Dr. Malte Gaier

Leiter des Auslandsbüros Libanon und kommissarischer Leiter des Rechtsstaatsprogramms Nahost/Nordafrika

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"Proteste beeinflussen das fragile Gleichgewicht in der Region"

von Gregor Jaecke, Malte Gaier

Malte Gaier und Gregor Jaecke über die Demonstrationen im Libanon und im Irak
Seit Anfang Oktober erschüttern Massenproteste der Bevölkerung das politische System im Irak und im Libanon. Nicht nur in den Hauptstädten gehen Millionen von Menschen für bessere Lebensbedingungen und Zukunftsperspektiven auf die Straßen. Beide Länder stellen sich damit in eine Reihe mit zahlreichen Aufständen weltweit. Warum begehrt die Bevölkerung auf und was haben diese Protestbewegungen gemeinsam? Diesen und weiteren Fragen gehen im folgenden Interview unsere Leiter der KAS-Auslandsbüros Libanon und Syrien/Irak, Dr. Malte Gaier und Gregor Jaecke, nach.

Länderberichte

Erschütterung des libanesischen Machtfundaments

von Malte Gaier, Valentina von Finckenstein, Fatma Khanjar

Wohin steuern die jüngsten Massenproteste den Libanon?
Aus einer spontanen Protestansammlung, wie sie in den letzten Wochen im Libanon verstärkt auftrat, entwickelten sich am Abend des 17.10.2019 innerhalb weniger Stunden die möglicherweise größten Proteste, die das Land in seiner jüngeren Geschichte erlebt hat.

Länderberichte

Informationen zur Lage syrischer Flüchtlinge im Libanon

von Malte Gaier, Hana Nasser

In diesem Jahr befinden sich weltweit knapp 69 Millionen Menschen aufgrund von Bürgerkriegen, Verfolgung, Naturkatastrophen oder Armut auf der Flucht.1 Die größte Flüchtlingskrise seit dem Zweiten Weltkrieg wurde durch den syrischen Bürgerkrieg ausgelöst, durch den bis Anfang Januar 2019 über zwölf Millionen Menschen vertrieben wurden,2 von denen 5,6 Millionen Zuflucht in Nachbarländern fanden.3

Die Politische Meinung

Nachbar in Nöten

von Malte Gaier, Michaela Balluff

Auswirkungen des Syrienkrieges auf den Libanon

Länderberichte

Informationen zur Lage syrischer Flüchtlinge im Libanon

von Malte Gaier

In diesem Jahr befanden sich weltweit knapp 69 Millionen Menschen aufgrund von Bürgerkriegen, Verfolgung, Naturkatastrophen oder Armut auf der Flucht. Die größte Flüchtlingskrise seit dem Zweiten Weltkrieg wurde durch den syrischen Bürgerkrieg ausgelöst, durch den bis Anfang Januar 2018 über dreizehn Millionen Menschen vertrieben wurden, von denen 5.6 Millionen Zuflucht in den Nachbarländern fanden. Mit knapp 1.000.000 syrischen Flüchtlingen trägt dabei der Libanon nach der Türkei (rd. 3.576.000) die Hauptlast der Flüchtlingswelle.

Länderberichte

Nach den Parlamentswahlen: Balance der Macht bleibt erhalten

von Malte Gaier

Libanons politischer Konfessionalismus überdauert auch diese Wahlen - Dennoch müssen Politik, Staat und Gesellschaft umdenken

Länderberichte

Ungewissheit und Krisenwahrnehmung im Libanon

von Malte Gaier

Wie der Libanon erneut zum Stellvertreterschauplatz des saudisch-iranischen Regionalkonflikts zu werden droht
Am 4. November gab Saad Hariri während eines Besuchs in Riad im saudischen Fernsehsender Al-Arabiya seinen Rücktritt als Regierungschef des Libanon bekannt. Spätestens da wurde deutlich, in welchem Ausmaß das Land zur Arena eines aufziehenden Stellvertreterkonflikts im Regionalkonflikt zwischen dem Iran und Saudi-Arabien um den schiitisch-sunnitischen Deutungsstreit und die geostrategische sowie politisch-ideologische Kontrolle über den Nahen Osten geworden ist. Parallel zu den regionalen Entwicklungen stellt man sich im Libanon auf eine mögliche längere innenpolitische Krise ein.

Auslandsinformationen

Vom lokalen Akteur zur globalen Bedrohung

von Malte Gaier

Der sogenannte Islamische Staat (IS) im Irak und Syrien
Die politischen Rahmenbedingungen und die Sicherheitslage in der Levante haben sich mit Syrien und dem Irak als Krisenzentren seit 2011 dramatisch verschlechtert. Das drohende Übergreifen der Konflikte auf die Nachbarländer hat sich in Ansätzen bereits vollzogen. Der sogenannte Islamische Staat (IS) und ähnliche militante islamistische Gruppen stellen als Terrororganisationen mit internationaler Reichweite und als involvierte Konfliktparteien und Profiteure des Syrien-Konflikts auch langfristig eine zentrale Herausforderung für die internationale Gemeinschaft dar.