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Изложба

Als die Partei nicht mehr recht hatte

Der 9. November 1989 und das Ende der SED-Diktatur

Der 9. November gehört zu den bedeutendsten Daten der deutschen Geschichte. Mit dem Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 wurde sichtbar, was viele Bürgerinnen und Bürger der DDR in den Monaten zuvor mit Mut, Beharrlichkeit und zivilem Engagement erkämpft hatten: das Ende der SED-Diktatur und den Weg in Freiheit, Demokratie und deutsche Einheit. Anlässlich dieses historischen Datums zeigt das Politische Bildungsforum Sachsen-Anhalt der Konrad-Adenauer-Stiftung in seinen Räumen in Magdeburg die Ausstellung „Die Partei hat immer recht“ der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Die Ausstellung beleuchtet die Machtstrukturen des SED-Staates und macht deutlich, wie Politik, Justiz, Wirtschaft, Medien und gesellschaftliches Leben dem Führungsanspruch einer einzigen Partei untergeordnet wurden.

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Подробности

Der 9. November gehört zu den bedeutendsten Daten der deutschen Geschichte. Mit dem Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 wurde sichtbar, was viele Bürgerinnen und Bürger der DDR in den Monaten zuvor mit Mut, Beharrlichkeit und zivilem Engagement erkämpft hatten: das Ende der SED-Diktatur und den Weg in Freiheit, Demokratie und deutscher Einheit.

Anlässlich dieses historischen Datums zeigt das Politische Bildungsforum Sachsen-Anhalt der Konrad-Adenauer-Stiftung in seinen Räumen in Magdeburg die Ausstellung „Die Partei hat immer recht“ der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Der Titel greift den zentralen Herrschaftsanspruch der SED auf. Der 9. November 1989 steht hingegen für den historischen Moment, in dem deutlich wurde: Die Partei hatte nicht mehr recht. Mit der Friedlichen Revolution und dem Fall der Mauer scheiterte der Anspruch einer Staatspartei, Politik, Gesellschaft und das Denken der Menschen dauerhaft kontrollieren zu können.

Die Ausstellung macht deutlich, wie Politik, Justiz, Wirtschaft, Medien und gesellschaftliches Leben dem Führungsanspruch einer einzigen Partei untergeordnet wurden. Sie zeigt, welchen Preis Menschen für fehlende Freiheit, politische Bevormundung und staatliche Repression zahlten. Zugleich erinnert sie an den Mut derjenigen, die sich friedlich gegen die Diktatur stellten und für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und freie Wahlen eintraten.

Dabei richtet sich der Blick nicht allein auf die Vergangenheit. Mehr als drei Jahrzehnte nach dem Ende der DDR wird der SED-Staat in manchen Debatten zunehmend verklärt oder seine autoritären Strukturen werden relativiert. Nicht selten werden einzelne soziale oder wirtschaftliche Aspekte hervorgehoben, während politische Unfreiheit, Überwachung, Reisebeschränkungen und die Verfolgung Andersdenkender in den Hintergrund treten. Die Friedliche Revolution erinnert jedoch daran, warum Hunderttausende Menschen auf die Straßen gingen: Sie wollten Freiheit statt Bevormundung, Demokratie statt Einparteienherrschaft und Rechtsstaatlichkeit statt staatlicher Willkür.

Gerade heute, da demokratische Institutionen unter Druck geraten und autoritäre Denkmuster wieder an Zuspruch gewinnen, bleibt die Auseinandersetzung mit der SED-Diktatur von besonderer Bedeutung. 

Mit der Ausstellung möchte die Konrad-Adenauer-Stiftung dazu einladen, sich mit der Geschichte der DDR und den Errungenschaften der Friedlichen Revolution auseinanderzusetzen. Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten in den Räumen des Politischen Bildungsforums Sachsen-Anhalt in Magdeburg frei zugänglich.

 

Im Januar wird sie zudem im Rahmen einer größeren Begleitveranstaltung vertieft. Unter dem Titel „Die Partei hat immer recht! – Leben unter einer Staatspartei“ werden der Historiker und Kurator der Ausstellung Stefan Wolle über die SED, die Gesellschaft der DDR und die Bedeutung der Friedlichen Revolution für die Gegenwart diskutieren. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Програма

Ausstellung

Besichtigungszeiten: 

 

Montag bis Donnerstag

10:00 - 15:00 Uhr

 

oder nach Vereinbarung: 0391-520887101

Veranstaltung

Unter dem Titel „Die Partei hat immer recht! – Leben unter einer Staatspartei“ werden der Historiker und Kurator der Ausstellung Stefan Wolle sowie der ehemalige Ministerpräsident Sachsen-Anhalts Dr. Reiner Haseloff (angefragt) über Herrschaft, Gesellschaft und Alltag in der DDR ins Gespräch kommen.

 

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Landesbeauftragten für die Aufarbeitung der SED-Diktatur in Sachsen-Anhalt statt.

 

Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

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Място

Politisches Bildungsforum Sachsen-Anhalt Franckestr. 1, 39104 Magdeburg Deutschland
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Описание на пътя до офиса

Контакт Rabea Brauer
Rabea_Brauer
Leiterin des Politischen Bildungsforums Sachsen-Anhalt und Landesbeauftragte für Sachsen-Anhalt
rabea.brauer@kas.de +49 391-520887-102 +49 391-520887-121
Контакт

Anja Gutsche

Anja Gutsche_Portrait
Sekretärin/Sachbearbeiterin Politisches Bildungsforum Sachsen-Anhalt
anja.gutsche@kas.de +49 391 520887-101 +49 391-52088-7121

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Партньор

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Предоставена от

Politisches Bildungsforum Sachsen-Anhalt