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Analyses et Arguments

Die geopolitische Rolle Deutschlands in Zeiten globaler Großmachtrivalitäten, Teil 3

de Stefan Scheller, Benedikt Meng

Teil 3: Sicherheits- und Verteidigungspolitik

Deutschland und die EU finden sich in einer Welt der globalen Großmachtrivalitäten und Systemkonkurrenz wieder. Diese wirken sich auf fast alle Bereiche der internationalen Beziehungen aus, wie multilaterale Zusammenarbeit, Welthandel, Technologiepolitik und sicherheitspolitische Konfliktlagen. Wie sollte sich Deutschland positionieren? Der Arbeitskreis Junge Außenpolitiker gibt in diesem Analysen & Argumente Handlungsempfehlungen für die Sicherheits- und Verteidigungspolitik.
  • Der Bundestag sollte sich im Bereich der Sicherheits- und Verteidigungspolitik in seiner Struktur weiterentwickeln. Dabei wäre es sinnvoll, die versäulte, seit den 1980er Jahren existente Ausschussstruktur durch vernetzte Ausschüsse aufzuweichen und die Strategiefähigkeit des Bundestages zu stärken, z. B. durch die Einrichtung eines parlamentarischen „Sachverständigenrats für strategische Vorausschau“.
  • Die Bundesregierung sollte den Vorschlag, den Bundessicherheitsrat zu einem Nationalen Sicherheitsrat zur Verbesserung der Steuerung und Synchronisation der deutschen Sicherheitspolitik, umsetzen. Gleichzeitig sollte die Etablierung eines Pendants auf EU-Ebene in Form eines Europäischen Sicherheitsrates zur Festigung einer gemeinsamen strategischen Kultur angestrebt werden.
  • Die Erlangung strategischer Autonomie der EU im Feld der Sicherheits- und Verteidigungspolitik ist, neben der Entwicklung von Fähigkeiten, in erster Linie ein Ausbildungsauftrag. Dabei kann schon auf vereinzelte harmonisierte oder gemeinsame Ausbildungsmechanismen zurückgegriffen werden.

Den gesamten Bericht können Sie als pdf herunterladen.

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Daniela Braun

Daniela Braun bild

Leiterin des Auslandsbüros Philippinen der Konrad-Adenauer-Stiftung (in Vorbereitung)

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7 août 2020
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À propos de cette série

Cette série informe de manière concentrée sur les positions importantes de la Fondation Konrad-Adenauer sur les questions d'actualité. Les différents numéros présentent les principales conclusions et recommandations, offrent de brèves analyses, expliquent les projets futurs de la Fondation et désignent les personnes de contact du KAS.

Dr. Kristin Wesemann

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