Positionen

Reden, Essays und Grundsatzpapiere zu drängenden Zeitfragen

"Die Realität hat die kühnsten Träume überholt"

5. Petersberger Europa-Rede

Ein Höhepunkt der jährlichen internationalen Konferenz der Konrad-Adenauer-Stiftung zu aktuellen Fragen des Völkerrechts ist die öffentliche „Petersberger Europa-Rede” geworden. Die Reihe mit wegweisender Äußerungen prominenter europäischer Politiker wurde auch 2007 fortgesetzt: Die 5. Petersberger Europa-Rede hielt am 20. November der Klubobmann der Österreichischen Volkspartei, Bundeskanzler a.D. Dr. Wolfgang Schüssel. „Die Realität hat die kühnsten Träume überholt.” So lautet das Fazit des überzeugten Europäers, der sich in die Traditionslinie der überzeugten und überzeugenden Verfechter Europas stellt, wie seine Rede beweist.

Christ und Politik

Grundsätzliche Überlegungen zum Verhältnis von Religion und Politik.

Christliche Werte in Europa

Warum christliche Werte in und für Europa von Bedeutung sind und wie sie in praktisches politisches Handeln zu übersetzen sind, über den Dialog der Kulturen und Religionen sowie den Grundwert der Solidarität, hat der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung und frühere Präsident des Europäischen Parlaments, Dr. Hans-Gert Pöttering MdEP, am 15. Juli 2010 im Rahmen des „Domforum Regensburg” gesprochen. Die vorliegende Broschüre gibt den Wortlaut seiner Rede wieder.

Das Europäische Jahr des interkulturellen Dialogs

Die Chance richtig nutzen

Am 5. März 2008 lud das Europabüro der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kooperation mit der CDU Brüssel und der CDU/CSU-Aktionsgemeinschaft zu einem Vortrag zum Thema „Das Europäische Jahr des interkulturellen Dialogs – Die Chance richtig nutzen”. Gastredner war der Präsident des Europäischen Parlaments, Professor Dr. Hans-Gert Pöttering, der sich bereits seit langem persönlich diesem Thema verpflichtet fühlt.Auch für die Konrad-Adenauer-Stiftung ist der interkulturelle Dialog von besonderer Bedeutung. Wir haben uns daher entschlossen, die wegweisende Rede des Präsidenten zu publizieren.

Das Vermächtnis der Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944

Die Bedeutung des christlichen Glaubens für die Widerstandskämpfer

Ist der Tyrannenmord ethisch gefertigt? In diese Frage gipfelt – so Christian Wulff in seinem Beitrag – der Konflikt der Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944. Die Männer und Frauen des Widerstands mussten für sich entscheiden, ob sie der vom NS-Regime geforderten Gehorsamspflicht folgten oder ihrem christlich geprägten, unbestechlichen Gewissen. Ihre Entscheidung für das Attentat gegen Hitler basiert auf christlichen Grundwerten und ist das „wichtigste menschliche, politische und geschichtliche Erbe, das wir aus den dunkelsten Jahren deutscher Geschichte zum würdigen Bewahren, vor allem aber als Auftrag erhalten haben und an die nachfolgende Generation weitergeben wollen und müssen“. Die historische Sicht und die moralische Bedeutung dieses Erbes für die heutige Gesellschaft darzustellen ist Anliegen des Autors.

Der demographische Wandel als Chance und Herausforderung für Deutschland

Der demographische Wandel ist in Deutschland eine Tatsache. Die Weichen hat das Land in den letzten drei Jahrzehnten gestellt. Deutschland fehlen die Kinder und damit demnächst auch die Mütter und junge Arbeitskräfte. Damit fehlen ausgerechnet diejenigen, die hierzulande Neues in einer sich rasch wandelnden Welt voranbringen können. Rede von Prof. Dr. Norbert Walter auf dem „Forum Zukunft” des Bildungszentrums Schloss Wendgräben der Konrad-Adenauer-Stiftung am 15. Oktober 2007 in Magdeburg über die Chancen und Herausforderungen des demographischen Wandels für Deutschland.

Die Idee des Grundeinkommens

Ein Weg zu mehr Bürgerbeteiligung?

Im März 2010 war die Diskussion über die Zukunft des Sozialstaates in aller Munde. Während die Aufgeregtheit der seinerzeitigen Debatte heute abgeflaut ist, bleiben die grundsätzlichen Herausforderungen für einen zukunftsfähigen Sozialstaat bestehen. Dieser Beitrag erörtert die Frage nach der sozialethischen Bewertung des Modells Grundeinkommen: Wäre es ein Fortschritt oder eher ein Rückschritt bei der Reform des Sozialstaates? Würde es mehr oder weniger Teilhabe am gesellschaftlichen Alltag ermöglichen? Rede des Erzbischofs von München und Freising, Dr. Reinhard Marx, vom 10. März 2010.

Die Idee vom Staatsbürger in Uniform

Lehren aus dem 20. Juli 1944

Der Bundesminister der Verteidigung, Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg, hat am 6. Juli 2010 im Rahmen der Reihe „Forum 20. Juli 1944” an den Mut und die Entschlossenheit der Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 erinnert. Der vorliegende Beitrag gibt seine Rede wieder.

Die unterschätzte Gefahr

Linksextremismus in Deutschland

Mit dem Einzug der Partei DIE LINKE in den niedersächsischen Landtag stellt eine Partei eine Fraktion im Parlament, die zugleich unter Beobachtung durch den Verfassungsschutz steht. Uwe Schünemann begründet und beschreibt in seiner Rede die Bedrohung durch den Linksextremismus als „unterschätzte Gefahr”. Dabei nimmt er sowohl die Programmatik der Partei DIE LINKE und deren Gliederungen als auch die Verbindungen zu so genannten außerparlamentarischen Netzwerken und Gruppen in den Blick.

Einigkeit in Freiheit

60 Jahre Bundesrepublik Deutschland – 20 Jahre Mauerfall in Berlin. Deutschlands Verantwortung in Europa

Hans-Gert Pöttering mahnte am 31. März 2009 in seiner bei der Konrad-Adenauer-Stiftung in Brüssel gehaltenen Rede „Einigkeit in Freiheit. 60 Jahre Bundesrepublik Deutschland – 20 Jahre Mauerfall in Berlin. Deutschlands Verantwortung in Europa”, den politischen Kern der beiden großen historischen Daten nie in Vergessenheit geraten zu lassen.

selle seeria kohta

In dieser Broschürenreihe veröffentlicht die Konrad-Adenauer-Stiftung grundlegende Positionen zu wichtigen Themen der Zeit.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.