Auslandsinformationen 10/2005


Der Tschetschenienkonflikt: Geschichte, Stereotypen und Ausblick/ Wieder scheitert das italienische Referendum an der Blockade der Parteien/ Der zentralamerikanische Integrationsprozess. Probleme und Scheinprobleme/ Japans Außen- und Sicherheitspolitik. Regionale Militärmacht oder gehorsamer Allianzpartner Washingtons?/ BÜCHER ÜBER RUANDA

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Inhalt

  • Der Tschetschenienkonflikt

    Geschichte, Stereotypen und Ausblick

    Gewalt und Gegengewalt, Geiselnahmen und Militäreinsätze, feige Anschläge und brutale Strafmaßnahmen prägen seit langem den tschetschenisch-russischen Konflikt, dessen Anfänge bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen und dessen Ende, zumal nach den beiden jüngsten Kriegen und dem kategorischen Nein Moskaus zur Unabhängigkeit der nordkaukasischen Republik, noch lange nicht in Sicht ist.

    von Thomas Kunze

  • Wieder scheitert das italienische Referenduman der Blockade der Parteien

    Nicht zum ersten Mal scheiterte im Juni des Jahres in Italien ein Referendum an der Blockadehaltung von Parteien - eine fatale Entwicklung, die die zunehmende Bevormundung der Italiener durch die Parteien des Landes dokumentiert und, als Folge dessen, auch das Referendum als Verfassungsinstrument seiner Wirksamkeit beraubt.

    von Eike-Christian Hornig

  • Der zentralamerikanische Integrationsprozess

    Probleme und Scheinprobleme

    Das Projekt der zentralamerikanischen Integration, deren Ursprünge bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts liegen, stellt, etwa mit Blick auf in der Region herrschende Gegebenheiten wie Armut, politischer und wirtschaftlicher Protektionismus und die mangelnde Bereitschaft zur Abgabe nationaler Kompetenzen, ein problematisches Unterfangen dar, bei dem externe Impulse, vielleicht seitens der als Vorbild gesehenen Europäer, durchaus hilfreich sein könnten.

    von Bernd Gallep

  • Japans Außen- und Sicherheitspolitik

    Regionale Militärmacht oder gehorsamer Allianzpartner Washingtons?

    Japan, dessen Verfassung keine im Ausland operierenden Streitkräfte vorsieht und das dennoch eine stabile Militärallianz mit den USA bildet, bemüht sich um eine regionale und globale Ausweitung seiner sicherheitspolitischen Verantwortung – eine Entwicklung, die weder von den Nachbarn Tokios begrüßt wird noch den verteidigungspolitischen Spagat beendet, den Japan seit Jahren praktiziert.

    von Axel Berkofsky

  • BÜCHER ZU RUANDA

    Der Völkermord nach dem Völkermord

    Drei Neuerscheinungen zum Völkermord in Ruanda vermitteln, wenn auch aus unterschiedlichen Perspektiven und keineswegs gleichermaßen beeindruckend, ein Bild von dem unerhörten Genozid an den Tutsis, den das afrikanische Land Mitte des vergangenen Jahrzehnts erleben musste und den niemand, auch nicht die Europäer, verhindert hat.

    von Rupert Neudeck †

Über diese Reihe

Die Auslandsinformationen (Ai) der Konrad-Adenauer-Stiftung sind eine Zeitschrift für internationale Fragen, Außenpolitik und Entwicklungszusammenarbeit. Sie haben das Ziel, einen Teil der im Zusammenhang mit der Auslandsarbeit der Konrad-Adenauer-Stiftung gesammelten Informationen der Öffentlichkeit bzw. Fachöffentlichkeit in Deutschland zugänglich zu machen. Gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

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