Publikationen

„Zukunft Europas endet nicht an den Pyrenäen“

Spanier protestieren gegen hohe Jugendarbeitslosigkeit

In Spanien protestieren immer wieder die Menschen auf den Straßen gegen die hohe Arbeitslosigkeit. Dem Land gehe das Vertrauen in die Lösungsfähigkeit der Politik verloren. “Das Problem ist, es sind die Eliten dieses Landes, die sich dieses Thema noch nicht als eine ernstzunehmende Bedrohung des sozialen Friedens und der Zukunft ihres Landes auf die Fahnen geschrieben haben“, sagte Thomas Stehling, Leiter des Landesbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) in Madrid am Donnerstag im Interview mit „Tagesschau24“.

Newsletter Mai 2013

u.a. mit diesen Themen: Rückblick „European Roundtable 2013“, 28-30. April in Loja (Granada)/Spanien | Rückblick „Besuch Landesgruppe Niedersachsen der CDU/CSU-Fraktion“, 8. Mai in Madrid | Tagesschau.de-Interview mit Thomas Stehling über Jugendarbeitslosigkeit in Spanien | Neue Haushaltskürzungen | Verfassungsgericht weist Souveränitätserklärung des katalanischen Regionalparlaments zurück

"Jugendarbeitslosigkeit gefährdet Familie und Demokratie"

Die hohe Zahl an arbeitslosen Jugendlichen hat mehr und mehr Auswirkungen auf Spanien

In Spanien hat die Jugendarbeitslosigkeit starke Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und die Familien. Den Jugendlichen fehlt es an Perspektiven. Zudem gebe es einen Verteilungskampf zwischen Jung und Alt um Arbeitsplätze.

Newsletter April 2013

u.a. mit diesen Themen: „European Roundtable 2013“, Regierungsumbildung in Portugal, Konferenz „Zukunft der Volksparteien“, Verfassungsgericht erklärt Teile des Haushalts in Portugal für verfassungswidrig, Andalusische Regionalregierung will Banken enteignen, Korruptionsskandale untergraben Vertrauen in Eliten

Neue Skandale belasten Spanien

Zwei schwerwiegende Skandale belasten gegenwärtig die beiden spanischen EVP-Mitgliedsparteien Partido Popular (PP) und Unió Democraticà de Catalunya (UDC). Sie gefährden die Autorität und Entscheidungsfähigkeit ihrer Führungen sowie das Ansehen und die Akzeptanz der demokratischen Institutionen in Spanien insgesamt. Damit stellen sich für das Land neue, zusätzliche Probleme zu denen, die Spanien ohnehin schon beschweren.

Wahlen in Katalonien - Probleme für Spanien und Europa?

Newsletter November 2012

Mit deutlichen Stimmenverlusten seiner "Convergència i Unio" (CiU), der Gefährdung seiner Regierungsfähigkeit, dem Anstieg radikaler Gruppierungen und einer weiteren Zersplitterung der Parteienlandschaft endete der Versuch des katalanischen Ministerpräsidenten Artur Mas, sich durch vorgezogene Neuwahlen eine absolute Mehrheit sowie ein Mandat für die Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien zu verschaffen.

Spanien steht ein heißer Herbst bevor

Newsletter Auslandsbüro für Spanien und Portugal

Nun hat auch der katalanische Ministerpräsident Artur Mas für den 25. November vorgezogene Neuwahlen in Katalonien angekündigt, nachdem in Galizien und im Baskenland bereits am 21. Oktober vorgezogene Neuwahlen stattfinden werden. Damit spitzen sich die politischen Probleme Spaniens weiter zu. Zuvor war die Debatte über die katalonische Unabhängigkeit durch eine Großdemonstration in Barcelona wieder neu entfacht worden.

Licht und Schatten in Madrid

Newsletter Auslandsbüro für Spanien und Portugal

Die neue spanische Regierung unter Ministerpräsident Rajoy ist jetzt sechs Monate im Amt. In dieser kurzen Zeit hat sie beachtlichen Mut und Reformwillen gezeigt. Dies gilt vor allem für die radikalste Arbeitsmarktreform in der demokratischen Geschichte des Landes, für die Einführung der „Schuldenbremse“ auch in den Autonomen Regionen und darauf aufbauende Maßnahmen zur Rückführung einer ungehemmten Ausgabenpolitik und bürokratischen Wildwuchses.

Wahlen in Spanien

Die Ergebnisse der Parlaments- und Senatswahlen und die Schwächen des spanischen Wahlsystems

Die Mehrheit der spanischen Bevölkerung hat sich am 20. November 2011 für einen politischen Wechsel entschieden. Nachdem die bis dato regierenden Sozialisten (PSOE) die wichtigsten Probleme des Landes – die hohe Arbeitslosigkeit, die enorme öffentliche Verschuldung, die Stagnation der Wirtschaft – nicht hatten lösen können, erlangte nun die größte Oppositionspartei (PP) unter Mariano Rajoy die Mehrheit der Stimmen und erhielt somit einen klaren Regierungsauftrag.Einmal mehr offenbarten sich aber auch die Schwächen des spanischen Wahlsystems.

Newsletter Madrid Aktuell - Wahlen in Spanien

Partido Popular gewinnt spanische Parlaments- und Senatswahlen

Die Spanier haben erwartungsgemäß für einen politischen Wechsel gestimmt. Niemals zuvor hat im demokratischen Spanien eine Partei ein so umfassendes Mandat erhalten, wie jetzt der Partido Popular. Die absolute Mehrheit in beiden Kammern des Parlaments sowie in der Mehrheit der Regionen und Städte des Landes ist für Mariano Rajoy und sein Team Auftrag, Chance und Bürde.