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Publikationen der Abteilung Gesellschaftlicher Zusammenhalt

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Sozialethik konkret – Klimaschutz global gerecht gestalten

Ein interdisziplinärer Blick auf Klimagerechtigkeit – Partnerschaftliche Reflexionen für globale Lösungen

Der globale Klimawandel stellt eine der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit dar. In 'Sozialethik konkret – Klimaschutz global gerecht gestalten', Kooperationsprojekt der Katholisch-Sozialen Akademie Franz Hitze Haus, der Akademie Die Wolfsburg und der Konrad-Adenauer-Stiftung, betrachten Expertinnen und Experten aus verschiedenen Disziplinen diese Krise durch das Prisma der Sozialethik. Sie diskutieren die Rolle von Staat und Markt, die soziale Dimension der Klimapolitik und Möglichkeiten für Klimaschutz auf kommunaler Ebene. Dieses Werk beleuchtet den Bedarf an sozialverträglichen, interdisziplinären Ansätzen für eine gerechte Gestaltung des Klimaschutzes.

Antisemitische Allianzen

Postmoderne Israelkritik und Judenhass in neuen Kontexten als Herausforderung für die politische Bildungsarbeit

Bereits seit Jahren positionieren sich viele Geisteswissenschaftlerinnen sowie Anhänger neuer sozialer Bewegungen gegen Israel und unterstützen zum Teil antisemitische Narrative. Diese Positionierungen lassen sich aus Ideen und Vorstellungen herleiten, die ab den 1960er Jahren unter dem Begriff „Postmoderne“ entwickelt wurden und mittlerweile zur theoretischen Grundlage vieler Wissenschaftsdisziplinen und Aktivismen geworden sind. Postmoderne Theorien und Bewegungen sind in der Regel nicht per se judenfeindlich. Ihre Grundannahmen begünstigen und fördern aber viele argumentative Querverbindungen zu eindeutig antisemitischen Akteuren und Gruppierungen. Zu diesen „Brückennarrativen“ gehören die Relativierung des Holocausts, die Idee von Israel als Kolonialstaat und die Zurückweisung des Antisemitismusvorwurfs als Rassismus. Der Kampf gegen den Antisemitismus muss diese neuen israelfeindlichen und antisemitischen Kontexte stärker berücksichtigen und ihre Bilder und Begriffe problematisieren und hinterfragen.

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Wie viel Verantwortung steckt in der „Verantwortungsgemeinschaft“?

Verantwortung, aber ohne rechtliche Absicherung im Trennungsfall

Zu der von der Bundesregierung geplanten großen Reform des Familienrechts gehört laut Koalitionsvertrag (2021-2025) das neu zu gestaltende Rechtsinstitut der „Verantwortungsgemeinschaft“. Merkmale sollen der leichte Abschluss und die schnelle Trennung einer Verantwortungsgemeinschaft sein. Zugleich winken eheähnliche Steuerprivilegien, für die Zeit nach der Trennung sind jedoch keine Regelungen vorgesehen, die diejenigen Personen absichern könnten, die unentgeltlich Betreuung oder Pflege geleistet haben.

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ChancenZeit

Diskussionen um die Zukunft des Dienstes an der Gesellschaft

Die Einführung eines Gesellschaftsjahres wird von Politik und Gesellschaft schon seit einigen Jahren diskutiert. Die Idee ist, dass junge Erwachsene nach Beendigung ihrer Schulzeit verpflichtet werden, sich ein Jahr lang in einem Bereich ihrer freien Wahl, z.B. in einer sozialen, kulturellen, ökologischen oder karitativen Einrichtung oder aber bei der Bundeswehr, für die Gesellschaft zu engagieren. Was denken junge Menschen selbst über den Dienst an der Gesellschaft und wie sollte dieser zukünftig ausgestaltet sein?

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Instrumente zur Ablösung der Staatsleistungen an die Kirchen

Vorschlag zur Erfüllung der verfassungsrechtlichen Ablösungspflicht aus Art. 140 GG i. V. m. Art. 138 Abs. 1 WRV

Der seit der Weimarer Republik bestehende Verfassungsauftrag zur Ablösung der Staatsleistungen aus Art. 140 GG i. V. m. Art. 138 Abs. 1 WRV, ist trotz entsprechendem Vorhaben der Regierungskoalition bislang noch unerfüllt. Dabei sind verschiedene Ansätze denkbar, wie diese im wesentlichen finanzwirtschaftliche Aufgabe für die Bundesländer und Kirchen angemessen umgesetzt werden kann.

Schule ohne Lehrkräfte?

Probleme, Lösungsansätze und Zukunftsperspektiven

Unter diesem Titel diskutierten am 15. Juni zahlreiche Lehrkräfte und Schulleitungen in Präsenz und digital mit Vertreterinnen und Vertretern der Politik, der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission der KMK sowie der Eltern und Schülerinnen und Schüler das aktuelle Problem des Lehrkräftemangels.

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Visa für Visionäre

Startup-Visa als Instrumente von Wirtschafts-, Innovations- und Einwanderungspolitik

Der wachsende internationale Wettbewerb um junge und talentierte Unternehmerinnen und Unternehmer führte dazu, dass in den letzten zehn Jahren immer mehr Länder sogenannte Startup-Visa eingeführt haben. Sie wurden vor allem in OECD- und EU-Ländern als Sprungbrett für ausländische Unternehmensgründerinnen und -gründer mit innovativen Ideen entwickelt.

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Umgang mit Bevölkerungsalterung und -rückgang

Talente in den Regionen Europas nutzen

Anlässlich des Europäischen Tages der Demographie führte die Konrad-Adenauer-Stiftung am 15. Februar 2023 ein Fachgespräch zum Thema „Demographie: Umgang mit Bevölkerungsalterung und -rückgang“ durch. Bei der Veranstaltung diskutierten hochrangige Experten aus Wissenschaft, Politik und Verbänden über die Chancen und Herausforderungen des demographischen Wandels für Deutschland und die EU.

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Generationengerechte Rente - eine Utopie?

Am 8. Februar 2023 lud die Konrad-Adenauer-Stiftung zu einer Fachkonferenz ein, um mit Ökonomen, Verbandsvertreterinnen und -vertretern, Politikern sowie Interessierten die Zukunft der Altersvorsorge zu diskutieren. Die Veranstaltung stand unter der Leitfrage: Wie können Reformen der Kapitaldeckung dazu beitragen, dass das deutsche Rentensystem zukunftsfest und generationengerecht aufgestellt wird?

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Ein Kind-viele Eltern: Verantwortungsgemeinschaft für Mehreltern-Regenbogenfamilien

Diskussionspapier zur „Verantwortungsgemeinschaft“ des Ampelkoalitionsvertrags

 Zu der von der Bundesregierung geplanten großen Reform des Familienrechts gehört das neu zu gestaltende Rechtsinstitut der „Verantwortungsgemeinschaft“. Die Verbände im queeren Kontext haben große Erwartungen an das neue Rechtsinstitut, das die neue Familienform der Mehreltern-Regenbogenfamilien rechtlich absichern soll. Was wissen wir über Mehreltern-Regenbogenfamilien? Was müsste bei einer möglichen rechtlichen Ausgestaltung beachtet werden?

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