Die Veranstaltung brachte Politikerinnen, Entscheidungsträgerinnen und Expertinnen aus dem Land, der Region und der Europäischen Union zusammen, mit dem Ziel, den Austausch von Erfahrungen und Ideen über die Rolle der Frauen in zeitgenössischen politischen Prozessen sowie bei der Gestaltung der europäischen Zukunft des Westbalkans zu fördern.
Die offizielle Eröffnung wurde durch Ansprachen von Zhaklina Peshevska, Abgeordnete und Präsidentin der Frauenunion der VMRO-DPMNE, Daniel Braun, offizieller Vertreter der Konrad-Adenauer-Stiftung, Dragan Kovachki, Abgeordneter und Generalsekretär der VMRO-DPMNE, sowie Rozália Biró, Vizepräsidentin der EPP Women, geprägt.
In ihren Redebeiträgen betonten die Sprecherinnen und Sprecher die Bedeutung einer stärkeren Beteiligung von Frauen an politischer Führung, insbesondere in einer Zeit tiefgreifender geopolitischer Veränderungen, sicherheitspolitischer Herausforderungen und rascher technologischer Transformationen. Hervorgehoben wurde, dass die europäische Integration des Westbalkans weiterhin eine strategische Priorität für Stabilität und Entwicklung der Region darstellt und dass Frauen eine zentrale Rolle in Entscheidungsprozessen sowie bei der Gestaltung öffentlicher Politik spielen.
Im Rahmen des Programms fanden mehrere thematische Podiumsdiskussionen statt, die sich mit der europäischen Perspektive des Westbalkans, den aktuellen Sicherheitsherausforderungen in Europa, der Energiewende, der Verkehrsanbindung sowie der Rolle von Wissenschaft, Technologie und Innovation bei der Beschleunigung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung befassten.
Besondere Aufmerksamkeit galt der Rolle von Frauen bei der Gestaltung von Politikfeldern in den Bereichen Sicherheit, Außenpolitik und europäische Integration. Die Teilnehmerinnen diskutierten die Herausforderungen, denen Frauen im öffentlichen und politischen Leben begegnen, sowie die Möglichkeiten für ihre stärkere Einbindung in Führungsstrukturen auf nationaler und europäischer Ebene.
Während der Diskussionen wurde betont, dass der Erweiterungsprozess der Europäischen Union weiterhin auf den Grundsätzen der Leistungsorientierung, der Rechtsstaatlichkeit und der Umsetzung von Reformen beruhen sollte. Gleichzeitig wurde die Notwendigkeit hervorgehoben, die Glaubwürdigkeit der Erweiterungspolitik zu bewahren und den Ländern des Westbalkans eine klare europäische Perspektive zu gewährleisten.
Ein besonderer Schwerpunkt wurde auf die Notwendigkeit einer stärkeren Vertretung von Frauen in den Bereichen Wissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen und Innovation gelegt sowie auf ihre Rolle bei der Gestaltung von Strategien zur digitalen Transformation und zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit europäischer Gesellschaften.
Die Veranstaltung stellte eine wichtige Plattform für Networking, den Austausch bewährter Praktiken und die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen weiblichen Führungspersönlichkeiten aus der Region und der Europäischen Union dar. Durch interaktive Diskussionen und den Austausch von Erfahrungen bekräftigten die Teilnehmerinnen ihr Engagement für europäische Werte, demokratische Entwicklung und die Förderung der Rolle von Frauen in Entscheidungsprozessen.
Mit der Organisation dieser Veranstaltung bekräftigte die Konrad-Adenauer-Stiftung erneut ihre Unterstützung für die europäische Integration des Westbalkans, die Stärkung der regionalen Zusammenarbeit sowie die Förderung einer aktiven und verantwortungsbewussten Frauenführung als wichtigen Faktor für die zukünftige Entwicklung der Region.
Themen
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