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ChatGPT aus ökologischer Perspektive

Wir haben noch nicht gelernt, den Verbrauch zu erfassen und einzuschätzen

Große Sprachmodelle wie ChatGPT wirken körperlos, benötigen jedoch diverse Rohstoffe wie Lithium, Kobalt und seltene Erden sowie viel Energie und Wasser. In der Folge werden große Sprachmodelle US-amerikanischer Bauart aus ökologischen Gründen durchaus kritisch gesehen. Auch ökonomisch ist der Stromverbrauch problematisch, weil Strom in Europa und Deutschland teurer ist und die Kapazitäten begrenzt sind. Auf der Gegenseite wird argumentiert, dass KI Ressourcen einsparen werde. Eher zwischen diesen beiden Polen ordnet sich Aljoscha Burchardt ein. Im folgenden Interview zeigt er auf, wie unterschiedlich Modelle in ihren ökologischen Auswirkungen sind.

TH Köln, 2025

ChatGPT aus juristischer Sicht

Die Möglichkeiten der KI sind enorm – die Gefahren aber auch.

Im Interview erklärt der Jurist Rolf Schwartmann, wie das KI-Recht funktioniert und welche Herausforderungen KI für das Recht darstellt. Vieles ist noch offen, und so ist die Regulierung von KI nicht abgeschlossen, sondern ein fortwährender Prozess. Auf europäischer Ebene ist etwa für Ende 2025 ein Omnibus zur Anpassung des EU-AI-Acts und der Datenschutz-Grundverordnung geplant sowie für 2026 ein Cloud and AI-Development-Act.

Britta Matthes

ChatGPT aus Arbeitsmarkt-Perspektive

Viele Unternehmen in Deutschland haben noch gar nicht die richtigen Voraussetzungen dafür, KI produktiv einzusetzen.

Mit künstlicher Intelligenz wie ChatGPT wird die Möglichkeit verbunden, lästige Routineaufgaben zugunsten kreativer Tätigkeiten delegieren zu können. Zugleich zeigen sich Sorgen und Ängste um den eigenen Arbeitsplatz und die Rolle im Unternehmen. Welchen Einfluss große Sprachmodelle auf die Anzahl der Arbeitsplätze nehmen werden, bleibt indes unklar; hierzu gibt es sehr unterschiedliche Prognosen. Dr. Britta Matthes erklärt im folgenden Interview, dass es für einen erfolgreichen Einsatz der Technik notwendig ist, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Weiterbildungen und klaren Richtlinien mitzunehmen. Ansonsten können Gefühle von Kontrollverlust entstehen, die zur Ablehnung der Technik führen.

Anna Logue

„Viele sind nicht immer kategorisch für eine liberale oder restriktive Politik”

Interview mit Prof. Dr. Marc Helbling

Prof. Dr. Marc Helbling, Professor für Soziologie an der Universität Mannheim, zeigt auf, inwiefern Einstellungen zu Migration nuancierter sind als angenommen und wo trotz grundsätzlicher Differenzen Raum für Kompromisse besteht.

privat

„Entscheidend ist, dass die Parteien der Mitte die richtigen Themen und den richtigen Ton setzen”

Interview mit Dr. Oliviero Angeli

Mit Dr. Oliviero Angeli, wissenschaftlicher Koordinator des Mercator Forums Migration und Demokratie, sprechen wir über Grundhaltungen zum Thema Migration, veränderte politische Forderungen und den Umgang mit populistischen Kräften.

University of North Carolina / UNC Charlotte

„Der einzige Weg, Migration als Reizthema zu entschärfen, ist eine funktionierende Politik”

Interview mit Prof. Dr. Alexander Kustov

Prof. Dr. Alexander Kustov, Assistenzprofessor für Politikwissenschaften an der University of North Carolina, analysiert, warum Zuwanderungspolitik vor allem dann auf Zustimmung stößt, wenn sie das Gemeinwohl stärkt und die Anliegen der Bürger ernst nimmt.

ICUnet.AG

„Es geht nicht nur um das Finden, sondern auch um das Binden internationaler Talente“

Dr. Fritz Audebert über die administrativen und interkulturellen Hürden bei der Gewinnung und Bindung internationaler Fachkräfte

Dr. Fritz Audebert, CEO und Gründer der ICUnet.Group gibt praxisnahe Einblicke in die unterschiedlichen Etappen, die internationale Fachkräfte und ihre Familien bei einer Entsendung nach Deutschland durchlaufen und zeigt auf, wie Talente langfristig gehalten werden können.

Tobias Koch

„Die Fachkräfteeinwanderung ist eine Notwendigkeit, um unseren Wohlstand zu sichern“

Marc Biadacz MdB im Gespräch über die Voraussetzungen für qualifizierte Zuwanderung im modernen Einwanderungsland

Damit Unternehmen im internationalen Wettbewerb um Talente mithalten können, plädiert Marc Biadacz, Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Ausschuss für Arbeit und Soziales für mehr Effizienz in den Verwaltungsprozessen.

Julia Haack / KOFA

„Besonders stark war der Beschäftigungszuwachs durch Arbeitskräfte aus Drittstaaten“

Sarah Pierenkemper im Gespräch über die Bedeutung internationaler Fachkräfte für den deutschen Mittelstand

Sarah Pierenkemper vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln zeigt die Bedarfe und Herausforderungen kleiner und mittelständischer Unternehmen bei der Rekrutierung und Bindung internationaler Fachkräfte auf.

Privat

„Trump versus United States"

Interview über die Folgen für die USA nach dem Supreme Court Urteil vom 1. Juli 2024 mit Prof. Russell A. Miller (Rechtsfakultät der Washington & Lee Universität in Virginia, USA)

Am 1. Juli 2024 fällte der US Supreme Court seine historische Entscheidung. Nun steht fest, dass der US-Präsident im Kernbereich seiner Tätigkeit bei Fehlverhalten durch absolute Immunität vor strafrechtlicher Verfolgung geschützt ist. Steht der Präsident nun über dem Recht, wie es die Kritiker äußern? In jedem Fall stärkt es die Stellung des US-Präsidenten in besonderem Maße, der oft als „die mächtigste Person der Welt“ bezeichnet wird.

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Über diese Reihe

In unserer Reihe "Interviews" werden Gespräche und Diskussionen mit Expertinnen und Experten der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. zu unterschiedlichen Themen geführt.