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Bundesarchiv, Bild 183-1987-0618-301 / CC-BY-SA 3.0 / creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en
Der Geschichtspodcast

Kulturkampf (2/4): Wie die DDR mit Migration umging und was die AfD daraus zieht

von Christine Brunzel, Michael Götz

Der Geschichtspodcast von Frankfurter Allgemeine Zeitung und Konrad-Adenauer-Stiftung - Folge #2

Zwei deutsche Staaten, zwei Migrationsmodelle und doch erstaunlich ähnliche Fragen: Wer durfte bleiben, wer nicht? Wir werfen einen Blick auf die Migration in der DDR und der Bundesrepublik und darauf, was beide Systeme über Zugehörigkeit und Ausgrenzung verraten.

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In der Bundesrepublik wird der millionste Gastarbeiter gefeiert, während Vertragsarbeiter in der DDR weitgehend unsichtbar bleiben. Gemeinsam mit dem Historiker und Migrationsforscher Jochen Oltmer fragen wir, was hinter diesen Unterschieden steckt und warum „Arbeit ja, Zugehörigkeit nein“ lange Zeit im Hinblick auf Migration den Alltag und das gesellschaftliche Klima bestimmte.

In dieser Folge von „Der Geschichtspodcast“ von F.A.Z. und Konrad-Adenauer-Stiftung sprechen wir darüber, wie diese Geschichte bis in die Gegenwart nachwirkt und ob es zu kurz greift, heutige politische Entwicklungen und den Erfolg der AfD allein mit dem DDR-Erbe zu erklären.

Interessiert an Neuerscheinungen zu historischen Ereignissen und Entwicklungen, die auf  unserem Public-History-Portal GESCHICHTSBEWUSST erscheinen? Hier können Sie sich für unseren E-Mail-Verteiler anmelden.

 


 

Hosts

Christine Brunzel (Konrad-Adenauer-Stiftung)

Michael Götz (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

 

Gäste

Prof. Dr. Jochen Oltmer, Historiker und Migrationsforscher an der Universität Osnabrück, spricht über Parallelen und Brüche in der deutschen Migrationsgeschichte.

Prof. Dr. Matthias Oppermann, Leiter der Abteilung Zeitgeschichte der Konrad-Adenauer-Stiftung, in der Nachdenkerei über historische Kontinuitäten und politische Lernprozesse.

 

Q&A-Frage:

„Wie hätte sich Deutschland entwickelt, wenn Migration von Anfang an nicht als Ausnahme, sondern als Teil der Gesellschaft gedacht worden wäre?“

 

Ihre Meinung interessiert uns! Schreiben Sie uns gerne an  podcast@faz.de oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht an +49 172 – 778 2384. Die Fragen und Kommentare unserer Hörer besprechen wir kommenden Donnerstag in der Q&A-Folge – gemeinsam mit unserem Experten. Einsendungen können gekürzt oder auszugsweise im Podcast verwendet werden.

 

Quellen

Jochen Oltmer (Hg.): Handbuch Staat und Migration in Deutschland seit dem 17. Jahrhundert. Berlin 2016.

Jakob Schönhagen, Ulrich Herbert (Hg.): Migration und Migrationspolitik in Europa 1945-2020. Göttingen 2023.

Poutrus, Patrice G.: Migranten in der "Geschlossenen Gesellschaft". Remigranten, Übersiedler, ausländische Studierende, Arbeitsmigranten in der DDR, in: J. Oltmer (Hg.), Handbuch Staat und Migration vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Berlin 2016, S. 967–995.

Rass, Christoph: 1955. Das deutsch-italienische „Anwerbeabkommen“ – Ein Wendepunkt der Migrationsgeschichte?, in: Andreas Fahrmeir (Hg.): Deutschland. Globalgeschichte einer Nation. München 2020, S. 700–704.

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur: Völkerfreundschaft auf Abstand: Vertragsarbeit in der DDR. Historischer Hintergrund Arbeitsmigranten, (abgerufen am 15. 12. 2025).

 

Produktion

Autoren & Redaktion: Christine Brunzel, Michael Götz

Sprecherin: Sandra Klüber

Produktion: FAZ Audio in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung

Soundlogo: David Brucklacher

Redaktionelle Beratung: Angelika Fey

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Kontakt Christine Brunzel
Portrait von Christine Brunzel
Referentin Zeitgeschichte
Christine.Brunzel@kas.de +49 30 26996-3498
Der Geschichtspodcast
Bundesarchiv, Bild 102-02373A / Georg Pahl
29. Januar 2026
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