Zum Mitnehmen
- Die weitgehende militärische Zerschlagung des „Islamischen Staates” (IS) in Syrien und Irak verringert die unmittelbar von ihm ausgehende Terrorbedrohung und erhöht die Chancen auf eine Stabilisierung der syrisch-irakischen Krisenregion. Ein Anlass für grundsätzliche Entwarnung ist er nicht.
- Der IS hat auf seine Niederlage mit einer Reihe von Maßnahmen und Strategieveränderungen reagiert. Hierzu gehören Versuche zum Erhalt der „Marke IS”, die Gründung von Ablegern in anderen Staaten und das Bemühen, ein transnationales dschihadistisches Netzwerk aufzubauen.
- Diese Entwicklungen machen sich in Deutschland u.a. durch rapide steigende Zahlen von „Gefährdern” und Salafisten sowie durch die Entstehung neuer radikaler Gruppen und Netzwerke bemerkbar.
- Deutschland muss auf diese Trends reagieren, indem es die Analysefähigkeiten von Behörden, Justiz und Sicherheitskräften anpasst und erhöht, Instrumente und Sicherheitsstrukturen weiter verbessert und seine Innen- und Außenpolitik besser verknüpft.
Topics
The Foreign Policy Dimension of Germany’s New Approach to Migration
Editorial of the issue: “Global Partnerships”
Kenya’s Global Player Ambitions
The Pact for the Mediterranean as a Building Block for Diversifying European Partnerships
Why Australia’s New Foreign Policy Role Creates Opportunities for Germany