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Liberalismus und Demokratie

Zur Revision der Verhältnisbestimmungen von Carl Schmitt, Ernst-Wolfgang Böckenförde und Jürgen Habermas. Eine aktualisierende Skizze.

Carl Schmitts Theorie, die Liberalismus und Demokratie strikt trennt, beeinflusst heute den geopolitischen Diskurs, insbesondere in autoritären Regimen. In Auseinandersetzung mit Schmitts Werk entwickelten Staatsrechtler in der Bundesrepublik Deutschland Gegenpositionen, die Grund- und Menschenrechte sowie die unabdingbare Verbindung von Demokratie und Liberalismus betonen. Ausgehend von diesen Autoren, plädiert der Autor für die Macht des Rechts und den Vorrang politischer Liberalität.

Gemma Levine/Getty Images

Was war der Cold War Liberalism?

Zur historischen Eigenart, inneren Spannung und aktuellen Relevanz eines skeptischen Liberalismus

Angesichts einer global diagnostizierten Krise des Liberalismus fragen Historiker und Politikwissenschaftler nach dem intellektuellen Erbe liberaler und konservativer Denker des 20. Jahrhunderts. Der Beitrag rekonstruiert die oft missverstandenen Ideen und Überzeugungen der Cold War Liberals zwischen Antitotalitarismus, Wertepluralismus und sozialstaatlicher Verantwortung, lotet ihre ethischen und politischen Grundannahmen aus und fragt nach ihrer Tragfähigkeit für eine Gegenwart, in der Optimismus, Fortschrittsglaube und institutioneller Konsens brüchig geworden sind.

KAS / Giuseppe Moro

Wenig Neues vom „Alten“

Drei Neuerscheinungen zum 150. Geburtstag Konrad Adenauers

Norbert Frei: Konrad Adenauer. Kanzler nach der Katastrophe. C.H. Beck Verlag, München 2025; Friedrich Kießling: Adenauer. Dreieinhalb Leben. dtv, München 2025; Holger Löttel: Konrad Adenauer. Leben in Zeiten des Umbruchs. BeBra Verlag, Berlin 2025.

Die Neuordnung der Welt | Gefahren für die Demokratie | Antisemitismus und Antizionismus

"In der Debatte" bietet einen Blick ins politisch-historische Feuilleton im Januar 2026 – analysiert, bewertet, ordnet ein und fasst zusammen.

"In der Debatte" wirft im Januar 2026 einen Blick auf diese Themen: Europa erlebt durch Trumps Drohungen zunehmende Unsicherheit über die Verlässlichkeit der USA, ist jedoch aufgrund eigener politischer und wirtschaftlicher Stärke nicht vollständig machtlos. Demokratien geraten zusätzlich unter Druck, da autoritäre Bewegungen und extremistische Gruppen gesellschaftliche Normen verschieben. Gleichzeitig verschärfen sich antisemitische und antizionistische Tendenzen in verschiedenen politischen Milieus und führen zu einer bedrohlichen Normalisierung im öffentlichen Diskurs.

ETH-Bibliothek Zürich, Thomas-Mann-Archiv / Fotograf: Unbekannt / TMA_0558

Reflexion der Nationalgeschichte durch das Brennglas der Literatur

„Kiesels Sondierung der Zeugnisse ist ein ernstes Memento und eine starke Anregung für die Geschichtswissenschaft“.

Helmuth Kiesel: Schreiben in finsteren Zeiten. Geschichte der deutschsprachigen Literatur 1933-1945. C.H. Beck, München 2025.

picture alliance / Kay Nietfeld/dpa | Kay Nietfeld

Probleme deutscher und europäischer Sicherheitspolitik

Die Bundeswehr zwischen nationalen Interessen und internationaler Verantwortung

Die deutsche Sicherheitspolitik steht angesichts der verschlechterten internationalen Rahmenbedingungen vor wachsenden Herausforderungen. Eng eingebettet in NATO und EU muss sie nationale, europäische und transatlantische Interessen immer wieder neu austarieren. Wilfried von Bredow zeigt in der 21. Ausgabe von Zeitgeschichte AKTUELL, wie diese Spannungen unmittelbare Folgen für Auftrag, Ausrüstung und Rolle der Bundeswehr haben. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Deutschland und Europa ihre sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit unter veränderten strategischen und technologischen Bedingungen sichern können.

Europas Zukunft | Trumpismus, MAGA & Grand Old Party | Krise der Mitte | Hannah Arendt

"In der Debatte" bietet einen Blick ins politisch-historische Feuilleton im Dezember 2025 – analysiert, bewertet, ordnet ein und fasst zusammen.

„In der Debatte“ wirft in der Dezember-Ausgabe einen Blick auf verschiedene Themen: Europa steht vor einer doppelten Herausforderung – der geopolitischen Marginalisierung und einer inneren Polarisierung. Ohne strategische Eigenständigkeit, neue Narrative und die Rückbesinnung auf demokratische Werte droht eine autoritäre Wende. Wie kann die Zukunft der MAGA-Bewegung und der Republikanischen Partei aussehen, kann der Trumpismus Bestand haben. Die politische Mitte existiert weiterhin in einem Spannungsfeld. Hannah Arendts Mahnung zur aktiven Freiheit bleibt aktueller denn je.

KALUZA+SCHMID

Angriff auf den Westen: Postkoloniale Theorie in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft

Beiträge und Positionen zu den Hintergründen und Auswirkungen des Postkolonialismus auf Demokratie und Freiheit

Eurozentrismus, Imperialismus und ein kolonialistisch-rassistischer Westen: Schlüsselbegriffe der postkolonialen Theorie haben Eingang in alle Bereiche der Gesellschaft gefunden. Eine radikale Identitätspolitik soll mittels „Dekolonisierung“ die vermeintlichen kolonialen Kontinuitäten und die angeblich epistemische Gewalt des Westens bekämpfen, gefährdet jedoch das Fundament der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Über die Hintergründe und Annahmen des Postkolonialismus, vor allem den hier grassierenden Antisemitismus, informieren in diesem Reader renommierte Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen, Publizisten und Journalisten. Sie erläutern den postkolonialen Angriff auf das Wertefundament des Westens, auf Menschenrechte, Universalismus, Aufklärung, Freiheit und Demokratie.

Europa, USA und die Welt | Rechts, links und die politische Mitte | Gesellschaftliche Entwicklungen

"In der Debatte" bietet einen Blick ins politisch-historische Feuilleton im November 2025 – analysiert, bewertet, ordnet ein und fasst zusammen.

"In der Debatte" wirft in der November-Ausgabe einen Blick auf die sicherheitspolitische Lage des europäischen Kontinents angesichts der Versuche Donald Trumps, eine neue globale Ordnung zu etablieren. Die politische Mitte zwischen rechts und links und die daraus erwachsenden Gefahren für die Demokratie sowie der ansteigende Populismus sind weitere Themen.

IMAGO / Kena Images

Zur Geschichte und Dynamik des Populismus

Vom Versprechen der Volksnähe zur Gefahr für die Demokratie

Populismus ist ein historisch gewachsenes Phänomen, das in Krisenzeiten besonders an Einfluss gewinnt und heute vor allem als Rechtspopulismus liberale Demokratien herausfordert. Uwe Backes zeigt in der 20. Ausgabe von Zeitgeschichte Aktuell, dass nur sachliche Auseinandersetzung und realistische Reformen dem populistischen Trend wirksam entgegentreten können. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Demokratie und politische Kultur widerstandsfähig gegenüber populistischen Versuchungen bleiben können.

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