Publikationen zum Thema „Demokratie braucht Mitwirkung“
Asset-Herausgeber
Zuma Press, Imago
Editorial der Ausgabe: „Lateinamerika – Der unterschätzte Partner“
In einer sich wandelnden Weltordnung rückt Lateinamerika stärker in den strategischen Fokus Europas. Neue geopolitische Spannungen, wirtschaftliche Interessen und der Wettbewerb mit globalen Akteuren verändern die Perspektive auf die Region. Welche Chancen ergeben sich daraus für eine engere Zusammenarbeit und welche Hindernisse gilt es zu überwinden?
Caroline Kanter
7. Juli 2026
Auslandsinformationen
IMAGO / TheNews2
„Viele Menschen in Brasilien wollen einen politischen Mittelweg“
Ein Gespräch mit Maximilian Hedrich
Brasilien steht vor wegweisenden Wahlen, geprägt von rivalisierenden politischen Lagern und einer schwachen Mitte. Während wirtschaftliche Sorgen und Sicherheitsfragen dominieren, bleibt eine überzeugende Alternative zwischen links und rechts aus. Welche Dynamiken bestimmen die Wahl und welche Folgen hat das für Europa?
Dr. Sören Soika, Magdalena Falkner
7. Juli 2026
Auslandsinformationen
Will Nepal’s New Government Break Old Patterns?
A Gender Analysis of the First 65 Days of the Shah Government
An analysis of Nepal's evolving landscape of women's political representation, assessing whether increased participation reflects meaningful institutional change or masks enduring structural barriers to gender equality in governance.
Megha Sarmah
30. Juni 2026
Länderberichte
iStock
Bring Human Rights into Focus
International Day of Parliamentarism
On 30 June, the world marked the International Day of Parliamentarism, established by the United Nations General Assembly in 2018 to coincide with the founding of the Inter-Parliamentary Union in 1889. It is a day to reflect not only on the institution of democracy, but on the purpose these institutions serve. We commemorate it this year at a moment when voters are voting with emotion rather than ideology, with frustration rather than hope.
Honorable Les Govender
30. Juni 2026
UN Agora Blog
Artificial Intelligence and Cybersecurity in Ethiopia
Mapping the Interface
This newly released policy brief, authored by Professor Kinfe Yilma, Senior Lecturer at the School of Law, University of Leeds, provides a timely and insightful analysis of the intersection between artificial intelligence and cybersecurity in Ethiopia.
As Ethiopia accelerates its digital transformation, AI is increasingly reshaping governance, economic activity, and everyday life. The brief offers a critical and forward-looking assessment of both the opportunities and risks associated with these developments. It highlights how technological innovation is advancing in parallel with growing cybersecurity threats, data protection challenges, and risks of misuse.
Importantly, the brief reframes cybersecurity as a fundamental pillar of human security, good governance, and sustainable development. It identifies key gaps in existing policy frameworks, legal regimes, and institutional capacities, underscoring the urgent need for a more coherent and robust response.
Grounded in a human-centered approach, the analysis calls for stronger safeguards, more inclusive governance structures, and enhanced coordination among government, the private sector, and civil society. Through clear and actionable recommendations, the brief provides a practical roadmap for leveraging the benefits of AI while fostering a secure, resilient, and rights-respecting digital ecosystem in Ethiopia.
12. Juni 2026
Policy Reports
Kommunalwahlen auf den Malediven: Belastungsprobe für die Exekutive?
Wie Kommunalwahlen die politische Landschaft neu gestalteten
Eine Analyse, wie die Kommunalwahlen und das Referendum auf den Malediven im Jahr 2026 zu einem entscheidenden Test des öffentlichen Vertrauens in die Regierung wurden und grundlegende Debatten über Zentralisierung, Regierungsführung und das institutionelle Gleichgewicht offenlegten.
Andreas Michael Klein, Dessy Hristova
11. Juni 2026
Länderberichte
IMAGO / Xinhua
Neue Regierung in Lettland: Vier-Parteien-Bündnis unter Kulbergs
JV bleibt sicherheitspolitischer Anker
Die Saeima hat am 28. Mai 2026 die neue Regierung unter Ministerpräsident Andris Kulbergs bestätigt. Der 47-jährige Geschäftsmann, Wirtschaftswissenschaftler und gelernte Automechaniker von der zentristischen Vereinten Liste (Apvienotais saraksts, AS) übernimmt die Amtsgeschäfte von Evika Siliņa (Jaunā Vienotība, JV), deren Kabinett am 14. Mai an einem Streit über die Neubesetzung des Verteidigungsressorts nach mehreren Drohnenvorfällen, darunter der Einschlag in ein Öllager Mitte Mai, zerbrochen war. Staatspräsident Edgars Rinkēvičs hatte Kulbergs daraufhin mit der Regierungsbildung beauftragt. Der neue Premier verspricht eine „effektive, professionelle und rechenschaftspflichtige Regierung" und bezeichnet sich selbst als „Realisten". Kulbergs führt eine vier-Parteien-Koalition an.
Oliver Morwinsky
29. Mai 2026
Länderberichte
AI and the Future of Digital Governance: Advancing Public Service Transformation in 2025
The proceedings on key discussions, policy insights, and challenges surrounding the transition toward digital government in the age of AI
The proceedings consolidate the key findings and discussions from the academic seminar entitled “AI and the Future of Digital Government: Advancing Public Service Standards 2025,” organised by the Institute of Democratization Studies on 24 November 2025, with support from KAS Thailand. They explored the role of artificial intelligence (AI) and digital platforms in strengthening state capacity, enhancing public-service delivery, and advancing digital governance in Thailand. Bringing together perspectives from policymakers, local authorities, and public-governance experts, the seminar particularly highlighted the cases of Bangkok Metropolitan Administration (BMA) and Nakhon Sawan Municipality, reflecting both the innovative potential and the structural limitations of Thailand’s ongoing digital transformation.
21. Mai 2026
Einzeltitel
IMAGO/alterphotos
Ein Interview mit María Corina Machado
„Ein Volk, das sich für die Freiheit entschieden hat, ist nicht aufzuhalten“
Anfang 2026 griffen die USA militärisch in Venezuela ein und brachten den Machthaber Nicolás Maduro außer Landes. Doch das autoritäre Regime in Caracas blieb im Sattel, nun unter der Führung von Delcy Rodríguez. Oppositionsführerin María Corina Machado war von Maduro 2024 von der Präsidentschaftswahl ausgeschlossen worden. Der bis dahin weitgehend unbekannte Edmundo González, der an ihrer Stelle antrat, gewann die Wahl dennoch klar. Das Regime fälschte das Ergebnis und blieb de facto an der Macht. Der zuletzt im eigenen Land versteckt lebenden Machado gelang es Ende 2025, heimlich Venezuela zu verlassen, um zur Übergabe des ihr verliehenen Friedensnobelpreises zu reisen. Sie lebt seither im Exil. Mit den Auslandsinformationen sprach sie am 8. Mai über die Situation in ihrem Land, wie es weitergehen soll und warum uns das auch in Deutschland und Europa etwas angeht.
Dr. Sören Soika
11. Mai 2026
Auslandsinformationen
IMAGO / Xinhua
Präsidentschaftswahl in Benin im Kontext demokratischen Rückschritts in Westafrika
Regierungskandidat und bisheriger Finanzminister Romuald Wadagni gewinnt die Präsidentschaftswahl
Am 12. April 2026 wählten die Bürgerinnen und Bürger Benins einen neuen Präsidenten. Der bisherige Finanzminister und Kandidat des Regierungsbündnisses, Romuald Wadagni, ging mit 94,05 % der Stimmen als eindeutiger Sieger aus dem Urnengang hervor. Sein einziger Gegenkandidat, Paul Hounkpè, Vorsitzender der Oppositionspartei Forces Cauris pour un Bénin Émergent, blieb mit knapp sechs Prozent deutlich zurück. Angesichts des Ausschlusses der wichtigsten Oppositionspartei Les Démocrates galt der Wahlausgang bereits im Vorfeld als weitgehend sicher. Vor diesem Hintergrund rückte weniger der Wahlausgang als vielmehr die Wahlbeteiligung in den Mittelpunkt der Beobachtung.