Publikationen

Ulrich Baumgarten/SZ-Photo

Erbe und Verpflichtung für die gesamtdeutsche Erinnerungskultur

Das Stasi-Unterlagen-Gesetz (StUG) wurde am 14. November 1991 vom Deutschen Bundestag verabschiedet und trat am 29. Dezember 1991 in Kraft. Da Frauen der Bürgerrechtsbewegung sich im Herbst 1989 dem Befehl von Erich Mielke, Zeugnisse des DDR-Überwachungsapparats zu beseitigen, in den Weg stellten, konnten zahlreiche Dokumente gerettet werden. Erhalten blieb so ein bedeutender Quellenfundus für die Erforschung der gesamtdeutschen Geschichte.

KAS/Christiane Stahr

Flucht aus politischen Gründen in der deutschen und europäischen Zeitgeschichte und Gegenwart

Bericht zum 13. Hohenschönhausen-Forum am 18. November 2021

In Kooperation mit der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen fand am 18. November 2021 das 13. Hohenschönhausen Forum statt. In diesem Jahr befasste sich die Tagung mit dem Thema „Flucht aus politischen Gründen in der deutschen und europäischen Zeitgeschichte und Gegenwart“.

Hermann Ehlers Stiftung

Nachruf auf Otto Bernhardt (1942-2021)

Otto Bernhardt gehörte von 2001 bis 2021 dem Vorstand der Konrad-Adenauer-Stiftung an.

KAS/Wadim Lisovenko

Über den Wert der Mitbestimmung in der Sozialen Marktwirtschaft

Bericht zur Veranstaltung vom 7. Oktober 2021

Vor dem Hintergrund des 70-jährigen Jubiläums des Montan-Mitbestimmungsgesetzes von 1951 fand am 7. Oktober 2021 die Kooperationsveranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Hans-Böckler-Stiftung mit dem Thema „Über den Wert der Mitbestimmung in der Sozialen Marktwirtschaft: gestern, heute und morgen“ statt.

dpa/Süddeutsche Zeitung Photo

70 Jahre Bundesverfassungsgericht: Vom Nachzügler zum Vorreiter

Das Bundesverfassungsgericht feiert in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag. Das Jubiläum wird überschattet von dem Vertragsverletzungsverfahren, das die EU-Kommission gegen Deutschland eingeleitet hat, weil das Bundesverfassungsgericht sich im Streit um das Anleiheprogramm der Europäischen Zentralbank gegen den Europäischen Gerichtshof gestellt hat. Aber das Gericht ist krisenerprobt. Autorität und Anerkennung hat es sich in den Anfangsjahren hart erkämpft.

KAS/Christiane Stahr

„Denn wir haben immer eine Wahl“

Forum 20. Juli 1944: Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, über den jüdischen Widerstand und seine Bedeutung für unsere Zeit

Mit der Reihe „Forum 20. Juli 1944 – Vermächtnis und Zukunftsauftrag“ ehrt die Konrad-Adenauer-Stiftung in Kooperation mit der Stiftung 20. Juli 1944 die Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus und hält die Erinnerung an sie wach. In diesem Jahr sprach der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, vor Angehörigen der Widerstandskämpfer und Schülerinnen und Schülern des Berliner Willi-Graf-Gymnasiums über den jüdischen Widerstand und seine Bedeutung für unsere Zeit. Die Veranstaltung fand im Jüdischen Museum Berlin statt, wo die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der Direktorin des Jüdischen Museums, Hetty Berg, begrüßt wurden.

Brigitte Friedrich/Süddeutsche Zeitung Photo

Oswald von Nell-Breuning – zum 30. Todestag eines Unbequemen

Am 21. August 1991 starb Oswald von Nell-Breuning, der „Nestor der katholischen Soziallehre“, im gesegneten Alter von 101 Jahren. Der Jesuitenpater und Frankfurter Theologieprofessor war einer der profiliertesten und einflussreichsten katholischen Sozialwissenschaftler des 20. Jahrhunderts. Er beschränkte sich dabei nie auf die Rolle des Sozialtheoretikers, der lediglich die ethischen Prinzipien sozialen und politischen Handelns erörtert, ohne sich in die Niederungen der konkreten Herausforderungen zu begeben. Über fast sieben Jahrzehnte war er vielmehr einer der engagiertesten Kommentatoren der deutschen Sozial- und Wirtschaftspolitik.

ap/dpa/picture alliance/Süddeutsche Zeitung Photo

Expertengespräch zu 60 Jahre Mauerbau

Veranstaltungsbericht zur digitalen Veranstaltung am 13. August 2021

Sechzig Jahre nach dem Bau der Berliner Mauer erinnerte die Konrad-Adenauer-Stiftung an dieses menschenverachtende Symbol der deutschen Teilung, das Familien auseinanderriss und vielen Menschen das Leben kostete.

dpa/Süddeutsche Zeitung Photo

13. August 1961: Der Tag, an dem alles anders wurde

Ein Zeitzeugenbericht

Am Tag des Mauerbaus sprachen die Menschen mit leiser Stimme und scheinbar war selbst das Zwitschern der Vögel verstummt. Dieter Dombrowski, der nach einem Fluchtversuch 1974 inhaftiert wurde und erst nach dem Freikauf durch die Bundesregierung in den Westen übersiedeln konnte, berichtet von seiner Kindheit und Jugend in der DDR und den tödlichen Folgen der menschenverachtenden Politik des DDR-Regimes.

Cern

6. August 1991: Die weltweit erste Website geht online

In der Nähe von Genf startete Tim Berners-Lee die Geschichte des World Wide Web. Mit der Einrichtung der ersten Website 1991 wurde seine schon 1989 formulierte Idee von einem verteilten System nichtlinearer Texte Wirklichkeit. Es war eine Innovation, die bis heute die Art und Weise prägt, wie wir Information und Wissen digital teilen.