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Dezentralisierung und Regionalpolitik in Afrika


Editorial | Die Regierbarkeit des Vielvölkerstaates Nigeria - Dezentralisierung als Lösung oder Teil des Problems | Dezentralisierte Regionalpolitik in Tunesien: Ein Neuanfang nach dem „arabischen Frühling“? | Das Europäische Parlament als „Treibende Kraft“ der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik | 20 Jahre Demokratie und fünfte Parlamentswahlen in Südafrika | Innere Aufbruchstimmung und außenpolitische Neujustierung: Hintergründe und Perspektiven zur neuen indischen Regierung

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Inhalt

  • Editorial

    Ein nachhaltiger Entwicklungsprozess hängt nicht zuletzt von den Rahmenbedingungen eines Landes ab, die wirtschaftliches Wachstum und unternehmerische Eigeninitiative fördern sowie Freiräume zur Interessenartikulation und politischen Einflussnahme eröffnen. Für die Konrad-Adenauer-Stiftung ist Dezentralisierung dabei ein wichtiges demokratieförderndes Instrument. Denn politische Mitsprache beginnt vor Ort. Dafür sind institutionelle Voraussetzungen unabdingbar, sodass Kommunalpolitik tatsächlich dort verantwortet wird, wo sie Wirkung zeigen soll.

    von Gerhard Wahlers

Dezentralisierung und Regionalpolitik in Afrika

  • Die Regierbarkeit des Vielvölkerstaates Nigeria

    Dezentralisierung als Lösung oder Teil des Problems

    Nigeria gilt als schwer regierbar und stand oft vor der Zerreißprobe. Präsident Jonathan hat fast 500 Vertreter aus dem ganzen Land zu einer Nationalkonferenz nach Abuja eingeladen. Sie soll Reformvorschläge für das föderale und dezentrale politische System erarbeiten. Doch die jüngsten Anschläge religiöser Extremisten überschatten diese Bemühungen um die Einheit Nigerias.

    von Mathias Kamp

  • Dezentralisierte Regionalpolitik in Tunesien

    Ein Neuanfang nach dem „arabischen Frühling“?

    Das Beispiel Tunesien zeigt, welche Rolle Kommunen und andere Gebietskörperschaften unterhalb der nationalen Ebene in der Gestaltung von Regionalpolitik spielen können. Der Abbau interregionaler Entwicklungsunterschiede und die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit stehen dabei im Mittelpunkt. Wie kann eine dezentralisierte Regionalpolitik Tunesiens Neuanfang nach dem „arabischen Frühling“ unterstützen?

    von Maximilian Benner

  • 20 Jahre Demokratie und fünfte Parlamentswahlen in Südafrika

    Bei den jüngsten Parlamentswahlen konnte sich der African National Congress wieder behaupten. Die Wählerinnen und Wähler haben durch eine hohe Wahlbeteiligung gezeigt, wie wichtig ihnen die junge Demokratie ist. Die neue Regierung steht jedoch vor großen Anstrengungen, damit ihr die wirtschaftliche und soziale Situation in Südafrika nicht entgleitet.

    von Holger Dix

Andere Themen

  • Das Europäische Parlament als „Treibende Kraft‟ der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik

    In den letzten Jahren hat das Europäische Parlament seine Rolle als „treibende Kraft‟ innerhalb der Sicherheits- und Verteidigungspolitik gefestigt. In diesem Zusammenhang wurden die Diskussions-, Kontroll- und Gesetzgebungsmechanismen des Parlaments erfolgreich vorangetrieben: eine Bilanz der siebten und ein Ausblick auf die kommende Legislaturperiode.

    von Gerrit F. Schlomach

  • Innere Aufbruchstimmung und außenpolitische Neujustierung

    Hintergründe und Perspektiven zur neuen indischen Regierung

    Die Oppositionspartei Bharatiya Janata Party und ihr Spitzenkandidat Narendra Modi haben im Mai die Parlamentswahlen in Indien gewonnen. Das deutliche Votum drückt den Wunsch nach einer stabilen Regierung aus, die zuletzt von politischem Stillstand geprägt war. Welche Faktoren haben zum Wahlsieg geführt und vor welchen Herausforderungen steht der neue Premierminister?

    von Lars Peter Schmidt †, Malte Gaier

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Über diese Reihe

Die Auslandsinformationen (Ai) sind die Zeitschrift der Konrad-Adenauer-Stiftung für Internationale Politik. Sie bieten politische Analysen unserer Expertinnen und Experten in Berlin und aus mehr als 100 Auslandsbüros in allen Weltregionen. Gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

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Dr. Gerhard Wahlers

ISBN

0177-7521

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