:
Die Distanz zur traditionellen Politik ist nicht gleichbedeutend mit Desinteresse: Es besteht weiterhin ein starkes Bekenntnis zur Demokratie.
- Korruption ist einer der Hauptgründe für Empörung und Mobilisierung unter Jugendlichen.
- Angesichts der Schwäche der Parteien und anderer repräsentativer Instanzen organisieren sich viele junge Menschen horizontal und über digitale Kanäle.
- Soziale Netzwerke spielen eine zentrale Rolle bei ihrer Informationsaufnahme, gehen jedoch mit einem starken Misstrauen gegenüber Desinformation einher.
Die Entfremdung der Jugend ist in Wirklichkeit eine Forderung nach neuen Formen der Repräsentation und des Zuhörens.
Von der KAS aus fördern wir weiterhin pluralistische Räume, um die Demokratie in unserem Land zu stärken.
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