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Veranstaltungsberichte

4. Treffen des Mandato-C-Netzwerks

Die Peripherie im Zentrum des Klimaschutzes

Die Auswirkungen der Klimakrise treffen nicht alle Menschen gleichermaßen, da die Folgen für gefährdete Gruppen unverhältnismäßig stark sind. In diesem Sinne ist es wichtig zu erkennen, dass die globale Debatte über den Klimawandel auch die Randperspektiven des Problems berücksichtigen muss, da die Intensität dieser Auswirkungen direkt mit der sozialen Ungleichheit und der sozio-ökologischen Anfälligkeit einiger Bevölkerungsgruppen zusammenhängt.

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Die vierte Fortbildungsveranstaltung des Mandato-C-Netzwerks hatte die Debatte über die Peripherie im Zentrum des Klimaschutzes zum Thema, mit dem Ziel, Angelenheiten wie Umweltgerechtigkeit und die Rolle der Gesetzgeber bei der Verteidigung der am stärksten von Klimakatastrophen betroffenen Bevölkerungsgruppen zu behandeln. An dem Treffen nahmen Mônica Oliveira vom Netzwerk Schwarzer Frauen in Pernambuco und Thuane Nascimento, Thux, von PerifaConnection teil. Sie brachten ihre Erkenntnisse und Erfahrungen darüber ein, wie Randgruppen, Schwarze, indigene und andere diskriminierte ethnische Bevölkerungsgruppen nicht nur durch die mangelnde Vertretung in Entscheidungsgremien für Umweltmaßnahmen, sondern auch in der Umwelt- und Klimadebatte im Allgemeinen geschädigt werden. In der Debatte ging es um Begriffe wie Umweltrassismus und die Entstehung des Klimas in den Randgebieten sowie um die Bedeutung der Gewährleistung der sozialen, wirtschaftlichen und politischen Rechte dieser Gruppen für die Klimagerechtigkeit.

"Mandatos-C: Aliança de Lideranças do Legislativo pela Ação Climática" ist ein Netzwerk kommunaler Gesetzgeber, die sich für Klimaschutzmaßnahmen einsetzen. Die Mitglieder treffen sich monatlich mit dem Ziel zu interagieren und durch Expertenbeiträge ihre Kenntnisse und Fähigkeiten für ihre parlamentarische Arbeit zu erweitern.

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Ana Abreu

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